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PokéWiki:Pokémon der Woche/Archiv/2013

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Hier sind alle Pokémon der Woche aus dem Jahr 2013 eingebunden! (Von Kalenderwoche 1 - 51)

KW01

20120807143208!Unrat%C3%BCtox_%28Hoheit_der_Drachen_53%29.jpg

Bei dem GiftIC.pngGift-Pokémon Unratütox, das seit der fünften Generation existiert, steht der Abfall im Mittelpunkt. So basiert es auf einem MüllsackWikipedia icon.png, an dessen Seiten bereits der Unrat herausquillt, der seine Arme formt. Bei der Entwicklung zu Deponitox platzt der Beutel schließlich komplett auf und gibt seinen Inhalt frei. Weiterhin setzt sich der Name des Mülltüte-Pokémon, das dem Pokédex zufolge sogar selbst aus Weggeworfenem entstanden ist, aus den Begriffen Unrat, Tüte und ToxinWikipedia icon.png zusammen. Neben der gleichnamigen Attacke ist Unratütox passend zu seinem Design auch in der Lage, den Angriff Mülltreffer per Level-Up zu erlernen.

Aufgrund seines Körperinneren verbreitet Unratütox einen unerträglichen Gestank, dem es auch die Attacke Giftwolke sowie die Fähigkeit Duftnote zu verdanken hat. Das Gift-Pokémon speit unaufhörlich toxische und übel riechende Gase, weshalb die Menschen meist einen großen Bogen um es machen. Der Ausstoß von Giftgas wird auch auf einigen Artworks zum Sammelkartenspiel und im Anime gezeigt. In Letzterem debütiert das Mülltüte-Pokémon in der Episode Kampf um Unratütox!, wo die Kindergärtnerin Daniela bemüht ist, ein Exemplar dieses stark riechenden Taschenmonsters, das ihre Schützlinge entdeckt haben, wieder loszuwerden.

Aufgrund dieser Attribute ist Unratütox ein insgesamt eher unbeliebter Geselle in der Pokémon-Welt. Wer dem Gift-Pokémon aber in der Pokémon Dream World begegnet, darf sich freuen: Dort kann man nämlich zwischen dem Abfall, aus dem Unratütox besteht, ein äußerst wertvolles Nugget entdecken.

verfasst von: Jaci und Jass

KW02

Knogga

Das BodenIC.pngBoden-Pokémon Knogga stammt aus der ersten Generation und entwickelt sich auf Level 28 aus Tragosso. Knoggas wichtigstes Utensil und Werkzeug für alle Lebenslagen ist sein KnochenWikipedia icon.png, den es laut Pokédexeinträgen von Geburt an stets bei sich trägt. Es nutzt ihn unter anderem als Waffe für Attacken wie Knochmerang, Knochenkeule und Knochenhatz, übermittelt mit seiner Hilfe aber auch Botschaften, indem es gegen Felsen klopft. So kommt es ferner, dass 5 % aller wilden Knogga das Item Kampfknochen tragen, das den Angriff von Tragosso und Knogga verdoppelt. Verliert ein Exemplar seinen Knochen, findet es angeblich auf einem speziellen Friedhof, auf dem ausschließlich seine Artgenossen begraben sind, neue.

Das Motiv des Todes spielt über diesen Friedhof hinaus eine wichtige Rolle für Knogga - man erzählt sich, dass ein Tragosso stets ohne Mutter auskommen muss, sich nach ihr sehnt und um sie weint. Dass nicht nur das Kind trauert, sondern auch die Mutter, erfährt der Protagonist in Pokémon Rot, Blau und Gelb sowie deren Neuauflagen, wenn er sich an die Erklimmung des Pokémon-Turms in Lavandia macht. Im vorletzten Stockwerk greift ihn ein Geist an, der nur durch das Silph Scope als ein Knogga auf Level 30 identifiziert werden kann. Besiegt der Spieler die Erscheinung, erfährt er, dass es sich um eine rastlose Seele der Mutter eines Tragosso handelte, die nach dem Kampf Frieden finden kann.

Im Anime hat Knogga seinen ersten Auftritt in der Folge Böse bis auf die Knochen!, in der es kurzzeitig seinen Trainer Otoshi verlässt. In Pokémon Mystery Dungeon 2 ist es Inhaber des Knogga-Dojos und bietet Retterteams kostenlose Übungskämpfe an.

verfasst von: DagobertDuck

KW03

Heiteira in einem Pokémon-Center in Johto

Heiteira, das rosafarbene Freude-Pokémon vom Typ NormalIC.pngNormal, ist mit der 2. Generation als Weiterentwicklung des bis dahin evolutionslosen Chaneiras dazugestoßen. Auslöser für die Entwicklung ist die große Freude Chaneiras über die innige Freundschaft zu seinem Trainer. Sie wird weitergetragen in Heiteiras Glücks-Ei, dessen Verzehr laut Pokédex selbst niedergeschlagene Personen wieder zum Lächeln bringen soll. Passend dazu leitet sich Heiteiras Name von den Begriffen heiter und Ei ab.

