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Legendäre Pokémon

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Eine künstlerische Interpretation von Entei, einem legendären Pokémon

Als Legendäre Pokémon (jap.: 伝説のポケモン Densetsu no Pokémon), oft auch legendäre Pokémon, bezeichnet man extrem seltene und meist mit einer Geschichte verbundene Pokémon. Insgesamt gibt es in den ersten sechs bisher bekannten Regionen 53 dieser Pokémon. Man kann pro Spielstand, ohne zu tauschen, jedes legendäre Pokémon nur einmal erhalten, mit Ausnahme von Phione.

In den verschiedenen Editionen kann man sie entweder im normalen Spielverlauf fangen oder man benötigt spezielle Events, die das Erscheinen legendärer Pokémon ermöglichen. Ein legendäres Pokémon kann man auch nicht züchten, mit Ausnahme von Phione und Manaphy. Man erhält von beiden Pokémon ein Phione, wenn man sie in die Pension gibt. In jeder Generation existiert mindestens ein legendäres Trio.

Merkmale

Legendäre Pokémon befolgen alle diese Punkte:

  • Sie entwickeln sich nicht (Mega-Entwicklung ausgenommen).
  • Sie kommen regulär höchstens nur einmal im Spiel vor (Ausnahme: Phione).
  • Sie können sich nicht vermehren (Ausnahme: Phione und Manaphy).
  • Sie stehen hinten im Pokédex (Ausnahme: Victini).

Die Pokémon, die in den unten stehenden Listen mit einem blauen Hintergrund markiert sind, gelten als Mysteriöse Pokémon. Außerhalb Japans wurden sie jedoch oft nicht von den legendären Pokémon unterschieden. Seit der fünften Generation wird diese Unterscheidung jedoch auch außerhalb Japans eingehalten.

1. Generation

Arktos Zapdos Lavados Mewtu Mew
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Legendäre Vögel

Die drei legendären Vögel bilden das legendäre Trio der Kanto-Region. Jeder von ihnen basiert auf einem mystischen Vogel. Sie besitzen allesamt den Zweittyp Flug, wobei sie unterschiedliche Ersttypen besitzen. Bei Arktos ist dies Eis, bei Zapdos Elektro und bei Lavados Feuer.

Arktos befindet sich in den Seeschauminseln im Süden Kantos, Zapdos im Kraftwerk bzw. davor, und Lavados an einer Vielzahl von Orten. In der ersten Generation findet man es in der Siegesstraße, in Pokémon Feuerrot und Blattgrün am Glutberg, und in Pokémon HeartGold und SoulSilver in der Silberberghöhle. In Pokémon Platin tauchen die drei Vögel als Wanderpokémon in Sinnoh auf. In Pokémon X und Y kann man abhängig vom gewählten Starter-Pokémon in Kalos einen der drei Vögel fangen. Ist man dem Vogel zehnmal im hohen Gras begegnet, setzt er sich in der Meerestitanenhöhle nieder und man kann ihn dort wie ein ganz normales stationäres Pokémon fangen.

Die drei legendären Vögel wurden in den Spielen kaum erwähnt, nur Lavados wurde in Pokémon Feuerrot und Blattgrün zweimal erwähnt, nämlich einmal von einem Trainer in Pyros Arena („Unser Arenaleiter Pyro hat sich einmal im Gebirge verlaufen, aber alles ging gut. Bei Einbruch der Nacht erschien ein Pokémon, das einem Feuervogel ähnelte. Sein Licht ermöglichte es Pyro sicher nach Hause zurückzufinden.“) und einmal durch eine Andeutung auf der Karte vom Glutberg. („Eigentlich ein inaktiver Vulkan, dennoch gibt es Berichte, dass aus dem Kegel bei Nacht Flammen emporschießen.“) Arktos hingegen kann in einem Durchgangshaus in Kanto durch ein Fernglas gesehen werden.

Im Anime erscheinen die drei zusammen in Pokémon 2 – Die Macht des Einzelnen, wo sie über die umliegenden Inseln von Shamouti wachen. Wenn sie gestört werden und anfangen zu kämpfen, kann nur Lugia mit zusätzlicher Hilfe des Auserwählten sie aufhalten. Unabhängig davon erscheint Arktos auch in Kalter Schock, wo es gegen Team Rocket kämpft, in Wiedersehen macht Freude!, wo es mit Theodor befreundet ist, und in Ein Trumpf im Ärmel!, wo Theodors Arktos gegen Ashs Glurak um das Kenntnissymbol kämpft. Zapdos hingegen erscheint in Kristallklare Sache, wo es verletzt wird, als es verhindern will, dass Team Rocket einen geheimisvollen Stein stiehlt, in Pokémon 9 – Pokémon Ranger und der Tempel des Meeres und in Doktor Rocko!. In den beiden letzteren nicmmt Zapdos allerdings nur eine Nebenrolle ein. Lavados kommt lediglich in der Episode Im Zeichen der Flamme vor, wo Team Rocket versuchte die durch Lavados´ Atem entzündete „heilige Flamme“ zu stehlen.

Mewtu und Mew

Kampf zwischen Mew und Mewtu
Mega-Mewtu X
Mega-Mewtu Y

Die beiden Psycho-Pokémon Mewtu und Mew sind aufgrund ihrer ähnlichen genetischen Struktur und Mewtu als einer verbesserten Kopie Mews ein Duo. Sie gehören zu den seltensten und mächtigsten Pokémon überhaupt. Mewtu besitzt seit der 5. Generation außerdem eine eigene Spezialattacke, nämlich Psychostoß.

In den Spielen wird Mew nur in den uralten Tagebucheinträgen im Pokémon-Haus auf der Zinnoberinsel erwähnt. Es war das erste Event-exklusive Pokémon. Davor konnte man es nur durch einen Glitch oder Cheaten finden. Man kann Mew nur auf Ferneiland in der Wildnis fangen, ein Event-Gebiet in Pokémon Smaragd.

Mew erscheint im Anime im Pokémon - Der Film, in dem es sich einen Kampf mit Mewtu liefert, und in Lucario und das Geheimnis von Mew. In Die Macht des Einzelnen wird außerdem sein Status, von dem das Leben begann, erforscht.

In den Spielen wird Mewtu in den Tagebucheinträgen im Pokémon-Haus als das Kind Mews erwähnt. Anders als die meisten Pokémon gab Mew das Leben an Mewtu, anstatt wie gewöhnlich aus einem Ei geschlüpft zu sein. Mewtu war zu mächtig und entwich aus dem Pokémon-Haus, nachdem es dieses zerstört hatte. Mewtu errichtete sich dann ein Heim in der Azuria-Höhle, wo viele Arten von mächtigen Pokémon leben. In Pokémon X und Y kann Mewtu im Geheimdungeon im Pokémon-Dorf gefangen werden. Man erhält dort auch gleich den Mewtunit X bzw. Y, mit dem Mewtu zu einer Mega-Entwicklung fähig ist.

Im Anime wurden Mewtu und Mew bekannt durch den ersten Film und dessen Fortsetzung Mewtu kehrt zurück. Mewtus Herkunft ist alles andere als gut, da Giovanni eine Gruppe von Wissenschaftlern zusammenstellte, um eine verbesserte Kopie von Mew für seinen eigenen Nutzen zu erschaffen. Mewtu sieht aufgrund Giovannis Handlungen alle Menschen als böse an. Als Ash sich im Kampf zwischen Mewtu und Mew stellt, erkennt es, dass es auch Menschen gibt, die sich um ihre Pokémon kümmern. Dadurch erkennt Mewtu auch, dass es und die anderen genetisch veränderte Klone, nichts anderes als Pokémon sind.

