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PokéWiki:Frag die Professoren/Archiv/2016

Aus PokéWiki
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Hier sind alle Frag die Profs-Blöcke aus dem Jahr 2016 eingebunden! (Von Kalenderwoche 1 bis 52)

KW01

Frag die Professoren! jeden Montag neu | ?
Professor Platan

Overworldsprite Professor Birk RSS.png
Professor Birk
In dieser Woche kümmert sich Hoenns beliebter Wald-und-Wiesen-Professor um Deine Fragen!

Ein frohes neues Jahr an alle!
Ale Vidal23 ist sich nicht sicher: Nehmen wir mal an, in einem Doppelkampf treten ein Trombork und ein Glurak gegen ein Scherox und ein anderes Pokémon an. Trombork setzt Waldesfluch gegen Scherox ein, womit es die Typen Käfer, Stahl und Pflanze annimmt. Wenn nun Glurak mit einer Feuer-Attacke angreifen und Scherox mit dreifacher Effektivität treffen würde, würde der Text immer noch "Die Attacke war sehr effektiv", wie wenn man mit ein- und zweifacher Effektivität trifft, lauten, oder gäbe es eine andere Aussage?

Professor Birk kann antworten: Diese Aussage bleibt weiterhin bestehen!


Porygonfan ist neugierig: In Hoenn gab es ja einmal die Firma Groß-Malvenfroh und es ist auch bekannt, dass sie an dem Projekt Neu Malvenfroh zugrunde gegangen ist. Von einem Mann zum Beispiel kann man erfahren, dass erst bei dem Projekt alles nach Plan lief, aber dann etwas Unvorhersehbares geschah, was Groß-Malvenfroh dazu zwang, aufzuhören. Meine Frage ist jetzt, was genau da unten war/ist, was die Firma Groß-Malvenfroh zum Fall brachte.

Professor Birk meint: Wenn ich mich richtig erinnere, wurde der Bau von Neu Malvenfroh eingestellt, weil dadurch Pokémon zu Schaden kommen würden.

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KW02

Frag die Professoren! jeden Montag neu | ?
Forscherin Vivian

Professor Mason.png
Doktor Mason
Er hat zwar hauptsächlich Karten, aber gelegentlich auch andere Dinge im Kopf – eure Fragen etwa!

Doktor Mason Artwork.png
Rhyx überlegt: Wenn man ein Drache-Flug-Pokémon wie Brutalanda, Rayquaza, UHaFnir oder Dragoran mit Waldesfluch angreift, haben diese dann eine achtfache Eisschwäche, da Waldesfluch dem Ziel den zusätzlichen Typ Pflanze verpasst und durch die Eisschwächen von Pflanze, Flug und Drache heißt das ja: 2 (Pflanze) × 2 (Flug) × 2 (Drache) = 8?

Mason kann antworten: Ja, tatsächlich haben diese Pokémon dann eine achtfache Schwäche gegenüber dem Typ Eis. Du könntest diese „Strategie“ ebenso bei einem gegnerischen Scherox (Käfer/Stahl) anwenden. Du setzt einfach Waldesfluch gegen Scherox ein und es bekommt zusätzlich den Typ Pflanze. Somit hat Scherox eine achtfache Schwäche gegenüber den Typ Feuer.


Hubert fragt: Werden Bonus-Ei-Attacke(n) für das geschlüpfte Pokémon, also jene Attacke eines Elternteils, welches es gerade aktuell beherrscht und welche an zweiter Stelle dieses Pokémon-Elternteils steht, zu 100% weitervererbt?

Mason erklärt: An welcher Stelle die Attacke steht, ist komplett irrelevant. Bei der Zucht werden alle erlernbaren Bonus-Ei-Attacken beider Elternteile ebenfalls erlernt. Besitzen die Eltern zusammen mehr als vier erlernbare Bonus-Ei-Attacken, so werden einige davon bereits verlernt und können per Attacken-Erinnerer wieder erlernt werden.

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KW03

Frag die Professoren! jeden Montag neu | ?
Professor Platan

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Professor Eich
Die Koryphäe in Sachen Pokémon steht euch regelmäßig Rede und Antwort.

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Lonas128 fragt: In den ersten drei Generationen sind die Typen der Attacken an bestimmte Schadensklassen (Speziell/Physisch) gebunden. Nun zu der Frage: Wieso wurden dann Pokémon wie z. B. Gengar mit sehr viel Spezialangriff gesegnet, wenn alle STAB-Attacken physisch sind und daher generell wenig Schaden machen?

Professor Eich erklärt: Die Statuswerte der Pokémon werden (und wurden vor allem früher, als das Competitive Play noch nicht existierte) hauptsächlich an das Optische eines Pokémon bzw. an seine Pokémonart oder sonstige Hintergründe angepasst und orientieren sich daran und nicht an dessen Typen oder Movepool. Als physisch quasi nicht existierendes Wesen hat Gengar somit kaum Angriff und Verteidigung, aber hohe Spezialwerte.
Kingler hingegen hat nur spezielle STAB-Attacken, jedoch einen auf besonders hohen Angriff ausgelegten Körperbau. Jedoch war Gengar auch damals schon alles andere als schwach, da es für seinen STAB Ersatz in Form von Attacken wie Psychokinese, Donnerblitz oder dem damals noch speziellen Eishieb hatte.

Auch heute noch passiert es oft genug, dass ein Pokémon einen Movepool hat, der sich eher für den nicht so ausgeprägten Angriffstyp eignet. Das beste Beispiel hierfür ist das schwarze Kyurem, das physisch keine Eis-Attacke oder Erdbeben zu bieten hat und deshalb meistens speziell mit Eisstrahl und Erdkräfte gespielt wird.

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KW04

Frag die Professoren! jeden Montag neu | ?
Professor Eibe

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Professor Eberhard Esche
Auf dem Gebiet der Pokémon-Mythen und -Legenden macht ihm so schnell niemand etwas vor!

Eberhard Esche.png
Brometheus fragt: Wenn die Entwicklungsvoraussetzungen von Evoli sowohl für Nachtara (Hohe Freundschaft während der Nacht) oder Psiana (Hohe Freundschaft während des Tages), als auch für Feelinara (Mindestens 2 Herzen in PokéMonAmi und mindestens eine Fee-Attacke) erfüllt sind, wozu wird es sich dann beim nächsten Level-Up entwickeln? Weiterhin, was passiert, wenn ich mich gleichzeitig noch am Moos- beziehungsweise Eisfelsen befinde? Dann hätte Evoli drei Entwicklungsmöglichkeiten bei einem Level-Up.
Eberhard erklärt: Die Entwicklungen zu Glaziola oder Folipurba haben dabei die oberste Priorität, sie werden also immer geschehen, wenn ein Evoli direkt an einem Felsen ein Level erreicht. Anschließend würde die Entwicklung zu Feelinara ausgelöst, falls du an keinem Felsen stehst, aber die Bedingungen erfüllt hast. Nur wenn du weder neben einem Felsen stehst, noch die Bedingungen für Feelinara erfüllt sind, kann sich Evoli überhaupt erst zu Psiana oder Nachtara entwickeln. Das liegt einerseits daran, dass die Entwicklungen zu Psiana und Nachtara, da sich Freundschaft über den regulären Spielverlauf ansammelt und auch ohne das Wissen des Spielers vermehrt, am ehesten auch dann möglich werden, wenn der Spieler diese Entwicklung gar nicht möchte. Für die anderen Evolitionen ist wirklich gezielte Vorarbeit nötig, weshalb es auch schon vom Spieler erkennbar ist, dass diese Entwicklung auch erwünscht ist. Andererseits ist es bei allen gleichzeitig erfüllten Bedingungen am einfachsten, sein Evoli nicht zu Glaziola beziehungsweise Folipurba zu entwickeln, indem man sich einfach vom Felsen wegbewegt, dann, indem man alle Feen-Attacken verlernen lässt, es nicht zu Feelinara zu entwickeln und erst dann, durch das Abbauen der Freundschaft, es nicht mehr zu Psiana oder Nachtara entwickeln zu können. Wäre es anders, so wäre es ein riesiger Aufwand, sein Evoli mit genug Zuneigung noch zu etwas anderem zu entwickeln.