Ebenso stellt sein Aussehen, wie bereits bei Chaneira, ein EiWikipedia icon.png dar und viele damit verbundene Eigenschaften, die bereits seine Vorstufe charakterisierten, lassen sich im Design wiederfinden, wie zum Beispiel Spezialattacken Weichei und Eierbombe. Aber auch die Statuswerte spielen mit dem Motiv: Als Ei, das in vielen Kulturen als Symbol des Lebens gilt, hat Heiteira, dicht gefolgt von Chaneira, den höchsten KP-Basiswert aller Pokémon. Als Anspielung auf die zerbrechliche Schale jedoch müssen beide mit den schlechtesten Verteidigungswerten auskommen. Die fragile Natur einer Eierschale wird auch noch in der stärksten Attacke aufgegriffen, die Heiteira durch Levelanstieg erlernen kann: Beim Risikotackle erleidet der Anwender selber Rückstoß-Schaden.

Auch Chaneiras Rolle als Gehilfin Schwester Joys im Anime wird in Heiteiras Äußerem aufgegriffen: Seine Locken erinnern an die Frisur der Pokémon-Krankenschwester. Selbst tritt es zuerst in der Folge Alte Bekannte auf, in der es um die Freundschaft zwischen Jessie und einem Heiteira geht, das sie aus ihrer Zeit in der Krankenschwesternschule kennt.

verfasst von: Wenlok Holmes

KW04

Anabels Psiana.jpg

Das Sonnen-Pokémon Psiana vertritt unter den Evolitionen den Typ PsychoIC.pngPsycho und existiert seit der 2. Generation. Die Entwicklung Evolis zu Psiana ist nur möglich, wenn man es am Tag mit genügend Freundschaft ein Level aufsteigen lässt. Wenn dies in der Nacht passiert, entwickelt sich Evoli zu Nachtara, dem Gegenstück Psianas. Beide Pokémon haben die Innovationen der 2. Generation, wie Freundschaftswert und Tageszeit, ausgenutzt. In Pokémon XD - Der Dunkle Sturm kann man es dagegen mit einem Sonnensplitter entwickeln.

Laut zahlreichen Pokédex-Einträgen kann es Luftströmungen lesen und so das Wetter oder den gegnerischen Angriff vorhersehen. Daher leitet sich Psianas Name von PsiWikipedia icon.png und der typischen Evolitionsendung -a ab. Wie jede Evolition basiert Psiana auf einem Fuchs, genauer auf einer NekomataWikipedia icon.png, einer japanischen Fabelkatze mit zwei Schwänzen und schwarzmagischen KräftenWikipedia icon.png.

Seinen ersten Auftritt im Manga hat es in Gegen Forstellka! mit dem Spitznamen Volly. Volly war ursprünglich ein Evoli, jenes von Team Rocket für deren fiese Zwecke missbraucht worden ist. Dadurch konnte es sich in die Evolitionen der 1. Generation, also Flamara, Aquana und Blitza, entwickeln und auch wieder in seine Basisform Evoli zurückentwickeln. Im Gold, Silber und Kristall Arc hat es sich schließlich zu Psiana entwickelt und daher diese einmalige Fähigkeit verloren. In den Spielen besitzt jedes Kimono-Girl eine Evolition, so auch Umeko, die ein Psiana ihr Eigen nennt.

verfasst von: Sukha

KW05

Lunastein und Sonnfel markieren auf einer Schatzkarte eine alte Ruine.

Lunastein und Sonnfel sind zwei GesteinIC.pngGestein PsychoIC.pngPsycho-Pokémon aus der dritten Generation, die erst vor wenigen Jahrzehnten nahe eines Meteoriteneinschlags zum ersten Mal auf der Erde gesichtet wurden. Ihre Gestalt erinnert an die Himmelsgestirne MondWikipedia icon.png und SonneWikipedia icon.png, von denen sie ihre Kraft und ihre Energie beziehen. Manchmal tragen sie Mond- und Sonnensteine bei sich, die zur Entwicklung vieler verschiedener Pokémon verwendet werden können. Ihre telekinetischen und telepathischen Fähigkeiten ermöglichen es diesen beiden Pokémon, trotz ihres Gewichtes von über 150 Kilogramm in der Schwebe zu bleiben und die Gedanken ihrer Gegner zu lesen.