2. Generation

Raikou Entei Suicune Lugia Ho-Oh Celebi
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Legendäre Raubkatzen

Lyra und Eusin entdecken die legendären Raubkatzen im Keller der Turmruine

Das legendäre Trio der legendären Raubkatzen besteht aus Entei, einem Pokémon vom Typ Feuer, Raikou, einem Pokémon vom Typ Elektro, und Suicune, einem Pokémon vom Typ Wasser. Dabei sticht vor allem Suicune heraus, das in Pokémon Kristall eine tragende Rolle einnimmt.

Die legendären Raubkatzen starben, als einst der Bronzeturm durch einen Blitzeinschlag niederbrannte. Das Trio wurde aber von Ho-Oh mit dessen Zauberasche wiederbelebt und das Feuer durch einen Regenschauer gelöscht. Seitdem streift das Trio durch das Land. Dabei spiegeln die wiedererweckten Pokémon die unterschidlichen Elemente dieses Vorfalls wieder. So steht Entei für da Feuer, Raikou für die Blitze und Suicune für den Regen.

In den Johto-Spielen der zweiten und vierten Generation wandern sie als erste Wanderpokémon überhaupt durch die gesamte Region, nachdem man den Keller der Turmruine betreten hat. Danach trifft man sie nur noch zufällig in der Wildnis, wo sie jedoch sofort fliehen. Eine Ausnahme gibt es in Pokémon Kristall, wo Suicune mithilfe der Klarglocke im Glockenturm gefangen werden kann. In Feuerrot und Blattgrün kann man einem Mitglied des Trios in Kanto begegnen, das von der Wahl des Starter-Pokémon abhängt. Entei erscheint, falls Bisasam gewählt wurde, Raikou bei Schiggy und Suicune bei Glumanda, also immer das Pokémon, das gegenüber dem gewählten Starter einen Typvorteil hat.

Im Anime kamen die drei erstmals im 13. Kinofilm zusammen vor, wo Zoroark dazu gezwungen wird, ihre Gestalt anzunehemen und gegen sie kämpft, obwohl sie bereits seit der zweiten Generation existieren. Entei hatte zuvor einen Auftritt in Im Bann der Icognito, wo es Ashs Mutter entführt, Suicune in Die Zeitlose Begegnung, wo es Ash dabei unterstützte, Celebi zu retten, und Raikou in der Spezialepisode Pocket Monsters Crystal: Raikou Ikazuchi no Densetsu, wo Team Rocket versucht, es zu entführen.

Die Raubkatzen hatten nicht nur in den Filmen, sondern auch in der Fernsehserie Auftritte. So erschien Entei in Das legendäre Entei, wo Nelson versucht, es zu fangen, Raikou in Ausgebüxt!, wo es allerdings nur einen kurzen Auftritt hat, und Suicune in Finger weg von Karnimani!, wo Ash und seine Freunde Suicune zum ersten Mal für kurze Zeit sehen, in Aufstand der Pokémon, wo es Ash vor iener aufgebrachten Hord Pokémon rettet und Team Rocket und Julian versuchen es zu fangen, und in Driftlon im Wind…. Auch hier tritt das von Marnie gerufene Suicune nur kurz auf, um Ash und Paige, die gerade in eine Schlucht fallen, zu retten.

Ho-Oh und Lugia

Ho-Oh und Lugia sind die ersten Coverpokémon, die auch legendäre Pokémon sind. Die beiden sind legendäre Vögel, die sich früher in Teak City auf hohen Türmen aufgehalten haben. Als jedoch der Bronzeturm, die Heimat Lugias, völlig abbrannte, flogen sie weg. Lugia fand in den Strudelinseln eine neue Heimat und Ho-Oh ging auf die Suche nach einem Trainer, der reinen Herzens ist.

In den Spielen spielt Lugia, welches den Typen Psycho und Flug angehört und die Spezialattacke Luftstoß beherrscht, keine zentrale Rolle in der Handlung der zweiten Generation. Stattdessen wird nur erwähnt, dass Lugia in Teak City lebte, bevor der Bronzeturm niederbrannte. Außerdem werden einige Andeutungen auf eine riesiges drachenähnliches Pokémmon gemacht. In Pokémon Gold, Silber, Kristall, HeartGold und SoulSilver kann es in den Strudelinseln gefunden werden, wenn man den Silberflügel bei sich hat. In Feuerrot, Blattgrün und Smaragd kann man es mit Hilfe eines Events auf dem Nabelfels antreffen.

Baby-Lugia

Im Anime spielt Lugia eine große Rolle in Die Macht des Einzelnen, wo sich herausstellt, dass Ash der Auserwählte ist und Lugia helfen muss, die drei legendären Vögel zu beruhigen, nachdem das Gelcihgewicht zwischen den legendären Vögel durch den Pokémon-Sammler Lawrence gestört wurde. Auch in der Fernsehserie hat Lugia einen Auftritt, nämlich in den Folgen Das Comeback von Butch und Cassidy, Lugia in der Falle und Versprochen ist versprochen!. Hier treffen Ash und seine Freunde, als sie zu den Strudelinseln beiden Folgen die beiden Lugias einzufangen. Somit ist es im Anime, im Gegensatz zu den Spielen, scheinbar möglich, dass sich legendäre Pokémon vermehren können.

Ho-Oh gehört den Typen Feuer (Typ) und Flug an und wird in den Spielen als Retter der legendären Raubkatzen benannt, da es ihnen nach dem Tod durch das Feuer im Bronzeturm mit seiner Zauberasche das Leben zurückgegeben hat. Es beherrscht eine Spezialattacke, Läuterfeuer, die seit der 6. Generation allerdings auch von Entei erlernt werden kann. Wenn der Spieler die Buntschwinge hat, kann er in Pokémon Gold, Silber, Kristall, HeartGold und SoulSilver auf dem Glockenturm Ho-Oh fangen. Auch kann es, wie Lugia in Feuerrot, Blattgrün sowie Smaragd bei einem Event auf dem Nabelfels gefunden werden. Ho-Oh soll außerdem einen kooperativen Bund mit Suicune und Icognito besitzen.

Im Anime sah man Ho-Oh zu Beginn von Ashs Reise in der ersten Folge, Pika – Pikachu, über einen Regenbogen fliegen. Da es zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, lieferte der Pokédex keine Informationen. Selbst als Ash es isentifizieren konnte, wurde ihm aufgrund der Seltenheit Ho-Ohs nicht gegelaubt. Es heißt außerdem, dass früher Mönche für das Wohl Ho-Ohs gesorgt haben. Es soll jedoch verschwunden sein, da die Menschen immer egoistischer wurden, sodass Ho-Oh seit 300 Jahren nicht mehr gesehen wurde. Ash sah Ho-Oh im Laufe des Animes noch einige weitere Male, war aber niemals in seiner Nähe.

Celebi

Obwohl Celebi kein Verhältnis zu Mew hat, wurde Celebi in der zweiten Generation als „Neues Mew“ bezeichnet, da es eine ähnliche Größe und dieselben Statuswerte hat. Es hat allerdings eine andere Typkombination, es gehört nämlich den Typen Psycho und Pflanze an. Außerdem sind beide die letzten Pokémon im regionalen Pokédex und man kann sie nur durch ein Event erhalten. Es spielt allerdings eine andere Rolle als Mew in der Pokémon-Welt, so ist es der Hüter des waldes und kann durch die Zeit reisen.