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KW05

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Professor Eich

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Professor Birk
In dieser Woche kümmert sich Hoenns beliebter Wald-und-Wiesen-Professor um Deine Fragen!

Ja und das freut mich.
Rhyx vermutet: Wenn man auf ein Pokémon in der Mega/Proto-Form die Attacke Raub einsetzt, verliert es doch den Mega-Stein bzw. den Roten Edelstein/Blauen Edelstein. Verliert es dann seine Mega/Proto-Form und wenn ja, kann man diese danach mit einem anderen Pokèmon durchführen? (nur im Falle einer Mega-Entwicklung).

Professor Birk kann helfen: Der Mega-Stein ist während des Kampfes an das Pokémon festgebunden. Er kann also weder vor noch nach der Mega-Entwicklung mit Trickbetrug oder Wechseldich ersetzt werden, kann nicht mit Abschlag weggeschlagen werden (und anders als z. B. bei der Fähigkeit Wertehalter fügt Abschlag hier nichtmal erhöhten Schaden zu) und auch nicht mit den Attacken Schleuder oder Offerte weggegeben werden. Auch die Attacken Itemsperre und Magieraum haben keine Auswirkungen auf Mega-Steine; das Pokémon kann sich während dieser Effekte Mega-Entwickeln und eine Mega-Entwicklung wird dadurch auch nicht abgebrochen. Allgemein ist es unmöglich, ein Pokémon aus der Mega-Form zurückzuholen, da sie bis zum Ende des Kampfes anhält und auch jede andere Mega-Entwicklung unmöglich macht. Für die Protomorphose gilt exakt dasselbe.

Ein Gast fragt im Forum: Mir scheint, als ob Rayquazas Fangrate erhöht wurde, da ich es bereits drei mal hintereinader mit einen Flottball fangen konnte. Nun möchte ich wissen, ob mein Verdacht richtig ist.

Prof. Eich bestätigt: Das kann gut möglich sein, da das Fangen von Rayquaza wichtig für die Delta-Episode ist. Dieselbe Situation gab es auch in der 5. Generation bei Reshiram bzw. Zekrom mit einer Fangrate von 45. Auch hier war der Fang für den Storyverlauf wichtig.

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KW06

Frag die Professoren! jeden Montag neu | ?
Professor Esche

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Professor Eich
Die Koryphäe in Sachen Pokémon steht euch regelmäßig Rede und Antwort.

Professor Eich, ja der bin ich!
Ein Gast fragt im Forum: Durch den Einsatz von Kraft- oder Schutzteiler werden ja die Angriffs- bzw. Verteidigungswerte von Angreifer und Ziel addiert und dann 50/50 auf beide Pokémon verteilt. Wird dieser Effekt beim Austauschen oder Besiegen zurückgesetzt und wenn ja, sind dann beide Pokémon betroffen oder nur das Ausgetauschte? Im zweiten Fall könnte man ja theoretisch einen gegnerischen Sweeper mit Pottrott endlos schwächen, indem es ständig Kraftteiler einsetzt und anschließend raus- und wieder reingewechselt wird.
Professor Eich erklärt: Die Werteänderungen durch Kraft- und Schutzteiler wirken auf beide Pokémon einzeln und unabhängig. Wenn also ein Pokémon ausgewechselt oder besiegt wird, so wird das andere Pokémon davon nicht weiter beeinflusst. Beim ausgewechselten Pokémon jedoch verschwinden dann alle Effekte. So ist es zwar theoretisch möglich, einen Gegner mit Pottrotts Kraftteiler praktisch auf Pottrotts Angriffswerte herabzuschwächen. Praktisch hingegen funktioniert diese Taktik gegen menschliche Spieler mit Erfahrung jedoch nicht, da diesen die selbe Möglichkeit wie dir offen steht: Austauschen, um somit absolut alle Änderungen wieder rückgängig zu machen und ihre Werte zu normalisieren. Zwar mag die Taktik gegen ein letztes Pokémon, das nicht mehr wechseln kann aufgehen, jedoch gibt es für diesen Fall auch einfach Abgesang. Außerdem gibt es auch deutlich weniger zeitaufwendige Möglichkeiten, den gegnerischen Angriff beziehungsweise den Spezial-Angriff zu minimieren, wobei davon auch abgeraten werden kann, da auch diese Taktiken (außer eine Angriffssenkung durch Verbrennung wie etwa Irrlicht) beim Wechsel wieder aufgehoben werden.

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KW07

Frag die Professoren! jeden Montag neu | ?
Professor Hastings

Professor Klein
Der Professor aus Orre gibt sich ein Stelldichein und überzeugt durch Kompetenz.

Professor Klein.jpg
Raijin6 fragt: Wie ist es, wenn ich ein Mega-Glurak Y benutze – dementsprechend scheint die Sonne – und mein Gegner wechselt in der Runde, in der ich Solarstrahl einsetze, auf ein Pokémon mit Hagelalarm oder Sandsturm? Wird Solarstrahl dann sofort benutzt oder aktiviert sich erst das andere Wetter und ich muss eine Runde auf den Solarstrahl warten?

Professor Klein kann helfen: Es aktiviert sich immer zuerst die Fähigkeit. Solarstrahl wird also zuerst aufgeladen und du kannst erst in der nächsten Runde angreifen.


Ein Gast fragt im Forum: Werden die Gewinne bei dem Minispiel „schwebende Ballons“ im Poké-Meilen-Club zufällig ausgewählt? Ich bekomme bei Rang A ständig nur Beeren und gerade eben hab ich bei Rang D einen Stromisierer bekommen. Das ergibt doch keinen Sinn, dass ich bessere Items bekomme, wenn ich schlechter abschneide. Und wie erreicht man eigentlich eine möglichst hohe Punktzahl? Zählt Schnelligkeit, Treffsicherheit, oder wird das auch eher zufällig entschieden?

Professor Klein spricht aus Erfahrung: Den Ballons werden zufällige Werte zugeordnet. Demzufolge ist die Wertung zufallsbedingt, ebenso wie der Preis, den man gewinnt.

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KW08

Frag die Professoren! jeden Montag neu | ?
Professor Birk

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Professor Lind
Der charmante Prof aus Johto hat auch anderes als Forschungen über Zucht im Kopf!

In Johto gibt es viel zu entdecken!
Ein Gast fragt im Forum: Ich habe gelesen, dass Ho-Oh beziehungsweise Lugia, das man in Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir benötigt um die legendären Raubkatzen freizuschalten, explizit aus einer dieser Editionen stammen muss. Mir stellt sich jetzt die Frage, wie das zum Beispiel mit Kyurem oder Giratina abläuft. Kann ich in Pokémon Omega Rubin ein Dialga aus Pokémon Diamant nutzen, um Giratina zu fangen, oder muss ich mir das jeweilige Gegenstück aus Pokémon Alpha Saphir holen?

Lind kann aushelfen: Es spielt überhaupt keine Rolle woher die benötigten Pokémon stammen. Hauptsache sie befinden sich in deinem Team, um die gewünschten Pokémon per Überflieger finden zu können.

DartiriFynxIgamaro fragt: An welcher Stelle bei Pokémon X und Pokémon Y kann man Pokémon auf Alpha Saphir oder Omega Rubin tauschen?

Lind gibt Auskunft: Das Tauschen in Pokémon X und Pokémon Y ist möglich, sobald man mindestens zwei Pokémon in seinem Team hat. Parallel dazu braucht man auch in Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir mindestens zwei Pokémon in seinem Team, aber man kann erst einen Tausch initiieren nachdem man die Spiel-Navi-Funktion von Heiko in Blütenburg City erhalten hat. Du kannst auch mithilfe von Pokémon Bank gleich mehrere Pokémon von einer Edition auf die andere übertragen, dies setzt bei allen vier Versionen den Erhalt des Pokédex voraus, was bei Omega Rubin und Alpha Saphir sogar noch vor der Begegnung mit Heiko passiert. Des Weiteren musst du beachten, dass du beim Übertragen von Pokémon von Omega Rubin und Alpha Saphir nach Pokémon X oder Y deine Pokémon keine Items oder Attacken besitzen die erst in Omega Rubin und Alpha Saphir eingeführt wurden (dazu zählen nicht Latiasnit und Latiosnit).