Lunastein und Sonnfel sind häufig in Gebieten zu finden, die durch Gesteine und Lebensformen kosmischen Ursprungs geprägt wurden, wie die Meteorfälle in Hoenn und die Riesengrotte in Einall, weshalb angenommen wird, dass sie ebenfalls aus dem Weltall stammen. In Sinnoh kann man sie im sagenumwobenen Kraterberg finden, sofern eine Verbindung nach Hoenn hergestellt wurde.

Lunastein und Sonnfel sind die Signaturpokémon der Arenaleiter von Moosbach City, Ben und Svenja. In der Anime-Episode Kräftemessen ohne Schwerkraft! erzählen sie, dass ihr Vater, der im Raumfahrtzentrum arbeitet, ihnen diese beiden Pokémon von einer Expedition in den Weltraum mitgebracht habe. Ein weiteres Sonnfel wird von der Kampfkoryphäe Brandon in der Episode Alles auf eine Karte! im Rückkampf gegen Ash eingesetzt.

verfasst von: Nawal

KW06

20120807142257!Roserade_%28Hoheit_der_Drachen_14%29.jpg

Roserade ist ein Pokémon mit den Typen PflanzeIC.pngPflanze und GiftIC.pngGift, das seit der vierten Generation existiert. Es und seine Basisform Knospi wurden nachträglich als Entwicklungsformen des bereits seit der dritten Generation bekannten Roselia kreiert, welches sich mithilfe eines Leuchtsteines entwickeln kann. Das Blumenstrauß-Pokémon basiert auf einem RosenbuschWikipedia icon.png, weist aber auch Designelemente auf, die an den Besucher eines MaskenballsWikipedia icon.png erinnern. Entsprechend setzt sich sein Name aus den Begriffen Rose und Maskerade zusammen. Weitere Bezüge zu seinem Design finden sich in Roserades Pokédex-Einträgen: So verströmt es diesen zufolge einen lieblichen Duft, um seine Beute anzulocken und sie mit giftigen Dornen anzugreifen. Daher hat es unter anderem die Attacken Lockduft und Giftstachel in seinem Repertoire und kann die Fähigkeit Giftdorn besitzen.

Roserade befindet sich im Besitz zahlreicher namhafter Trainer: Nicht nur die Koordinatoren Drew und Nando wähnen es in ihrem Team, auch der Sinnoh-Champ Cynthia sowie die Arenaleiterinnen Erika aus Prismania City und Silvana aus Ewigenau setzen Roserade in Pokémon-Kämpfen ein. Letztgenannte greift jedoch nicht nur in den Spielen auf das Blumenstrauß-Pokémon zurück, sie verwendet es auch im Anime in der Episode Die unschlagbaren Drei in Arenakampf gegen Ash sowie im Manga in Gegen Roserade! (Teil 2) im Kampf gegen Platinum. Weiterhin existiert auch, um Roserades Position als Silvanas Signaturpokémon zu bekräftigen, eine Sammelkarte von ebendiesem. Nicht eingesetzt wird es hingegen von Jade, obwohl sie ein Roserade-Kostüm trägt. Stattdessen schickt sie jedoch Roselia in den Kampf.

verfasst von: Jaci

KW07

20130119182805!Rameidon_%28Platin_13%29.jpg

Rameidon ist ein reines GesteinIC.pngGestein-Pokémon aus der vierten Generation, das sich aus dem Fossil-Pokémon Koknodon entwickelt. Es besitzt den höchsten Angriffs-Basiswert aller nichtlegendären Pokémon und basiert auf einem PachycephalosaurierWikipedia icon.png, welcher sich durch ein dickes SchädeldachWikipedia icon.png auszeichnet. Im Pokédex wird dies aufgegriffen: Dort heißt es, dass dieser Knochen zwar seinen Hirnwachstum stoppt, es jedoch Bäume damit niederreißen kann und vor Gehirnerschütterungen geschützt wird. Mit ihm kann es Attacken wie Kopfnuss, Zen-Kopfstoß, Eisenschädel oder Kopfstoß einsetzen. Passend dazu besitzt es die Spezies Kopfstoß, was sich auch in seinem Namen widerspiegelt: Er setzt sich aus den Worten rammen und eidos (griechisch: Gestalt) zusammen.