In den Spielen kann man Celebi nur durch Events erhalten. Dies ist entweder direkt (über Tausch oder Geheimgeschehen) oder in der japanischen Kristall-Edition mit dem GS Ball, der durch Herstellung einer Online-Verbindung zum Game-Boy-Handadapter erhalten werden kann. Mithilfe des GS Balls kann der Spieler nun Celebi im Steineichenwald erscheinen lassen. In den anderen Sprachversionen kann man den GS Ball nicht erhalten, stattdessen bekommt der Spieler am Steineichenwald-Schrein, an dem in der japanischen Version Celebi zu erhalten ist, von einem Mädchen, welches von einem „Patron aus einer anderen Zeit“ spricht, nur Andeutungen zu Celebi. Es hat außerdem einen Auftritt in Pokémon Colosseum und Pokémon XD, wo man es aber nicht fangen kann.

Im Anime hat es gemeinsam mit Suicune eine zentrale Rolle im vierten Kinofilm Die Zeitlose Begegnung, wo Team Rocket versucht, es mit dem Dark Ball zu kontrollieren, und außerdem eine wichtige Rolle im 13. Film Zoroark: Meister der Illusionen, wo Ken Kodai versucht, es gegen seinen Willen zu fangen. In beiden Filmen spielt seine Fähigkeit zur Zeitreise eine wichtige Rolle. In der Fernsehserie tritt es in der Folge Der Hüter des Waldes auf, wo es einen Waldbrand löscht und von Team Rocket zu entführen versucht wird.

3. Generation

Regirock Regice Registeel Latias Latios
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Kyogre Groudon Rayquaza Jirachi Deoxys
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Das Regi-Trio

Artwork der drei Golems

Das Regi-Trio, oft auch als Legendäre Golems bezeichnet, besteht aus Regirock, das dem Typ Gestein angehört, Regice, das dem Typ Eis angehört, und Registeel, das dem Typ Stahl angehört. Sie sind dem Nationaldex nach die ersten legendären Pokémon der 3. Generation. Trotzdem sind sie in den Spielen vergleichsweise schwierig zu fangen, da sie aufgrund ihrer Macht von den Menschen vor Jahrhunderten in drei verschiedene Höhlen gesperrt wurden. Ansonsten ist nur wenig über sie bekannt, man weiß allerdings, dass sie von Regigigas nach seinem Abbild geschaffen wurden. Regirock befindet sich seitdem in der Wüstenruine, Regice verweilt in der Inselhöhle und Registeel wurde in das Grabmal gesperrt.

Um die Tore zu den Höhlen, in denen sie eingesperrt sind, zu öffnen, muss man erst in die unter dem Meeresspiegel liegende Siegelkammer. Dort müssen ein paar kleine Rätsel gelöst werden; dadurch wird ein Erdbeben ausgelöst, das die drei Höhlen öffnet. Im Vorraum der Höhlen ist wieder ein Rätsel zu lösen, das die Tür zu dem jeweiligen Golem öffnet und dieser gefangen werden kann. Auch in Platin können die Regis gefangen werden, allerdings benötigt man dafür ein Event-Regigigas, das nur in Japan während dem 11. Kinofilm und auf dem Pokémon Day 2009 verteilt wurde.

In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 können alle 3 Regis in der unterirdischen Ruine gefangen werden. Dabei ist jedoch immer nur ein Pokémon gleichzeitig in der Ruine vorhanden, mit dem Schlüsselsystem lässt sich jedoch verändern, welches Pokémon erscheint.

Im Anime haben die Regis einen Auftritt in Pokémon 8 - Lucario und das Geheimnis von Mew. Dort tauchen sie immer wieder einzeln als Wächter des Baums des Anfangs auf. Brandon besitzt alle drei Regis, die er alle schon einmal in Kämpfen gegen Ash und Paul einsetzte.

Auch das Regi-Trio hat einen Anführer, nämlich Regigigas. Es wurde jedoch erst in der vierten Generation eingeführt.

Latias und Latios

Das Duo Latios und Latias
Mega-Latias
Mega-Latios

Latias und Latios sind nach Mewtu und Mew das zweite Duo im nationalen Pokédex und außerdem die ersten legendären Drachen-Pokémon. Ihr Zweittyp ist Psycho. Beide sind sehr scheu, sodass sie nur selten gesichtet wurden. Deswegen und auch aufgrund der Tatsache, dass ihr Daunenkleid das Licht brechen kann, wodurch sie unsichtbar werden, zweifeln viele Leute an ihrer Existenz und es ist nicht viel genaues über sie bekannt. Den Pokédex-Einträgen kann man jedoch entnehmen, dass beide sehr klug sind und sogar die menschliche Sprache verstehen können.

Im normalen Spielverlauf treten sie fast ausschließlich als Wanderpokémon auf, nur das Mytokristall-Event für Pokémon HeartGold und SoulSilver und die Insel im Süden in der Hoenn-Region sowie die Traumbrache in Einall bilden eine Ausnahme. Außerdem ist es – außer durch ein Nintendo-Event – nicht möglich, beide Pokémon auf einer Edition zu fangen. In Rubin lässt sich nach dem Sieg über die Pokémon-Liga Latios fangen, in Saphir Latias, und in Pokémon Smaragd kann der Spieler zwischen beiden wählen. In der vierten und fünften Spielgeneration ist ein ähnliches Prinzip erkennbar: HeartGold beinhaltet Latias, in SoulSilver ist nur Latios fangbar; in Pokémon Schwarz 2 ist Latios erhältlich und in Pokémon Weiß 2 Latias. Dort lassen sich beide Pokémon auch ganz normal in der Traumbrache als stationäres legendäres Pokémon fangen.

Seit Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir sind Latias und Latios in der Lage eine Mega-Entwicklung durchzuführen. In dieser sehen sie mit Ausnahme ihrer Augenfarbe genau gleich aus. Latias hat gelbe, Latios hingegen rote Augen. In diesen beiden Spielen schließt sich eines der beiden (Latias in Alpha Saphir, Latios in Omega Rubin) dem Spieler ohne Kampf an, nachdem er es vor Team Aqua (in Alpha Saphir]] bzw. Team Magma (in Omega Rubin) gerettet hat. Mit Latias und Latios lässt sich auch die neue Fortbewegungsmöglichkeit Überflieger verwenden, mit der man frei durch den sogenannten Luftraum über Hoenn fliegen kann. Hierzu wird aber auch die Äon-Flöte benötigt.

Im Anime spielt das Duo die Pokémon-Hauptrolle im 5. Kinofilm, wo Latias sogar die Fähigkeit besitzt, sich als Mensch zu tarnen. In der Sinnoh-Liga kämpfte Tobias' Latios gegen Ash. In der nur in Japan ausgestrahlten Spezialepisode SS025 besitzt eine Agentin der PIA ein Latias.

Wetter-Legenden

Proto-Groudon
Proto-Kyogre

Die Wetter-Legenden sind die wichtigsten legendären Pokémon der dritten Generation, um die sich auch die Haupthandlung dreht. Das Trio besteht aus den Pokémon Groudon, Kyogre und Rayquaza, wobei Groudon das Land, Kyogre das Wasser und Rayquaza den Himmel symbolisiert. Eine große Besonderheit des Trios ist, dass der Anführer, nämlich Rayquaza, gleichzeitig Mitglied des Trios ist, was bis zur 5. Generation und der Einführung der Kräfte der Natur einzigartig war. Des Weiteren ist bemerkenswert, dass sie sich untereinander nicht ähnlich sehen, sondern eher Gegensätze darstellen, was sonst nur beim Dimensions-Trio aus der vierten Generation der Fall ist. Außerdem haben sie einzigartige Fähigkeiten, nämlich Dürre (Groudon), Niesel (Kyogre) und Klimaschutz (Rayquaza). Sie basieren auf der Legende von Leviathan, Behemoth und Ziz.