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KW09

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Doktor Mason

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Professor Eich
Die Koryphäe in Sachen Pokémon steht euch regelmäßig Rede und Antwort.

Eich Anime Artwork BW.png
DeltaHawk im Forum fragt: Ich diskutiere momentan mit einigen Freunden über die Attacken Überflutung, Waldesfluch und Halloween. Doch uns wirft die Frage auf, ob die Attacken den Typ komplett ändern oder nur die jeweiligen Typen hinzufügen? Wie würde sich das auf die Typennachteile auswirken, wenn der Typ nur hinzugefügt wird?

Professor Eich erklärt: Überflutung funktioniert anders als Waldesfluch und Halloween. Bei Überflutung wird der oder die gegnerischen Typen komplett mit Wasser überschrieben, bis das gegnerische Pokémon ausgewechselt wird. Werden einem Pokémon, das unter Überflutung steht, Statusprobleme zugefügt, die es mit seinem normalen Typen nicht haben könnte, bleiben diese übrigens auch bestehen, wenn das Pokémon durch Auswechseln seine normalen Typen zurückbekommt.

Wird also beispielsweise ein Bisaflor mit Überflutung und anschließend mit Toxin angegriffen, so bleibt es selbst dann schwer vergiftet, wenn es ausgewechselt und so wieder zu einem Pflanze/Gift-Pokémon wird. Halloween und Waldesfluch hingegen fügen die Typen nur hinzu, weshalb es sogar möglich ist, Pokémon mit drei Typen zu erhalten. Die Typenanfälligkeiten werden wie immer ausgerechnet, nur, dass eben alle drei Typen mit einbezogen werden (auf diese Art können gewisse Feuer- oder Eis-Attacken sogar dreifach sehr effektiv werden, also achtfachen Schaden anrichten). Waldesfluch und Halloween stapeln sich übrigens nicht, sondern ersetzen sich jeweils. Somit kann ein Pokémon niemals vier Typen haben.

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KW10

Frag die Professoren! jeden Montag neu | ?
Professor Eberhard Esche

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Professor Esche
Als Professorin weiß auch sie auf die meisten Fragen fundierte Antworten zu geben.

Esche Anime Artwork.png
Ein Gast fragt : Wenn diese Fähigkeit Schnarchnase nicht wäre, dürfte Letarking eines der gefährlichsten Pokemon sein, die existieren. Nun zur Frage: Kann man diese Fähigkeit irgendwie umgehen, ersetzen oder unterdrücken?
Esche erklärt: In Doppel- oder Dreierkämpfen kann Letarking seine Fähigkeit am einfachsten verlieren. Dabei muss ein Teampartner nur Letarking mit Magensäfte oder Wertewechsel angreifen, um seine Fähigkeit so zu überschreiben. Im Einzelkampf ist Letarking um einiges gefährlicher und kann seine Fähigkeit ebenfalls gut loswerden. Hierfür braucht man ein Echnatoll, das Plage und noch dazu bestenfalls die Attacke Irrlicht beherrscht. Dabei muss man zuerst sein Echnatoll gegen ein Pokémon mit einer Kontaktattacke einsetzen, und überschreibt somit dessen Fähigkeit mit Mumie. Danach hält man es mit Plage fest, damit es nicht austauschen und somit seine alte Fähigkeit zurückgewinnen kann. Dann benutzt man im besten Fall noch Irrlicht, um seinen Angriffswert zu halbieren. Ist all dies geschafft, wechselt man zu Letarking. Das setzt nun Verfolgung ein, um den Gegner garantiert und auch im Wechselfall mit einer Kontaktattacke zu treffen. Da der Gegner noch Mumie als Fähigkeit hat, überschreibt nun Mumie Letarkings Schnarchnase, wodurch es nicht nur völlig normal kämpfen kann, sondern auch noch die Fähigkeit jedes Pokémons überschreibt, das Letarking mit einer Kontaktattacke angreift.

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KW11

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Professor Platan

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Professor Eibe
Auch der Evolutionsforscher aus Sinnoh nimmt sich gerne eurer Fragen an.

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Ein Gast im Forum fragt: Seit einiger Zeit diskutiere ich mit einem Freund darüber, ob es schwerer ist ein Ditto zu fangen, wenn es sich z. B. in ein Groudon verwandelt, da dieses ja sehr schwer zu fangen ist. Denn er behauptet, dass es ihm fast nie gelingt ein Ditto zu fangen, wenn es sich in ein Legendäres Pokémon verwandelt.

Professor Eibe antwortet: Solange sich Ditto nicht verwandelt, besitzt es eine Fangrate von 35. Sobald es aber die Form des Gegners angenommen hat, kopiert es nicht nur dessen Statuswerte, den Typ und die Attacken, sondern auch die Fangrate. Folglich wird es deutlich schwerer Ditto zu fangen, nachdem es sich in ein Groudon (Fangrate von fünf bzw. drei) verwandelt hat. Die Behauptung deines Freundes ist also korrekt.


kneesa fragt im Forum: Warum kann man Mew nicht in den Pokémon-Hauptspielen fangen?

Professor Eibe vermutet: In den Spielen Pokémon Smaragd sowie Pokémon Feuerrot und Blattgrün ist es möglich, Mew über eine Eventverteilung auf dem Ferneiland zu bekämpfen und zu fangen. Falls dich eher die Frage treibt, warum man Mew nicht im regulären Spielverlauf begegnen kann, so lässt sich nichts Genaues darauf sagen, jedoch ist es wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Mew in der ersten Spielgeneration für die Gesamtheit des Spieles nicht eingeplant und nur eine Addition in letzter Minute war. Mew war zwar im Spiel vorhanden, jedoch gab es keinen regulären Weg es zu bekommen. Eventuell ist so die Tradition der Mysteriösen Pokémon entstanden.

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KW12

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Professor Platan

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Professor Birk
In dieser Woche kümmert sich Hoenns beliebter Wald-und-Wiesen-Professor um Deine Fragen!

Diese Woche wird viel kommuniziert...
Ein Gast fragt im Forum: Gibt es eine Möglichkeit zu beeinflussen, welches Wundereiland erscheint? Ich möchte nämlich unbedingt die TM91 Lichtkanone bekommen, aber die entsprechende Insel erscheint einfach nicht. Und in welchem Rhythmus ändern sich die Orte eigentlich? Täglich?

Professor Birk antwortet: Täglich erscheint in Hoenn ein neuer wundersamer Ort und ein anderer verschwindet dafür. Welcher Ort auftaucht und welcher verschwindet, hängt vom Zufall ab und ist nicht beeinflussbar. Durch Begegnungen über StreetPass und im PSS kann man von anderen Spielern die Orte empfangen, die von ihnen entdeckt worden sind. Damit steigen die Chancen, dass der von dir gesuchte Ort auftaucht.


Anonymous5000 rätselt: Ich habe es bisher noch nicht versucht, aber auch noch nichts dazu gefunden, aber kann man seine Pokémon, mit denen man in seiner Geheimbasis antritt, ändern?
Professor Birk kann das Rätsel lösen: Die Pokémon, mit denen du für andere Spieler in deiner Basis auftauchst, hängen davon ab, welche Pokémon zum Zeitpunkt der Begegnung an der Spitze deines Teams hattest.


Ein Gast fragt im Forum: Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass es bereits mehrere Geheimbasen mit Regice-Puppen gibt; und auch eine mit einer Registeel-Puppe habe ich bereits gesehen. Im PokéWiki-Artikel dazu steht, dass man diese Puppen von NPCs aus den Geheimbasen den Entwickler erhält, welche man natürlich erstmal besitzen muss. Meine Frage ist jetzt: Woher nehme ich die bzw. wo kann ich ihre QR-Codes scannen?

Professor Birk weiß: Im Artikel zu den Geheimbasen sind die QR-Codes zu den entsprechenden Geheimbasen der GAME FREAK Mitarbeiter zu finden. Siehe dazu hier.