Der Mythologie nach erschuf Groudon alle Landmassen der Erde, Kyogre hingegen die Ozeane. Beide lieferten sich daraufhin einen heftigen Kampf, der erst von Rayquaza unterbrochen wurde, indem es beide in einen tiefen Schlaf versetzte. Während den Ereignissen der Spiele der dritten Generation wird jedoch Groudon von Team Magma und Kyogre von Team Aqua mithilfe von Kugeln, die die Teams auf dem Pyroberg stahlen, auferweckt. Infolgedessen liefern sich Groudon und Kyogre einen heftigen Kampf in Xeneroville und lösen dadurch extreme Dürre auf dem Land bzw. sintflutartige Regenfälle auf dem Wasser aus. Der Spieler muss nun auf die Spitze des Himmelturms steigen, um Rayquaza zu rufen, welches dann den Streit zwischen Groudon und Kyogre beendet und sie wieder zur Ruhe bringt.[1]

Der Kampf zwischen Groudon und Kyogre in Smaragd
In den Spielen taucht Groudon nur in Pokémon Rubin und Kyogre nur in Pokémon Saphir auf; nur in Pokémon Smaragd sind beide Pokémon erhältlich. Rayquaza ist in allen drei Editionen vorhanden. Gefangen werden können sie in jeder Edition erst nach der Pokémon-Liga, nur Rayquaza kann in Smaragd schon vor der Liga auf dem Himmelturm gefangen werden, in Pokémon Rubin und Saphir erscheint es dort erst nach dem Eintritt in die Ruhmeshalle. Das Aufspüren von Groudon und Kyogre ist ein wenig schwieriger: Man findet Groudon in der Terrahöhle, die sich jedoch nicht an einem festen Ort befindet, sondern zufällig auf einer Route erscheint. Das Gleiche gilt für die Ozeanhöhle, in der Kyogre beheimatet ist. Im Klimainstitut auf Route 119, kann man jedoch erfahren, wo sich die jeweilige Höhle befindet, weil dort entweder Dürre oder Regen herrscht.

Auch in HeartGold und SoulSilver ist das Trio fangbar, jedoch erst sehr spät: Der Spieler muss nämlich erst Rot, den stärksten Trainer im Spiel besiegen, um von Mr. Pokémon die Blaue (nur in HeartGold für Kyogre) bzw. die Rote Kugel (nur in Soulsilver für Groudon) zu erhalten. Mit dieser lässt sich dann das jeweilige Pokémon im Felsenherzturm fangen. Danach hat man noch die Möglichkeit, am gleichen Ort ein Rayquaza zu fangen; dazu muss man jedoch Groudon und Kyogre zu Professor Eich bringen, der einem dann die Grüne Kugel überreicht. Dabei hilft es nichts, Pokémon aus der dritten Generation herüber wandern zu lassen, man muss ein Groudon bzw. Kyogre von der jeweils anderen Edition auf seine eigene tauschen.

In Pokémon Alpha Saphir und Omega Rubin sind die beiden zu einer Protomorphose fähig. In diesen beiden Spielen bekommt Rayquaza eine große Rolle zugeteilt, da es in der Delta-Episode die Pokémonwelt vor einem Kometen retten muss. Außerdem soll Rayquaza vor mehreren Jahrtausenden die allererste Mega-Entwicklung durchgeführt haben, um die Hoenn-Region zu retten.

Im Anime hatten vor allem Groudon und Kyogre schon größere Auftritte: In zwei Episoden der achten Staffel wird ungefähr die Geschichte aus Smaragd nacherzählt. Außerdem taucht Kyogre kurz im neunten Kinofilm auf. Auch Rayquaza kam schon öfter vor, so zum Beispiel im siebten Film, in dem es sich mit Deoxys streitet. Zudem hatte es in der Serie bis jetzt zwei Auftritte, die jedoch nur Nebenrollen waren.

Jirachi

Jirachi im Anime
Jirachi zählt zu den Mysteriösen Pokémon und ist eins der zwei Pokémon der 3. Generation, die man nicht im normalen Spielverlauf antreffen kann – bis vor kurzem war es noch nicht einmal über einen Nintendo-Download möglich, Jirachi zu erhalten. Deswegen war es lange Zeit extrem selten und begehrt. Auch in der Pokémon-Welt ist es sehr beliebt: Hier liegt es aber wahrscheinlich eher daran, dass Jirachi nur in Abständen von 1000 Jahren für eine Woche aufwacht und ansonsten schläft. In dieser Zeit kann es jedoch alle Wünsche, die man ihm auf die Zettel an seinem Kopf schreibt, erfüllen. Man sagt außerdem, dass das dritte Auge von Jirachi, das sich auf seinem Bauch befindet, sich öffnet, um die Energie des Milleniumkometen nutzen zu können. Dieser Komet ist außerdem dafür verantwortlich, dass Jirachi aufwacht, denn er kommt seinerseits nur alle 1000 Jahre an der Erde vorbei. Im Spiel entspricht diese Energie der Attacke Kismetwunsch, der Spezialattacke von Jirachi.

Wie oben erwähnt, war es bis vor kurzem sehr schwer, ein Jirachi zu erhalten. Um es zu bekommen, muss man nämlich Pokémon Channel, ein Spiel für den Nintendo Gamecube einmal durchspielen, eine Rubin- oder Saphir-Edition mit dem Gamecube verbinden und das Jirachi, was man nach dem Durchspielen erhält, auf seine Edition übertragen. Vom 26.06. bis zum 16.07.2010 wurde jedoch ein Jirachi per Nintendo Wi-Fi Connection verteilt, dass zudem noch die Attacke Draco Meteor beherrscht, die es sonst nicht erlernen kann.

Im Anime hatte Jirachi genau einen Auftritt: im sechsten Film, wo es - wie bei legendären Pokémon in den Filmen üblich - die Hauptrolle übernimmt. Allerdings wird es von einem ehemaligen Team Magma-Mitglied entführt, weil es sich an seinem Team rächen will, indem es mit der Energie des Milleniumkometen Groudon noch
Die Deoxys-Formen von links: Die Angriffs-; Normal-; Verteidigungs- und Initiativ-Form.
einmal auferwecken will. Das schlägt jedoch fehl und führt zu einem falschen Groudon, das nur auf Zerstörung aus ist. Mit der Hilfe von Jirachi können Ash und seine Freunde jedoch schlimmeres verhindern.

Deoxys

Deoxys ist dem Pokédex nach das letzte Pokémon der dritten Generation und außerdem der erste legendäre Formwandler, wenn man Mew vernachlässigt, welches durch Wandler innerhalb eines Kampfes seine Form verändern kann. Es ist eigentlich ein außerirdisches Virus, das mit einem Meteoriten auf die Erde fiel. Dort mutierte jedoch seine DNS und Deoxys entstand. Wie oben erwähnt kann Deoxys seine Form ändern; es besitzt eine Normal-, eine Angriffs-, eine Verteidigungs- und eine Initiative-Form, welche auf den jeweiligen Werten ausgerichtet sind. Sein Name kommt - passend zu seiner Entstehung - von der ausgeschriebenen Form von DNS. Diese beginnt mit Desoxy-..., wobei einfach das s nach hinten gezogen wurde.

Ähnlich wie bei Jirachi war es lange Zeit sehr schwer, an ein Deoxys zu kommen. Im Jahr 2005 wurde es auf dem Pokémon Day mithilfe des Auroratickets verteilt. Mit diesem Ticket konnte man mit der Seesprint-Fähre in Feuerrot und Blattgrün bzw. der M.S. Tide in Smaragd auf die Entstehungsinsel reisen, wo man Deoxys nach einem kleinen Spiel fangen kann. In der vierten Generation kann man Deoxys nur erhalten, indem man die Download-Mission „Deoxys und der geheime Tempel“ von Ranger 3 durchspielt und das erhaltene Deoxys auf eine DS-Edition überträgt. In Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir hingegen kann man Deoxys im Spielverlauf fangen.

Die verschieden Meteoriten und Formen von Deoxys in HGSS.
Deoxys ist zwar ein Formwandler, das bedeutet aber nicht, dass es beliebig und überall seine Form ändern kann. In den Spielen der dritten Generation kann die Form nur durch Tausch geändert werden: In Rubin und Saphir besitzt es immer die Normalform, in Feuerrot die Angriffsform, in Blattgrün die Verteidigungsform und in Smaragd ist es in der Initiativ-Form anzutreffen. In der vierten Generation ist das Schema etwas einfacher: In Sinnoh liegen östlich von Schleiede vier Meteoriten – jeder steht für eine Form von Deoxys, welches diese ändert, wenn man den entsprechenden Meteoriten anspricht. In HeartGold und SoulSilver befinden sich diese vier Steine auf Route 3 in Kanto.

Im Anime hat es, wie so oft bei legendären Pokémon, die Hauptrolle eines Pokémon-Films, hier Pokémon 7 - Destiny Deoxys. Dort landen gleich zwei Deoxys mit einem Meteoriten auf der Erde, eines mit einem grünen und eines mit einem violetten Kristall. Die Beiden werden beim Aufprall auf die Erde getrennt und wollen sich wiederfinden, werden jedoch öfter von Rayquaza daran gehindert. Auch in der Serie widmen sich zwei Folgen Deoxys, nämlich „Deoxys aus dem All“ Teil 1 und Teil 2.

4. Generation

Selfe Vesprit Tobutz Dialga Palkia Heatran Regigigas
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Giratina Cresselia Phione * (wurde offiziell nie als 'Maboroshi no Pokémon' bezeichnet, wird aber inoffiziell ab und zu dazu gezählt) Manaphy Darkrai Shaymin Arceus
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See-Legenden

Das Seen-Trio und die Protagonisten in einem Traum

In der 4. Generation existieren noch mehr legendäre Pokémon als in der 3. Generation, beginnend mit dem Seen-Trio Selfe, Vesprit und Tobutz. Alle drei sind Psycho-Pokémon. Selfe, das wissende Wesen, kann in Pokémon Diamant, Pokémon Perl und Pokémon Platin in der Stärkegrotte am See der Stärke nahe Blizzach gefangen werden. Es gilt in der Legende als das Pokémon, das den Menschen die Intelligenz und das Wissen gebracht hat. Tobutz, das starke Wesen, ruht am See der Kühnheit in der Kühnheitsgrotte und gab den Menschen einen Willen. Anders als Selfe und Tobutz taucht Vesprit, das fühlende Wesen, als Wanderpokémon in Sinnoh auf und möchte laut Professor Eibes Aussage mit dem Protagonisten spielen. Ihm wird nachgesagt, dass es den Menschen Emotionen beigebracht hat. Der Anführer des Trios ist Arceus. In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 kann auch dieses Trio gefangen werden, wobei man es erst in der Beschwörungshöhle finden muss. Danach verstreuen sich alle drei Pokémon durch Einall, bleiben aber stationäre Pokémon.

Auch in Pokémon Mystery Dungeon 2 ist das Trio von großer Bedeutung, denn sie sind es, die die Zahnräder der Zeit beschützen und somit eine Lähmung des Planeten verhindern. Hierbei ist anzumerken, dass Selfe bei der ersten Begegnung eine Illusion von Groudon erschaffen hat, um den Ort zu schützen. Tobutz und Vesprit hingegen haben selbst gekämpft.

Dimensions-Trio

Dialga und Palkia im Anime (DP152)
Beim nächsten Trio handelt es sich um das sogenannte Dimensions-Trio, welches ebenfalls von Arceus angeführt wird. Alle drei haben den Typ Drache und einen zweiten Typ. Jedes von ihnen besitzt eine individuelle Spezialattacke: Zeitenlärm von Dialga, Raumschlag von Palkia und Schemenkraft von Giratina. Ferner sind sie auf dem Cover von Pokémon Diamant, Perl und Pokémon Platin abgebildet.

Dialga und Giratina haben eine einzigartige Typenkombination, nur der Dualtyp Drache/Wasser von Palkia war schon durch Seedraking bekannt. In Pokémon Diamant und Perl kann man entweder Dialga (in Diamant) oder Palkia (in Perl) auf Level 47 auf der Speersäule fangen. In Pokémon Platin kann man diese nach dem Erhalt des nationalen Pokédex beide auf der Speersäule auf Level 70 fangen.

Giratina in seiner Wandelform

Giratina ruht in Pokémon Diamant und Pokémon Perl in der Höhle der Umkehr nahe der Scheidequelle (Level 70). Im Gegensatz zu Diamant und Perl findet man in Pokémon Platin Giratina während der Haupthandlung in der Zerrwelt (Level 47). Außerdem ist Giratina ein Formwandler: Man unterscheidet zwischen seiner Wandelform, die schon in D/P bekannt ist, und seiner Urform, die es nur in seiner Welt, der Zerrwelt, oder mit dem Platinum-Orb annimmt.

In Pokémon Mystery Dungeon 2 sind Dialga und Palkia von großer Wichtigkeit, Giratina hingegen ist nur ein Wächter über einen der Sieben Schätze. Während Dialga bereits in der Hauptgeschichte eine wichtige Rolle spielt, erhält Palkia diese erst nach der Hauptgeschichte, wenn es einen weiteren Handlungsstrang gibt. Palkia ist außerdem im Team erforderlich, damit sich die beiden Helden (man selbst und der Partner) entwickeln können.

Heatran

Heatran

Heatran war das erste legendäre Pokémon, welches kein fixes Geschlecht hatte, also zu 50% ♂ und zu 50% ♀ ist. Außerdem hat es die einzigartige Typenkombination (Feuer/Stahl) und somit eine Doppelschwäche gegenüber Boden. Allerdings hat es auch die meisten Doppelresistenzen, nämlich gegenüber fünf Typen: Pflanze, Eis, Käfer, Stahl und Fee. Es kann sowohl in Pokémon Diamant und Perl als auch in Pokémon Platin am Kahlberg auf Lv. 70 bzw. Lv. 50 gefangen werden. Seine Spezialattacke ist Lavasturm. In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 kann man es am Janusberg fangen.

In Pokémon Mystery Dungeon 2 ist es einer der Wächter der Sieben Schätze.
Im Anime wird es, ähnlich wie die drei Regis, trainiert, wie man in dieser Folge sehen kann.