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KW13

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Doktor Mason

Professor Hastings
Bekannt wurde er durch Pokémon Ranger, das heißt aber nicht, dass er nicht mehr auf dem Kasten hat.

Viele Fragen um Kalos in dieser Woche
JustRotty fragt: Mittlerweile wird ja das Fantasie-Vivillon verteilt. Wenn ich dieses nun züchte, können daraus Purmel entstehen, die das Fantasie-Muster als Vivillon bekommen oder bekomme ich wie bei normalen Vivillon nur das Muster meiner Region?

Hastings kennt die Antwort: Du erhältst hier auch nur dein regionales Muster.


Ein Gast fragt im Forum: Mittlerweile habe ich alle Pokémon aus den drei verschiedenen Pokédex’ aus Kalos gefangen. Dennoch wird die Krone nur hinter dem Zentral- und dem Küsten-Dex, nicht jedoch hinter dem Gebirgs-Dex angezeigt. Wieso?
Hastings antwortet: Kann es sein, dass ein paar dieser Pokémon nicht aus Kalos sind? Du bekommst nur eine Krone, wenn alle Einträge von Pokémon stammen, die aus Kalos stammen. Um dies zu zu schaffen, muss das Pokémon in Kalos gefangen werden oder geschlüpft sein.


Ein Gast fragt im Forum: Wenn ich mir einen japanischen 3DS mit Pokémon X/Y kaufe und diese dann aber auf Deutsch spiele, ist es dann trotzdem möglich japanische Event-Pokémon via Wi-Fi zu erhalten?

Hastings hat sich bei einem Kollegen erkundigt: Wenn du die japanische Ausgabe von Pokémon X/Y auf Deutsch spielst, ist es möglich, die japanischen Event-Pokémon über das Nintendo Network zu erhalten. Allerdings gelten die heruntergeladenen Pokémon dann als deutsche und nicht als japanische (ausländische) Pokémon, was zum Beispiel bei der Masuda-Methode relevant sein könnte.

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KW14

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Professor Kosmo

Pokékumpel Castor
Bekannt aus dem Lehrkanal bringt Castor alias der Pokékumpel geballtes Know-How mit.

Castor.png
Skelabra2509 fragt: In den Artikeln zu den Hoenn-Routen habe ich gesehen, dass es Versteckte Pokémon gibt, die nicht im neuen Hoenn-Dex stehen. Darum stelle ich mir die Frage, ob diese Versteckten Pokémon erst nach der Pokémon Liga auffindbar sind, ob man dafür einen bestimmten Punkt in der Handlung erreicht haben muss oder ob man sie tatsächlich trotz fehlendem Eintrag im Hoenn-Dex schon so früh fangen kann. Es sind ja auch die Level an die Route angepasst. Ein Beispiel dafür ist Zorua auf Route 101.

Castor erklärt: Nach dem Freisetzen der Endlosenergie in Xeneroville kannst du dir von Professor Birk den Nationalen Pokédex geben lassen und ab dann auch Pokémon außerhalb des Hoenn-Dexes fangen.


Ogenc fragt: Ich will in Pokémon Alpha Saphir einen neuen Spielstand anfangen. Nun habe ich aber das Tanhel mit Mega-Stein von der Online-Verteilung und das Firnontor mit Mega-Stein von der Spezial-Demo. Gehen beide Pokémon verloren, wenn ich neu anfange?

Castor antwortet: Ja, tatsächlich geht alles verloren, wenn du den Spielstand zurücksetzt. Du hast aber zwei Wege deine Pokémon zu behalten. Einerseits kannst du deine Pokémon vorher zu einem Freund tauschen und später auf den neuen Spielstand übertragen. Die andere Möglichkeit wäre über die Pokémon Bank, dabei gehen aber alle Items bei der Übertragung auf den neuen Spielstand verloren.

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KW15

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Professor Lind

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Professor Eich
Die Koryphäe in Sachen Pokémon steht euch regelmäßig Rede und Antwort.

Lebt denn der alte Holzberdl noch, Holzberdl noch, Holzberdl noch?
Ein Gast im Forum fragt: Ich spiele seit einiger Zeit Pokémon und mir kam folgende Frage auf: Bleibt der Effekt bestehen, wenn ich ein Pokémon mit Wahlschal einwechsle (ohne Voltwechsel oder Kehrtwende) und das Pokémon wieder in den Kampf zurückschicke? Mein Freund behauptet felsenfest, dass der Scarfeffekt bestehen bleibt, was nach dem Eintrag über Schals im PokéWiki ja nicht stimmt.

Professor Eich erwidert: Ein Pokémon, das ein Wahlitem trägt, ist nur so lange an eine Attacke gebunden, bis es ausgetauscht wird. Dabei ist es egal, ob es durch eine Attacke oder durch den Trainer geschieht. Kommt es erneut in den Kampf, kann es eine andere Attacke wählen, an die es dann wieder durch das Wahlitem bis zum nächsten Tausch gebunden wird. In Pokémon Diamant und Perl jedoch gab es einen Bug, der dazu führte, dass ein Pokémon, das Kehrtwende einsetzt und mit einem Pokémon ausgetauscht wird, das ein Wahlitem trägt und ebenfalls Kehrtwende kennt, keine andere Attacke als Kehrtwende einsetzen konnte.


CompanionCube fragt: Das zuletzt per Seriencode verteilte Mew beherrscht nur die Attacke Pfund und ich möchte Mew gerne das Moveset mit Auflockern, Weichei, Verhöhner und Abschlag beibringen. Doch wie bringe ich dem Mew auf Pokémon Omega Rubin Auflockern oder Weichei bei? Wäre es möglich, sich mit Wandler in ein Farbeagle (mit Nachahmer) zu verwandeln und dann die Attacken über Nachahmer dauerhaft zu erlernen? Und wenn ja, wie gehe ich am geschicktesten vor?

Professor Eich erklärt: Weichei hat denselben Effekt wie Ruheort von einem nicht-Flug-Pokémon, weshalb du hierfür einfach die TM von Ruheort nehmen kannst. Leider hast du keine Möglichkeit, an Auflockern zu kommen (das mit Farbeagle geht leider nicht), wobei das Auflockern-Set auch nicht das Standart-Set für Mew im Competitive Play ist. Im Normalfall benutzt man anstatt Auflockern Irrlicht, damit verhöhnte Gegner auch wirklich besiegt werden.

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KW16

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Professor Birk

Overworldsprite Vivian SW.png
Forscherin Vivian
Als Erfinderin des C-Gears ist sie Vorreiterin auf dem Gebiet der Pokémon DreamWorld.

Vivian Artwork.png
Goldenmew fragt im Forum: Ein anderer Fragensteller bekam auf seine Frage, warum Gengar hohe Spezial-Werte besitzt, obwohl sein Typ Geist vor der 4. Generation noch ein physicher Schadenstyp war, die Antwort, dass die Beschaffungsform eines Pokémon für die Werteverteilung ausschlaggebend war und dass Gengar als Geist nicht als physisch angesehen werden kann.

Warum bekam der Geist-Typ an sich dann die Schadensklasse physisch und nicht spezial? Und warum wurde Unlicht als Spezial-Typ eingeordnet, obwohl die meisten Attacken (Biss, Knirscher, etc.) ja offensichtlich physischer Natur sind und auch die meisten Unlicht-Pokémon eher hohe physische Werte aufweisen?

Vivian versucht, etwas Licht ins Dunkel zu bringen: Dass Geist ein physischer Typ ist, wurde schon in der ersten Generation festgelegt, da es damals nur Schlecker als Geist-Attacke gab, die die Schadensformel verwendet (Nachtnebel richtet ja fixen Schaden an) und Schlecker eine physische Attacke ist.

Warum Unlicht ein spezieller Typ ist, kann ich auch nur vermuten, wobei es damit zusammenhängen könnte, dass es dank Stahl bereits zwei physische Typen mehr als spezielle Typen gab und man vielleicht einen Ausgleich schaffen wollte.

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KW17

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Professor Eibe

Professor Platan
Der Allwissende rund um die Mega-Entwicklungen.

Professor Platan.png
JaTheWinner fragt: Man verteilt ja öfters 252 FP auf einen Wert (z. B. auf Initiative bei Sweepern). Auf Level 100 ergibt das ja auch Sinn, weil dort vier FP für einen Statuspunkt gebraucht werden. Bei Linkkämpfen ist es ja aber so, dass die Pokemon auf Level 50 zurückgestuft werden, und auf Level 50 benötigt man acht FP für einen Statuspunkt, wenn man also 252 FP auf einem Wert hat, sind vier davon verschwendet. Stattdessen könnte man dann z. B. 248 FP auf zwei Werte, und acht FP auf einen anderen verteilen. Die restlichen sechs FP wären dann übrig. Aber ist es überhaupt so, dass die FP beim Zurückstufen für einen Kampf wertloser gemacht werden?
Professor Platan erklärt: Auf Level 50 geben zwar nur acht FP einen Punkt, jedoch geben 4 FP bereits einen halben Punkt. Das ist insofern wichtig, da auf Level 50 auch jeder DV nur einen halben Punkt gibt. Hat ein Pokémon also 31 DV auf einem Wert, so erhält es auf Level 50 bereits 15,5 Punkte. Das ist vor allem bedeutend, da so die ersten vier FP zusammen mit dem halben Punkt des 31. DV bereits einen Punkt ergeben. Die restlichen 248 FP geben ihre Punkte ganz normal, also erhält das Pokémon bei 31 DV und 252 FP jeweils 15 Punkte durch 30 DV, 31 Punkte durch 248 FP, und schließlich einen Punkt durch 1 DV + 4 FP. Hat das Pokémon jedoch nur 30 DV auf den entsprechenden Wert, z. B. für eine Kraftreserve, so erhält es seinen ersten Punkt durch FP tatsächlich erst bei acht FP und erreicht sein Maximum bei 248 FP, weshalb die restlichen vier FP tatsächlich nutzlos werden. Dasselbe gilt übrigens für jeden anderen ungeraden bzw geraden DV-Wert.

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KW18

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Pokékumpel Castor

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Professor Eich
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Diese Woche: Quer durch's Gemüsebeet.
Grakator fragt im Forum: Attacken wie Scanner, Schutzschild und Königsschild bauen ja in der Genauigkeit ab, wenn man sie mehrfach hintereinander einsetzt. Baut sich ihre Genauigkeit aber nun auch ab, wenn man erst Scanner und danach Schutzschild einsetzt? Nehmen wir z. B. mal an, ich kämpfe mit einem Durengard, das Königsschild und Schutzschild (was es ja per TM erlernen kann) beherrscht, und ich setze Königsschild ein. Wenn ich nun aber in der nächsten Runde Schutzschild einsetze, ist es dann bei Schutzschild mit der Genauigkeit so, als wenn ich in der ersten Runde auch Schutzschild eingesetzt hätte?

Der Professor stimmt zu: Sofern eine der AttackenScanner, Schutzschild, Königsschild, Ausdauer und Schutzstacheln u. ä. – erfolgreich ausgeführt wurde, sinkt die Genauigkeit zusehends. Dabei ist es egal, ob du eine der Attacken mehrfach hintereinander einsetzt oder abwechselnd ausführst.

Ein Gast im Forum fragt: Ich habe eine Frage, vielleicht könntet ihr mir hier weiterhelfen. Ich spiele zurzeit wieder Pokémon Y und habe folgendes Problem. Ich habe durch den Wundertausch ein Glumanda erhalten, welches ich schön in ein Glurak entwickelt habe. Ich gab ihm das Gluraknit Y und spielte weiter. Am Anfang hatte ich keine Probleme die Mega-Entwicklung zu vollziehen, doch öfters passiert es jetzt, dass ich schon gar nicht mehr auf den Button klicken kann, um Glurak die Mega-Entwicklung vollziehen zu lassen. Wisst ihr warum?

Professor Eich hat die Antwort parat: Anscheinend bist du dir mit der Wirkungsweise der Mega-Entwicklung nicht ganz im Klaren. Eine Mega-Entwicklung ist nur einmal pro Kampf möglich. Wahrscheinlich hattest du, bevor du Glurak eingesetzt hast, ein anderes Pokémon mega-entwickelt – dadurch wird der Knopf ausgegraut. Außerdem ist es nicht möglich, das gleiche Pokémon im selben Kampf zweimal zu mega-entwickeln. Ein Pokémon, das im Kampf K.O. gegangen ist, fällt in seine ursprüngliche Form zurück. Wenn man es wiederbelebt, bleibt auch hier der Knopf grau.

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KW19

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Professor Platan

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Professor Birk
In dieser Woche kümmert sich Hoenns beliebter Wald-und-Wiesen-Professor um Deine Fragen!

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Ale Vidal23 ist sich nicht sicher: Nehmen wir mal an, in einem Doppelkampf treten ein Trombork und ein Glurak gegen ein Scherox und ein anderes Pokémon an. Trombork setzt Waldesfluch gegen Scherox ein, womit es die Typen Käfer, Stahl und Pflanze annimmt. Wenn nun Glurak mit einer Feuer-Attacke angreifen und Scherox mit dreifacher Effektivität treffen würde, würde der Text immer noch "Die Attacke war sehr effektiv", wie wenn man mit ein- und zweifacher Effektivität trifft, lauten, oder gäbe es eine andere Aussage?

Professor Birk kann antworten: Diese Aussage bleibt weiterhin bestehen!


Porygonfan ist neugierig: In Hoenn gab es ja einmal die Firma Groß-Malvenfroh und es ist auch bekannt, dass sie an dem Projekt Neu Malvenfroh zugrunde gegangen ist. Von einem Mann zum Beispiel kann man erfahren, dass erst bei dem Projekt alles nach Plan lief, aber dann etwas Unvorhersehbares geschah, was Groß-Malvenfroh dazu zwang, aufzuhören. Meine Frage ist jetzt, was genau da unten war/ist, was die Firma Groß-Malvenfroh zum Fall brachte.

Professor Birk meint: Wenn ich mich richtig erinnere, wurde der Bau von Neu Malvenfroh eingestellt, weil dadurch Pokémon zu Schaden kommen würden.

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KW20

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Professor Lind

Professor Kosmo
Er weiß alles über Meteoriten! Und noch vieles mehr!

Frohe Pfingsten!
Kyuremius fragt: Besteht vielleicht die Möglichkeit, in Pokémon Rumble World an ein Schwarzes bzw. Weißes Kyurem zu kommen?

Kosmo bejaht: Ja, es ist möglich, in Pokémon Rumble World ein Schwarzes/Weißes Kyurem zu fangen. Um das Weiße Kyurem zu erhalten, muss man zwischen 0 und 1 Uhr oder zwischen 12 und 13 Uhr zum Schwarz-Schrein in der Schwarz-Ruine, wo sich zu diesem Zeitpunkt das Weiße Kyurem anstatt Reshiram aufhält. Um das Schwarze Kyurem zu erhalten, muss man zwischen 0 und 1 Uhr oder zwischen 12 und 13 Uhr zur Weiß-Säule im Weiß-Imperium, wo sich zu diesem Zeitpunkt das Schwarze Kyurem anstatt Zekrom aufhält.

Skelabra2509 fragt: Ich habe kürzlich in einem Let's Play von Pokémon Blattgrün gesehen, wie ein Arkani vom Sporenwirt eines Paras vergiftet wurde, nachdem es Hitzekoller eingesetzt hat. Aber wie kann das sein, wo Hitzekoller doch gar keinen Kontakt aufbaut?

Der Professor erinnert sich: Ob eine Attacke Kontakt herstellt, ist nie von der Schadensklasse oder vom Typ der Attacke abhängig gewesen. So stellen Erdbeben und die meisten Gesteins-Attacken keinen Kontakt her, Strauchler und Blättertanz dafür schon. Um zur Frage zu kommen: Hitzekoller konnte Sporenwirt nur auslösen, da es tatsächlich Kontakt aufbaut – aber nur in der 3. Generation. Hitzekoller verhält sich ab der 4. Generation so, wie man es von ihm erwarten würde, und stellt seitdem auch keinen Kontakt mehr her.