Regigigas

Regigigas im 11. Film
Der Anführer der drei legendären Golems Regirock, Regice und Registeel ist Regigigas, welches laut Legende das Trio nach seinem eigenen Abbild erschaffen hat. Anders als bei seinen "Untergebenen" leitet sich sein Name nicht von seinem Typen, sondern von seinem Aussehen/seiner Größe ab. In Pokémon Diamant, Perl und Pokémon Platin kann es im Blizzach-Tempel gefangen werden, sofern man Regirock, Regice und Registeel aus der 3. Generation im Team hat. Dabei erscheint es in Pokémon Diamant und Perl auf Level 70, während es sich in Pokémon Platin auf Level 1 befindet. Somit ist es das erste Pokémon, das man legal auf Lv. 1 fangen kann. Seine Spezialattacke ist Quetschgriff. In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 erweckt man es im Wendelberg, sobald man die 3 Regis im Team hat.

Cresselia und Darkrai

Eine Art Duo bilden Cresselia und Darkrai, wobei sie eigentlich mehr Gegensätze als Gemeinsamkeiten haben. Folgendes spricht für ein Duo:

  • Cresselia kann Pokémon/Leute aus Alpträumen befreien, wobei Darkrai Alpträume erschaffen kann.
  • Cresselia trifft man in Sinnoh erstmals auf der Vollmond-Insel, während man Darkrai auf der Neumond-Insel fangen kann.
  • Cresselia und Darkrai haben denselben Gesamtwert.
  • Auch die Typen Psycho und Unlicht sind in gewissen Maße Gegensätze.

Folgendes spricht gegen ein Duo:

  • Cresselia ist immer weiblich♀, wobei Darkrai geschlechtslos ist.
  • Cresselia darf in der Kampfzone verwendet werden, Darkrai aber nicht, obwohl beide die gleichen Werte haben. Es ist aber wahrscheinlich nicht verwendbar, weil es nur über einen Eventgegenstand erhältlich ist. Selbiges gilt jedoch auch für Keldeo, das trotzdem Mitglied seines Quartetts ist.

In Pokémon Mystery Dungeon 2 sind beide für denselben Handlungsstrang wichtig, der nach der Hauptgeschichte stattfindet. Während Darkrai seine Macht verstärkt und dabei Pokémon in endlose Alpträume versetzt, lässt Cresselia diese Alpträume wieder verschwinden und jagt außerdem seinen Widersacher Darkrai, um ihn zu stoppen. Darkrai macht sich dabei einige Illusionen in Träumen zunutze und kopiert sogar Cresselia. Auch dieser Umstand spricht dafür, dass es sich bei den beiden um ein Duo handelt.

Manaphy und Phione

Manaphy und Phione sind legendäre Wasser-Pokémon, die nicht im regulären Spielverlauf erhältlich sind. Beide sehen sich sehr ähnlich und lernen auch ähnliche Attacken, was wohl daran liegt, dass Phione das Kind von Manaphy ist. Phione ist, von den Werten gesehen, das schwächste legendäre Pokémon. Es ist aber auch das einzige legendäre Pokémon, welches man unendlich oft besitzen kann, indem man ein Manaphy oder Phione mit einem Ditto in die Pension gibt. Allerdings ist es nicht möglich, dass sich Phione weiterentwickelt, auch wenn es aus einem Ei von Manaphy schlüpft. Die einzige Möglichkeit, Manaphy zu erhalten, ist durch Pokémon Ranger. In diesem Spiel erhält man nach Abschluss der Hauptgeschichte ein Ei, welches man schließlich auf Pokémon Diamant, Perl oder Pokémon Platin übertragen und dort ausbrüten muss. Erst dann kann man sein erstes Phione züchten.

Inwiefern Phione wirklich legendär ist, ist fragwürdig. So steht es zwar im Pokédex zusammen mit allen anderen legendären Pokémon, kann jedoch nicht nur unendlich oft besessen werden, sondern in Pokémon Ranger sogar wild gefangen werden. Außerdem muss man es in Pokémon X und Y besitzen, um den Pokédex zu vervollständigen, was sonst für kein einziges nur durch ein Event erhältliches legendäres Pokémon gilt. Der offizielle Spieleberater von Pokémon HeartGold und SoulSilver führt Phione außerdem nicht als legendäres Pokémon auf.

Manaphy spielt in diesem Film die Hauptrolle.

In Pokémon Mystery Dungeon 2 spielt Manaphy für eine gewisse Zeit eine wichtige Rolle, als der Hauptcharakter und sein Partner ein Ei finden, um das sie sich kümmern, bis das Pokémon schlüpft. Gemeinsam ziehen sie Manaphy auf, doch erkrankt dieses schon kurz darauf, da es nicht im Wasser ist, und ein Heilmittel muss her: Phione-Tau. Man trifft also im selben Handlungsabschnitt auf Manaphy und Phione, wobei sich ersteres erst sehr viel später dem Team anschließt.

Shaymin

Shaymin in beiden Formen

In der 4. Generation gibt es noch zwei weitere Formwandler, einer von ihnen ist Shaymin. Es ist nur durch einen Eventgegenstand oder per Download erhältlich.

Shaymin kann nach dem Erhalt des nationalen Pokédex im Blumenparadies im Nordosten der Sinnoh-Region erhalten werden, allerdings benötigt man dazu Eichs Brief. Mithilfe der Gracidea, welche es erst ab Pokémon Platin gibt, kann Shaymin von seiner Landform in die Zenitform wechseln, welche den Typ Flug zum Typen Pflanze addiert und auch einige neue Attacken wie Luftschnitt erlernt. Außerdem ändern sich die Statuswerte, sodass seine Initiative und sein Spezialangriff stark steigen. Außerdem ändert sich seine Fähigkeit. Dies funktioniert allerdings nur, wenn es Tag ist und Shaymin nicht eingefroren ist. Sobald es in der Box abgelegt wird, verwandelt es sich jedoch wieder zurück in seine Landform.

Außerdem besitzt Shaymin eine Spezialattacke namens Schocksamen.
In Pokémon Mystery Dungeon: Erkundungsteam Himmel kann man unendlich viele Gracideas besitzen. Beim Betreten eines Dungeons kann man sie einsetzen und die Wirkung hält bis zum Ende des Dungeons an.

Arceus

Die Arceus-Statue auf der Spitze des Verhängnisturms

Arceus gehört ebenfalls zu den Formwandlern und ist bis jetzt nur in den Spielen Pokémon Diamant, Perl und Pokémon Platin per Event auf Level 80 in der Halle des Beginns fangbar. Zu dieser gelangt man, indem man auf einem Feld bei der Speersäule die Azurflöte einsetzt. Die Azurflöte ist ein Item, welches nur durch ein spezielles Event, welches es in Deutschland bis jetzt nicht gab, erhältlich ist. Eine andere Möglichkeit waren Downloads bzw. die Dream World.

Seine Besonderheit ist, dass es jeden Typ durch seine Fähigkeit Variabilität und den verschiedenen Tafeln annehmen kann. Dadurch ist Arceus' Spezialattacke Urteilskraft immer eine STAB-Attacke. Bis zur 5. Generation konnte es durch Variabilität das einzige reine Flug-Pokémon sein. Ferner hat Arceus die besten Gesamtwerte von allen Pokémon, wenn man Mewtus und Rayquazas Mega-Entwicklung nicht miteinbezieht. Diese Werte sind allerdings sehr ausgeglichen.

In Pokémon Mystery Dungeon – Erkundungsteam Himmel existiert eine riesige Statue von Arceus am Ende eines schweren Dungeons.

Arceus wird als Schöpfer der Welt und der Pokémon gesehen. Dialga, Palkia, Tobutz, Selfe und Vesprit sind direkt von ihm erschaffen worden und er ist der Anführer des jeweiligen Trios. Alle restlichen Pokémon stammen laut Vermutungen von Mew ab.