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KW21

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KW22

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KW23

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Professor Lind

Professor Platan
Der Allwissende rund um die Mega-Entwicklungen.

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Ein Gast fragt im Forum: So wie ich die Beschreibung verstanden habe kopiert Dittos Fähigkeit Doppelgänger auch die momentanen Statuswerte des Gegners. Heißt das, dass Dittos DV´s und Wesen für den Kampf völlig irrelevant sind, falls es erfolgreich Doppelgänger einsetzen kann?

Platan klärt auf: „Jein“. Das Wesen spielt bei Ditto zu fast jeder Zeit keine Rolle. Angriff, Verteidigung, Initiative, sowie Spezial-Angriff und -Verteidigung werden vom Gegner eins zu eins kopiert, was heißt, dass Dittos KP unverändert bleiben. Deswegen haben nur die DVs und Fleiß-Punkte auf den KP Wert eine tatsächliche Auswirkung, nachdem Ditto sich verwandelt hat. Dabei ist zu beachten, dass die eigentlichen DVs auf Dittos anderen Werten die gleichen bleiben. Das ist insofern wichtig, dass sich Dittos Kraftreserve nach der Verwandlung unverändert bleibt.


DeltaHawk fragt im Forum: Mir fällt in letzter Zeit auf, dass ein Freund ziemlich viele Eventpokémon (auch von Pokémon Bank und der Spezialdemo) mehrfach besitzt, und als ich ihn fragte ob er diese getauscht bekommen hatte, sagte er dass er diese auf ganz normalem Weg bekommen hätte. Wie ist das möglich?

Der Professor erläutert: Die meisten Events, die Wunderkarten benutzen, lassen sich nur einmal pro Spielstand übertragen. Falls man seinen alten Spielstand löscht, wird man Pokémon aus Online-Verteilung einfach nochmal empfangen können. Bei den Pokémon der Spezialdemo wird es nicht anders sein. Pokémon der Pokémon Bank lassen sich jedoch nur einmal pro Bank herunterladen, sprich, man benötigt mehrere Nintendo Network IDs um die Pokémon mehrmals zu erhalten.

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KW24

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Pokékumpel Castor

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Professor Birk
In dieser Woche kümmert sich Hoenns beliebter Wald-und-Wiesen-Professor um Deine Fragen!

Jetzt geht's mal wieder quer durch's Gemüsebeet.
Kyuremius ist verwundert: Ich habe im Artikel über die Safari-Zone in Hoenn gelesen, dass man an manchen Stellen ein Eilrad und ein Kunstrad braucht. Aber immer wenn ich Radla in seinem Laden anspreche, will er mir nur das Rad, das ich gerade habe, umtauschen, aber er will mir kein zweites geben. Wie komme ich also in Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir an ein Eilrad und ein Kunstrad?

Der Professor verweist: Sieh einfach mal auf den Artikel zum Fahrrad, unter Trivia findest du eine genaue Anleitung.


Ein Gast fragt im Forum: Ich habe neulich darüber nachgedacht, natürlich ist eine hohe Initiative oft von Vorteil. Allerdings gibt es auch viele Situationen, in denen man von einer niedrigen Initiative enorm profitiert: Einmal natürlich Gyroball, dann aber auch wenn zwei Pokémon mit Wetter-Fähigkeiten gleichzeitig in den Kampf geschickt werden, dann überschreibt das Wetter vom langsameren Pokémon nämlich das vom schnelleren und gilt dann letzten Endes (weswegen es für Proto-Groudon ein enormes Problem sein kann, wenn es langsamer als Proto-Kyogre ist). Deswegen die Frage: Was ist denn letzten Endes besser, eine hohe oder eine niedrige Initiative?

Birk hat sich Gedanken gemacht: Für den Großteil der Pokémon lautet die Antwort auf die Frage, wie in vielen Fällen: Mehr ist besser. Nur in wenigen speziellen Situationen zahlt es sich aus, langsamer als sein Gegner zu sein. Sei es für den Schaden von Gyroball und Gegenstoß, oder für das Durengard das erst nach dem Angriff des Gegners seine Form wechseln will. Im Hinblick auf die Wetter-Fähigkeiten gibt es nur zwei Momente, in dem die Geschwindigkeit der gegenüberstehenden Pokémon wichtig wäre: Der Kampfbeginn und Mehrfach-KOs. Falls sonst während des Kampfes Pokémon in derselben Runde ausgetauscht werden, werden sie dies nacheinander und nicht gleichzeitig, wobei in diesem Falle die Initiative der ausgetauschten Pokémon wichtig wäre, und nicht die der „Wetterveränderer“. Der Kampfbeginn kann, vor allem bei Doppelkämpfen, bereits über den Ausgang des Kampfes bestimmen und auch Mehrfach-KOs sind in diesem Format gang und gäbe, weswegen es sich lohnen würde, für solche Pokémon auf eine niedrigere Initiative zu setzen. Letztendlich liegt die Entscheidung bei dir, im Anbetracht darauf, wie und wo du dein Pokémon spielen willst und welchen Gegnern du damit zuvorkommen möchtest.

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KW25

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Professor Esche

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Professor Eich
Die Koryphäe in Sachen Pokémon steht euch regelmäßig Rede und Antwort.

Professor Eich, ja der bin ich!
Ein Gast fragt im Forum: Durch den Einsatz von Kraft- oder Schutzteiler werden ja die Angriffs- bzw. Verteidigungswerte von Angreifer und Ziel addiert und dann 50/50 auf beide Pokémon verteilt. Wird dieser Effekt beim Austauschen oder Besiegen zurückgesetzt und wenn ja, sind dann beide Pokémon betroffen oder nur das Ausgetauschte? Im zweiten Fall könnte man ja theoretisch einen gegnerischen Sweeper mit Pottrott endlos schwächen, indem es ständig Kraftteiler einsetzt und anschließend raus- und wieder reingewechselt wird.
Professor Eich erklärt: Die Werteänderungen durch Kraft- und Schutzteiler wirken auf beide Pokémon einzeln und unabhängig. Wenn also ein Pokémon ausgewechselt oder besiegt wird, so wird das andere Pokémon davon nicht weiter beeinflusst. Beim ausgewechselten Pokémon jedoch verschwinden dann alle Effekte. So ist es zwar theoretisch möglich, einen Gegner mit Pottrotts Kraftteiler praktisch auf Pottrotts Angriffswerte herabzuschwächen. Praktisch hingegen funktioniert diese Taktik gegen menschliche Spieler mit Erfahrung jedoch nicht, da diesen die selbe Möglichkeit wie dir offen steht: Austauschen, um somit absolut alle Änderungen wieder rückgängig zu machen und ihre Werte zu normalisieren. Zwar mag die Taktik gegen ein letztes Pokémon, das nicht mehr wechseln kann aufgehen, jedoch gibt es für diesen Fall auch einfach Abgesang. Außerdem gibt es auch deutlich weniger zeitaufwendige Möglichkeiten, den gegnerischen Angriff beziehungsweise den Spezial-Angriff zu minimieren, wobei davon auch abgeraten werden kann, da auch diese Taktiken (außer eine Angriffssenkung durch Verbrennung wie etwa Irrlicht) beim Wechsel wieder aufgehoben werden.

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KW26

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Professor Platan

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Professor Birk
In dieser Woche kümmert sich Hoenns beliebter Wald-und-Wiesen-Professor um Deine Fragen!

Diese Woche wird viel kommuniziert...
Ein Gast fragt im Forum: Gibt es eine Möglichkeit zu beeinflussen, welches Wundereiland erscheint? Ich möchte nämlich unbedingt die TM91 Lichtkanone bekommen, aber die entsprechende Insel erscheint einfach nicht. Und in welchem Rhythmus ändern sich die Orte eigentlich? Täglich?

Professor Birk antwortet: Täglich erscheint in Hoenn ein neuer wundersamer Ort und ein anderer verschwindet dafür. Welcher Ort auftaucht und welcher verschwindet, hängt vom Zufall ab und ist nicht beeinflussbar. Durch Begegnungen über StreetPass und im PSS kann man von anderen Spielern die Orte empfangen, die von ihnen entdeckt worden sind. Damit steigen die Chancen, dass der von dir gesuchte Ort auftaucht.


Anonymous5000 rätselt: Ich habe es bisher noch nicht versucht, aber auch noch nichts dazu gefunden, aber kann man seine Pokémon, mit denen man in seiner Geheimbasis antritt, ändern?
Professor Birk kann das Rätsel lösen: Die Pokémon, mit denen du für andere Spieler in deiner Basis auftauchst, hängen davon ab, welche Pokémon zum Zeitpunkt der Begegnung an der Spitze deines Teams hattest.


Ein Gast fragt im Forum: Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass es bereits mehrere Geheimbasen mit Regice-Puppen gibt; und auch eine mit einer Registeel-Puppe habe ich bereits gesehen. Im PokéWiki-Artikel dazu steht, dass man diese Puppen von NPCs aus den Geheimbasen den Entwickler erhält, welche man natürlich erstmal besitzen muss. Meine Frage ist jetzt: Woher nehme ich die bzw. wo kann ich ihre QR-Codes scannen?

Professor Birk weiß: Im Artikel zu den Geheimbasen sind die QR-Codes zu den entsprechenden Geheimbasen der GAME FREAK Mitarbeiter zu finden. Siehe dazu hier.

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KW27

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Professor Esche

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Doktor Mason
Er hat zwar hauptsächlich Karten, aber gelegentlich auch andere Dinge im Kopf – eure Fragen etwa!

Diese Taktikfragen machen mich fertig!
Jaci möchte wissen: Können die Effekte von Waldesfluch und Halloween gleichzeitig auf ein und demselben Pokémon wirken, wenn dieses im ursprünglichen Zustand nur einen Typen besitzt?

Der Professor hilft aus: Ja, die Attacken können bei einem Pokémon gleichzeitig wirken. Beispiel: Trombork setzt Waldesfluch gegen Rattfratz ein. Dieses erhält nun den Zweittyp Pflanze. Nun wird zu einem Pumpdjinn gewechselt, dieses setzt nun Halloween ein. Das gegnerische Rattfratz erhält den Dritttyp Geist. Somit hätte nun der Gegner drei Typen! Diese Taktik könntest du z. B. bei einem Scherox anwenden. Du greifst es einfach mit Waldesfluch an und es bekommt einen dritten Typen, Pflanze, somit hätte es eine Dreifachschwäche gegenüber Feuer-Attacken.


Ein Gast fragt im Forum: Ich habe es in Online-Kämpfen jetzt schon öfters gemerkt, dass ein Ninjatom als erstes Pokémon eingesetzt wird, da man dies ja nicht so leicht besiegen kann. Wenn man nun ein Ditto mit seiner Versteckten Fähigkeit gegen dieses Ninjatom antreten lässt, würde es laut PokéWiki alles, bis auf die KP und die Typen erhalten (Aussehen, Ruf, Attacken, Fähigkeit, alle Statuswerte mit Ausnahme von KP, Statuswertveränderungen, das Gewicht und die aktuelle Form des gegnerischen Pokémon, inklusive Mega-Entwicklung). Wäre dieses Ditto dann wirklich nur mit Kampf-Attacken zu besiegen?

Mason antwortet: Zuerst einmal kopiert Wandler bzw. Doppelgänger auch den Typen des Ziels. Somit wäre Ditto also weiterhin anfällig auf Ninjatoms Schwächen. Fährte hingegen kopiert die Fähigkeit des Ziels, lässt aber alles andere gleich. Somit wäre ein Porygon2, das Wunderwache kopiert, nur anfällig auf Kampf-Attacken. Jedoch schützt Wunderwache nur vor direktem Schaden. Somit lässt sich Ninjatom und auch jedes andere Pokémon mit Wunderwache nach wie vor durch folgende Sachen treffen und auch besiegen: Vergiftung, Verbrennung, Sandsturm, Hagelsturm, Stachler, Tarnsteine, Egelsamen, Fluch, die Items Giftschleim und Klettdorn sowie der Schaden durch die Fähigkeiten Rauhaut, Eisenstachel und Alptraum und das Item Beulenhelm sowie der Treffer eines gegnerischen wie auch der Rückstoß eines eigenen Verzweiflers und jeder andere Rückstoß oder die Selbstverletzung bei Verwirrung. Die Fähigkeiten Überbrückung, Teravolt und Turbobrand ignorieren Wunderwache komplett, während Mumie Wunderwache überschreibt. Aus all diesen Gründen gilt Ninjatom selbst auch als ziemlich schwach, da es teilweise schon besiegt wird, bevor es überhaupt zum Zug kommt (z. B. Tarnsteine). Insbesondere im „Competitive Play“ sind all diese Taktiken sehr häufig, weswegen Ninjatom dort eigentlich nie benutzt wird.

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KW28

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KW29

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Professor Eibe

Professor Platan
Der Allwissende rund um die Mega-Entwicklungen.

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JaTheWinner fragt: Man verteilt ja öfters 252 FP auf einen Wert (z. B. auf Initiative bei Sweepern). Auf Level 100 ergibt das ja auch Sinn, weil dort vier FP für einen Statuspunkt gebraucht werden. Bei Linkkämpfen ist es ja aber so, dass die Pokemon auf Level 50 zurückgestuft werden, und auf Level 50 benötigt man acht FP für einen Statuspunkt, wenn man also 252 FP auf einem Wert hat, sind vier davon verschwendet. Stattdessen könnte man dann z. B. 248 FP auf zwei Werte, und acht FP auf einen anderen verteilen. Die restlichen sechs FP wären dann übrig. Aber ist es überhaupt so, dass die FP beim Zurückstufen für einen Kampf wertloser gemacht werden?
Professor Platan erklärt: Auf Level 50 geben zwar nur acht FP einen Punkt, jedoch geben 4 FP bereits einen halben Punkt. Das ist insofern wichtig, da auf Level 50 auch jeder DV nur einen halben Punkt gibt. Hat ein Pokémon also 31 DV auf einem Wert, so erhält es auf Level 50 bereits 15,5 Punkte. Das ist vor allem bedeutend, da so die ersten vier FP zusammen mit dem halben Punkt des 31. DV bereits einen Punkt ergeben. Die restlichen 248 FP geben ihre Punkte ganz normal, also erhält das Pokémon bei 31 DV und 252 FP jeweils 15 Punkte durch 30 DV, 31 Punkte durch 248 FP, und schließlich einen Punkt durch 1 DV + 4 FP. Hat das Pokémon jedoch nur 30 DV auf den entsprechenden Wert, z. B. für eine Kraftreserve, so erhält es seinen ersten Punkt durch FP tatsächlich erst bei acht FP und erreicht sein Maximum bei 248 FP, weshalb die restlichen vier FP tatsächlich nutzlos werden. Dasselbe gilt übrigens für jeden anderen ungeraden bzw geraden DV-Wert.

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KW30

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KW31

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Professor Eich

Professor Platan
Der Allwissende rund um die Mega-Entwicklungen.

Gibt es einen Preis für die längste Antwort?
Ale Vidal fragt: Ich bin gerade dabei, in der 6. Generation ein schillerndes Kindwurm mit der Masuda-Methode und Schillerpin zu züchten. Wie hoch ist momentan die Wahrscheinlichkeit, dass ein Shiny-Kindwurm schlüpft und welche anderen Methoden gibt es noch, welche eine höhere Chance haben?

Professor Platan holt tief Luft: Die Wahrscheinlichkeit, ein schillerndes Pokémon zu treffen, lässt sich mit der Formel 1:(65536/x) berechnen, wobei x in der 6. Generation ohne weitere Faktoren 16 beträgt – folglich hat man eine grundsätzliche Chance von 1:4096. Nun erhöht die Masuda-Methode den x-Wert um ganze 80, woraus sich eine Wahrscheinlichkeit von 1:682,67 ergibt. Hat man zusätzlich den Schillerpin, welcher den x-Wert um weitere 32 steigen lässt, erhält man eine nahezu unschlagbare Wahrscheinlichkeit von 1:512.