5. Generation

Victini Kobalium Terrakium Viridium Boreos Voltolos Reshiram
494.png 638.png 639.png 640.png 641.png 642.png 643.png
Zekrom Demeteros Kyurem Keldeo Meloetta Genesect
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Victini

Victini ist ein legendäres Pokémon (und erstes Maboroshi no Pokémon der 5. Generation), welches durch herunterladen des Gartenpasses im Geheimgeschehen (nur Schwarze und Weiße Edition via Wi-Fi-Verbindung) erhältlich ist. Durch das herunterladen bekommt man in einem Pokémon-Center von einem Botenjungen den Gartenpass ausgehändigt und kann in Stratos City vom Liberty Pier aus mit der Fähre zum Freiheitsgarten fahren, wo schlussendlich Victini gefangen werden kann.

Victini hat an mehreren Stellen das „V“ (für engl. „Victory“/lat. „victoria“ = „Sieg“) zum Thema, was sich an dessen Ohren, der Handstellung , seinem Schwanz und einer schwarzen Markierung auf der Brust darstellt. Ebenfalls wird in seiner Spezialattacke V-Generator darauf hingewiesen. Es erlernt außerdem die Spezialattacke Flammenball und kann sowohl beide Spezialattacken von Reshiram und Zekrom als auch Eiszeit von Kyurem durch Events erlernen.

Ritter der Redlichkeit

Die Ritter der Redlichkeit Viridium, Terrakium, Kobalium und Keldeo bilden ein legendäres Quartett aus der 5. Generation. Sie können in der Kammer der Prüfung (Terrakium), dem Feld der Besinnung (Viridium) und der Kammer der Weisung (Kobalium) auf jeweils Level 42 gefangen werden, allerdings muss man Kobalium vor Viridium und Terrakium fangen. Keldeo ist ausschließlich über eine Event-Verteilung erhältlich. Kobalium, Terrakium und Viridium sind vom Typ Kampf und einem weiteren Typ, hatten in der 5. Generation die gleiche Spezialattacke, nämlich Sanctoklinge, ebenfalls vom Typ Kampf, und sie haben den gleichen Maximalwert von 1859, welcher der höchste aller Pokémon vom Typ Kampf ist. Zusätzlich zu diesen Eigenschaften besitzt Keldeo außerdem noch eine weitere Spezialattacke, Mystoschwert. Laut einer Legende haben sie andere Pokémon aus einem brennenden Wald gerettet. Kobalium führte sie aus dem Wald, während Terrakium die Felsen, die den Weg versperrten, zur Seite schob und Viridium mit seiner Geschwindigkeit die anderen Pokémon vor Funken beschützte. Sie retteten so Keldeo, das seine Eltern während eines Krieges unter Menschen verlor, und zogen es als Pflegeeltern auf.

Kräfte der Natur

Voltolos, Demeteros und Boreos in ihrer Inkarnationsform
Voltolos, Demeteros und Boreos in ihrer Tiergeistform

Voltolos, Boreos und Demeteros bilden die Kräfte der Natur aus der 5.Generation. Voltolos gehört den Typen Elektro und Flug an, Boreos hingegen ausschließlich dem Typ Flug an. Demeteros gehört den Typen Elektro und Boden an. Die Typkombinationen von Boreos und Demeteros sind hierbei einzigartig.

Laut einer Legende sollen Voltolos und Boreos Felder und Land der Menschen vernichtet haben. Daraufhin hat Demeteros, welcher für die Fruchtbarkeit der Felder zuständig ist, die beiden in die Schranken gewiesen. Sie sind alle vom Typ Flug und schweben in ihrer Inkarnationsform alle auf einer Wolke. Sie sehen sich auch sonst sehr ähnlich und sind alle immer männlich. Damit sind sie auch die einzigen legendären Pokémon aus der 5. Generation, die ein Geschlecht haben. Neben ihrer Inkarnationsform besitzen die Kräft der Natur auch eine Tiergeistform, in die sie mithilfe des Wahrspiegels, der erst ab Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 erhältlich ist, wechseln können. In dieser Form haben sie leicht veränderte Werte und einen anderen Ruf.

Voltolos und Boreos sind Wanderpokémon auf Level 40, die man mit der Leuchtschriftanzeige verfolgen kann, allerdings Boreos nur in Pokémon Schwarz und Voltolos nur in Pokémon Weiß. Sobald man das entsprechende Wanderpokémon in der eigenen Edition gefangen und den Gegenpart auf die Edition gebracht hat, kann man (mit den beiden Pokémon im Team) Demeteros im Schrein der Ernte fangen, der Demeteros zu Ehren errichtet wurde.

In den Pokémon-Filmen haben sie zwar keinen Auftriit, sie kommen allerdings in drei Episoden der Fernsehserie vor. In Der Zorn der Legendären Pokémon! (Teil 1) und Der Zorn der Legendären Pokémon! (Teil 2) kämpfen Boreos und Voltolos gegneinander, was Ash und seine Freunde jedoch mit der Hilfe von Demeteros verhindern können. Einen weiteren Auftritt – diese Mal allerdings auch in ihrer Tiergeistform – haben die Kräfte der Natur in der Episode Kampf um die Zukunft der Einall-Region, wo sie von Giovanni beschworen werden. Meloetta kann sie jedoch wieder beruhigen.

Reshiram und Zekrom

Reshiram und Zekrom sind legendäre Pokémon der 5. Generation, die das Cover von Pokémon Schwarz und Weiß zieren. Reshiram ist nur in Pokémon Schwarz, Zekrom nur in Pokémon Weiß im Schloss von N auf Lv. 50 erhältlich. Sie besitzen beide jeweils zwei Spezialattacken, nämlich Kreuzflamme und Blauflammen für Reshiram, sowie Kreuzdonner und Blitzschlag für Zekrom. Außerdem sind sie mit einem Gesamtwert von 2059 die stärksten Pokémon der 5. Generation. Des Weiteren haben sie einzigartige Typen-Kombinationen. Beide sind vom Typen Drache, Reshiram hat als Zweittyp außerdem Feuer, Zekrom hingegen Elektro. Die Legende besagt, dass die beiden ursprünglich ein Wesen waren. Sie bilden zusammen mit Kyurem das Tao-Trio.

Kyurem

Kyurem ist ein legendäres Pokémon aus der 5. Generation vom Typ Drache und Eis, womit es das einzige Pokémon dieser Typkombination ist. Man kann es in Pokémon Schwarz und Weiß auf Level 75 in der Riesengrotte fangen, nachdem man den See in der Mitte der Grotte gefunden hat. Damit ist es vom Level her das zweitstärkste Pokémon, das man in freier Wildbahn fangen kann. Es kann drei Spezialattacken lernen, nämlich Eiszeit (als normales Kyurem), Frosthauch (als weißes Kyurem) und Frostvolt (als schwarzes Kyurem). Das weiße Kyurem und ist damit das legendäre Pokémon mit den meisten Spezialattacken. Laut einer Legende ist es mit einem Meteor auf die Erde gekommen und entführt nachts Pokémon und Menschen, um ihnen die Seele zu rauben. Das ist der Grund, dass nachts in Tessera kein Mensch auf der Straße ist. Seine Attacken erlernt es in 7er-Schritten. Bisher ist es das letzte Pokémon im Einall-Pokédex. Es bildet mit Reshiram und Zekrom das Tao-Trio. Als sich das namenlose Urdrachen-Pokémon einst in Reshiram und Zekrom spaltete, blieb Kyurem als „leere Hülle“ zurück. Die gemeinsame Vergangenheit des Tao-Trios als ein Wesen ist auch der Grund, weshalb Kyurem mit Zekrom bzw. Reshiram mittels des DNS-Keils vereint werden kann.