In der Hoenn-Region lässt sich allerdings eine höhere Wahrscheinlichkeit erzielen, denn dort taucht Kindwurm in den Meteorfällen in Massenbegegnungen auf. Die Masuda-Methode fällt hier jedoch weg und der x-Wert beträgt somit nur 48, was eine Wahrscheinlichkeit von 1:1365,33 pro Kindwurm bedeutet. Da man in einer Massenbegegnung jedoch fünf Kindwurms gleichzeitig trifft, beträgt die Chance, pro Kampf mindestens eines davon beim Schillern zu ertappen, etwa 1:273,47. Jedoch hat diese Methode einen Haken: Nur bei 5% der Massenbegegnungen in den Meteorfällen trifft man Kindwurm, somit dürfte man in der Praxis mit der Masuda-Methode schneller Erfolg haben.

Eine weitere und effektive Möglichkeit wäre das Shiny-Chaining, genauer gesagt die Pokéradar-Methode in Kalos und das DexNav-Chaining in Hoenn. Genaue Wahrscheinlichkeiten sind hier nicht bekannt, jedoch übertreffen vermutlich beide in ihrem Höhepunkt die oben beschriebenen Methoden. Allerdings benötigt man für das Shiny-Chaining ein wenig Übung, was die Sache wiederum erschwert.

Welche der genannten Methoden du nun verwenden möchtest, bleibt dir überlassen – alle haben ihre Vor- und Nachteile. Mit genügend Geduld führen sie aber alle zum Ziel. Viel Glück dabei!

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KW32

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Professor Birk

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Professor Eberhard Esche
Auf dem Gebiet der Pokémon-Mythen und -Legenden macht ihm so schnell niemand etwas vor!

Zucht und Kampf sind zwei unterschiedliche Dinge, mein lieber Professor Birk!
Ein Gast fragt im Forum: Hat ein gezüchtetes Pii den Basis-Freundschaftswert von geschlüpften Pokémon (120) oder seinen eigenen (140)? Wenn es nach dem Schlüpfen einen Freundschaftswert von 120 hat und man es tauscht, wobei ja der Freundschaftswert auf den jeweiligen Basiswert zurückgesetzt wird, hat das Pii dann nach dem Tausch seinen Basis-Freundschaftswert von 140?

Der Professor antwortet: Zunächst wird das Pii einen Freundschaftswert von 120 haben, wie alle Pokémon, die aus einem Ei schlüpfen. Nach dem Tausch wird es jedoch den Basis-Freundschaftswert erhalten, da dadurch der Freundschaftswert immer auf den Basis-Freundschaftswert gesetzt wird.


D. Ace fragt: Folgende Situation heute bei dem Turnier auf Pokémon Global Link: Der Gegner hatte ein Bisaflor und ein Mega-Glurak Y und Dürre ist schon seit einer Runde aktiv. Ich hatte auf meiner Seite ein Quajutsu und ein Demeteros mit Wahlschal. Sein Bisaflor setzt Pflanzensäule ein. Ich kann natürlich verstehen, dass es den ersten Zug macht, aber den zweiten Zug macht dann sein Mega-Glurak und besiegt mein Demeteros mit Feuersäulen sofort. Warum darf sein Glurak vor meinem Demeteros angreifen?

Eberhard Esche erklärt: Alle Kombinationsattacken, auch die Säulenattacken, Kreuzdonner und Kreuzflamme sowie Kanon und ein weiterer Kanon haben den Effekt, dass die langsamere der beiden Attacken sofort nach der schnelleren ausgeführt wird. Wenn Bisaflor also als erstes seine Pflanzsäulen einsetzt und Glurak seine Feuersäulen ausgewählt hat, so wird Gluraks Attacke automatisch nach Bisaflors Attacke ausgeführt.

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KW33

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Professor Eibe

Professor Platan
Der Allwissende rund um die Mega-Entwicklungen.

Mal sehen... Fanpost, Fanpost und ... Ah, hier sind Fragen.
Mokuro versteht nicht: Die Attacken Donnerblitz, Eisstrahl, Flammenwurf und Surfer hatten vor dem Erscheinen der Spiele Pokémon X und Pokémon Y eine Stärke von 95, nun aber 90. Wozu diese winzige Änderung?

Professor Platan vermutet: Die Entwickler waren wohl der Ansicht, dass diese Attacken zu oft verwendet wurden und Online-Kämpfe sehr einseitig schienen. Mit genau dieser Änderung wollen sie anscheinend erreichen, dass die Spieler auf andere Attacken zurückgreifen, um die Kämpfe wieder spannender zu gestalten.


Ein Gast fragt im Forum: Ich spiele im Doppelkampf ein Clavion und ein Gewaldro mit der versteckten Fähigkeit Entlastung. Nun setze ich mit Clavion Angeberei auf Gewaldro ein, die ja wegen seiner Fähigkeit Strolch zuerst kommt, um seine Prunusbeere zu vernichten und um ihn mit verdoppelter Initiative angreifen zu lassen. Er bekommt dazu noch einen verdoppelten Angriff. Zählt der Initiative-Boost schon in der ersten Runde, in der ich schon Angeberei eingesetzt habe, sodass Gewaldro vielleicht als zweites angreifen kann?

Der Professor kennt die Situation selbst und muss enttäuschen: Die Reihenfolge, in der die Pokémon angreifen, ist bereits vor Beginn der Runde festgelegt. Aus diesem Grund haben sowohl Initiative-Steigerungen als auch Initiative-Senkungen erst in der nächsten Runde ihre Wirkung. Zu beobachten ist das unter anderem auch, wenn Mega-Pokémon in ihrer Normalform langsamer sind als ihr Gegner und deswegen im Zug ihrer Mega-Entwicklung als zweites angreifen, obwohl die Initiative ihrer Mega-Form größer ist als die ihres Gegners. Aus demselben Grund wirkt auch Mega-Banettes Strolch im Zug der Entwicklung noch nicht. Auf der anderen Seite kann ein Zobiris mit Strolch im Zug der Mega-Entwicklung mit Status-Attacken noch eine erhöhte Priorität erhalten.

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Professor Platan

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Professor Eberhard Esche
Auf dem Gebiet der Pokémon-Mythen und -Legenden macht ihm so schnell niemand etwas vor!

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Ein Gast fragt im Forum: Mal angenommen ich habe ein Gelatwino mit der Fähigkeit Bruchrüstung. Wird der Effekt dieser Fähigkeit in irgendeiner Form von Weißnebel beeinflusst?

Eberhard Esche muss enttäuschen: Auch wenn die Verteidigungs-Senkung durch eine gegnerische Attacke ausgelöst wurde, so ist Bruchrüstung immer noch die Fähigkeit deines eigenen Pokémon. Da Weißnebel nicht für selbst verursachte Wertesenkungen wirkt, beeinflusst er Bruchrüstung ähnlich wie z. B. die Attacken Nahkampf oder Draco Meteor nicht. Selbst, wenn Weißnebel auf Bruchrüstung wirken würde, wäre die Taktik nicht allzu rentabel, da du aufgrund Gelatwinos sehr geringer Initiative trotzdem immerhin zwei physische Attacken einstecken musst, um alle Pokémon zu überholen und danach dann im Normalfall schon fast besiegt bist. Außerdem nimmt Weißnebel einen Attackenslot weg und würde dir gegen Pokémon ohne physische Attacken absolut nichts bringen. Jedoch hat Gelatwino eine sehr viel weniger aufwendige Alternative in seinem Movepool: Autotomie. Autotomie gibt Gelatwino in nur einer Runde so viel Initiative wie Bruchrüstung nach zwei erlittenen Treffern und ist mit keinem Nachteil verbunden. Außerdem kostet Autotomie ebenfalls nur einen Moveslot und lässt Gelatwino Platz für eine andere Fähigkeit.

Sandy.N fragt: Wenn man ein schillerndes Pokémon in seiner Basisform fängt, z. B. ein Yorkleff, wird es dann bei einer Entwicklung zu einem normalen Terribark oder bleibt es ein Schillerndes?

Der Professor kann antworten: Die schillernde Farbe wird beibehalten.

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