Werden Kyurem und Zekrom vereint, so entsteht das „schwarze“ Kyurem; vereint man hingegen Kyurem und Reshiram, so entsteht das „weiße“ Kyurem. Beide Formen behalten zwar Kyurems Originaltypen, ihre Statuswerte sind jedoch drastisch erhöhte Werte des jeweiligen farbgebenden Pokémons. So haben beide Formen Gesamtwerte, die fast an Arceus reichen.

Meloetta

Gesangsform
Tanzform

Meloetta ist ein mysteriöses Pokémon aus der 5. Generation. In seiner Gesangsform gehört es den Typen Normal und Psycho an, während es in seiner Tanzform die Typen Normal und Kampf annimmt. Zwischen diesen beiden Formen wechselt Meloetta nach jedem Einsatz seiner Spezialattacke Urgesang, die Meloetta per Attacken-Erlerner erlernen kann.

Im Anime nimmt Meloetta im 24. Pikachu-Kurzfilm Meloetta no Kirakira Recital die Hauptrolle ein. Seinen ersten Auftritt in der Fernsehserie hat es in Der Pokémon Film-Wettbewerb!, wo es von Team Rocket verfolgt und von Ash gerettet wird. In den darauf folgenden Episoden Es rockt in der Vapydro-Arena! (Teil 1), Es rockt in der Vapydro-Arena! (Teil 2) und Aufregung um Meloetta!, verfolgt Meloetta daraufhin Ash und seine Freunde. Später tritt es außerdem in den Episoden Expedition auf die Onix-Insel!, wo es sich zum ersten Mal in seiner Tanzform zeigt und Ash und seine Freunde auf ihrer Rexpodition begleitet, Meloetta und der Unterwassertempel!, wo es von Giovanni entführt wird, und Kampf um die Zukunft der Einall-Region! (Episode), wo es die Kräfte der Natur beruhigt, auf.

Genesect

Genesect ist ein mysteriöses Pokémon aus der 5. Generation von den Typen Käfer und Stahl. Bei Genesect handelt es sich um ein von Team Plasma wiedererwecktes Fossil, was vor 300 Millionen Jahren lebte und von Team Plasma zusätzlich mit einer Kanone ausgestattet wurde. Mit dieser Kanone ist auch seine Spezialattacke Techblaster verbunden, die je nach getragenem Modul unterschiedliche Typen annehmen kann, nämlich Eis, Wasser, Feuer und Elektro. Trägt Genesect kein Modul, hat die Attacke den Typ Normal. Eine Gruppe Genesect, von denen sich eines sogar in seiner schillernden Form befindet, spielt außerdem auf der Suche nach ihrer Heimat gemeinsam mit Mewtu eine wichtige Rolle im 16. Pokémon-Film.

6. Generation

Xerneas Yveltal Zygarde Diancie Hoopa
Sugimori 716.png Sugimori 717.png Sugimori 718.png Sugimori 719.png Sugimori 720.png

Yggdrasil-Trio

Xerneas und Yveltal sind legendäre Pokémon der 6. Generation, die das Cover von Pokémon X und Y zieren. Hier versuchte Team Flare mit ihrer Energie (in X Xerneas, in Y Yveltal) die Ultimative Waffe in Betrieb zu nehmen. Gemeinsam mit Zygarde bilden sie das Yggdrasil-Trio.

Xerneas gehört dem Typ Fee an und beherrscht als Spezialattacke Geokontrolle. Der Legende nach soll es in der Lage sein, ewiges Leben zu spenden. Darum gehört er der Art Leben an. Xerneas hatte bereits mehrere Auftritte im Naime, so nimmt es einen wichtige Rolle im 17. Pokémon-Film ein, wo es von einem Diancie um Hilfe gebeten wird. Außerdem kann Ash in der Folge Ein Pokémon Orientierungs-Rennen im Nebel! für kurze Zeit Xerneas sehen.

Yveltal hingegen gehört den Typen Unlicht und Flug und beherrscht als Spezialattacke Unheilsschwingen. Es soll in der Lage sein, Lebewesen ihre Energie zu entziehen. Daher ist es von der Spezies Zerstörung. Im Anime hatte Yveltal bisher keinen Auftritt.

Zygarde gehört den Typ Drache und Boden an. Auch es hat eine Spezialattacke, nämlich Bodengewalt. Es sorgt für das Gleichgewicht zwischen Xerneas und Yveltal, wodurch sich auch seine Art Ordnung erklärt. In diesem Sinne kann es mit seiner Fähigkeit Aura-Umkehr die Feenaura von Xerneas und die Dunkelaura von Yveltal unschädlich machen. Außerdem überwacht er das ÖkosystemWikipedia icon.png der Kalos-Region. Im Anime hatte Zygarde bisher keinen Auftritt.

Diancie

Diancie ist ein mysteriöses Pokémon der Typen Gestein und Fee. Es ist eine Mutation des nicht-legendären Pokémon Rocara und kann Diamanten aus luftgebundenem Kohlenstoff erzeugen. Außerdem hat es eine Mega-Entwicklung. Diancie besitzt auch eine Spezialattacke, nämlich Diamantsturm.

Im Anime spielt es im 17. Pokémon-Film eine wichtige Rolle, wo es der Herrscher über ein Reich von Rocara ist, welchem der Untergang droht. Einen weiteren Auftritt hat es in der Spezial-Folge Diancie: Die Prinzessin des Diamantenreichs.

Hoopa

Hoopa ist ein mysteriöses Pokémon der Typen Psycho und Geist, womit es eine einzigartige Typkombination besitzt. Es hat die Fähigkeit, Raumkrümmungen zu erzeugen und auf diese Weise Dinge zu teleportieren. Hoopa besitzt außerdem eine Spezialattacke, nämlich Dimensionsloch.

Im Anime spielt es im 18. Pokémon-Film eine wichtige Rolle.

Trivia

  • 15 der 53 legendären Pokémon sind PsychoIC.pngPsycho-Pokémon.
  • Dagegen sind bislang keine legendären GiftIC.pngGift-Pokémon bekannt.
    • Auch sind NormalIC.pngNormal, GeistIC.pngGeist und UnlichtIC.pngUnlicht erst seit der vierten Generation vertreten, KampfIC.pngKampf und KäferIC.pngKäfer erst seit der fünften und FeeIC.pngFee mit seiner Einführung seit der sechsten Generation.
  • 16 von 53 legendären Pokémon sind aufgrund des FlugIC.pngFlug-Typs oder der Fähigkeit Schwebe gegen BodenIC.pngBoden-Attacken immun. (Für Giratina und Shaymin gilt dies aber nur für die Urform bzw. Zenitform)
  • Während legendäre Pokémon in den Spielen oft nur einmal vorkommen und sich nicht vermehren, so ist dies im Anime nicht immer der Fall. So existiert dort z. B. ein Lugia und ein Baby-Lugia (namens Silver/Silber), sowie mehrere Deoxys (im 7. Film) oder Genesect (im 16. Film). Außerdem findet man in Pokémon Snap Eier von Arktos, Zapdos und Lavados und in Pokémon HeartGold und Pokémon SoulSilver ein Ei von wahlweise Dialga, Palkia oder Giratina in den Sinjoh-Ruinen, welches aber nicht ausgebrütet werden muss.

Siehe auch