Das Kopffossil, aus dem seine Vorentwicklung wiederbelebt werden kann, kann ausschließlich in Höhlen, wie zum Beispiel dem Untergrund Sinnohs oder dem Wendelberg Einalls, gefunden werden. Rameidon selbst lebt an ähnlich steinigen Gebieten, wie zum Beispiel den Wagnisklippen, in denen in Pokémon Ranger: Finsternis über Almia ein Team Nachtschatten-Scherge eine Höhle von zwei Rameidon in die Felswand rammen lässt, oder der Feilblatthöhle.

Seinen ersten Auftritt im Anime hat Rameidon in der Folge Die Rückkehr der Fossilien. Dort stiehlt Team Rocket eine Maschine, mit der man Fossilien wiederbeleben kann. Im folgenden Kampf entwickelt sich Veits Koknodon zu einem Rameidon.

verfasst von: Berdl98

KW08

Golbit

Golbit ist ein BodenIC.pngBoden GeistIC.pngGeist-Pokémon aus der fünften Generation, das sich auf Level 43 zu Golgantes entwickelt. Über seine Herkunft ist nur wenig bekannt - Wissenschaftler gehen davon aus, dass es von einer uralten Kultur vor mehreren tausend Jahren erschaffen wurde. Seitdem bewegt es sich mithilfe einer mysteriösen Energie, die seinem Körper, von einer unbekannten Quelle kommend, direkt entspringt. Laut Pokédex wacht der aus Lehm geschaffene Urgolem so schon seit mehreren Jahrhunderten über die Menschen und andere Pokémon und folgt damit seiner Bestimmung.

Ein Trainer, der im Anime besonders von einem Golbit unterstützt wird, ist Luke. Ash Ketchum und seine Freunde treffen den Film-Begeisterten und sein Exemplar erstmals in der Episode Film ab! Die Legende des Pokémon-Ritters!, in der es seinem Besitzer dabei hilft, einen Film zu drehen, und sogar eine tragende Rolle darin spielt. Doch Lukes Golbit besitzt nicht nur Talente einer Filmcrew, sondern auch solche kämpferischer Art: In Benny gegen Diaz, Ash gegen Georgina!! besiegt es ein Flampivian im Rahmen des Don-Kampfturniers mit Leichtigkeit. Dennoch ist es nicht davor gefeit, gegen Lilias Milza eine knappe Niederlage zu einem späteren Zeitpunkt zu erleiden.

verfasst von: DagobertDuck

KW09

20120904143812!Habitak_%28EX_Feuerrot_%26_Blattgr%C3%BCn_81%29.jpg

Habitak, ein Kleinvogel-Pokémon mit den Typen NormalIC.pngNormal FlugIC.pngFlug, stammt aus der 1. Generation. Sein Name und sein Aussehen sind dem HabichtWikipedia icon.png entlehnt, in anderen Sprachen ist es aber nach dem SperlingWikipedia icon.png benannt. Auf Level 20 entwickelt es sich zu Ibitak, das einem IbisWikipedia icon.png ähnelt.

Im Kampf setzt Habitak vor allem auf einen Schnabel: Die Liste der Attacken, die es durch Levelanstieg erlernt, beginnt mit der gleichnamigen Attacke und endet mit dem stärkeren Bohrschnabel. Laut Pokédex nutzt es ihn auch, um damit nach Insekten, die es mit seinen Flügeln aus hohen Gras aufscheucht, zu picken. Damit ist Habitak eines der Pokémon, bei denen impliziert wird, dass es andere Pokémon vertilge. Da es selbst nur 30 cm groß ist, stehen wahrscheinlich kleinere Käfer auf seiner Speisekarte – zum Beispiel Raupy.

Ist es gerade nicht am Boden, überfliegt Habitak sein Revier, um es vor Eindringlingen zu schützen; mit einem lauten Schrei warnt es dabei Artgenossen vor aufkommender Gefahr. Dass es sich auch zur Wehr zu setzen weiß, muss im Anime Ash Ketchum gleich zu Beginn seiner Reise in Pika – Pikachu lernen: Dort werden er und sein Pikachu von einem Schwarm wilder Habitak angegriffen, nachdem Ash eines von ihnen mit einem Stein beworfen hat. In dieser Folge wird auch gezeigt, dass Habitak farbenblind sind und die Welt schwarzweiß sehen. Rund 80 Folgen später taucht derselbe Schwarm in Panic-Party noch einmal auf, um dem jungen Pokémon-Trainer aus Alabastia das Leben erneut schwer zu machen.

verfasst von: Wenlok Holmes

KW10

Kecleon

Das Farbenspiel-Pokémon Kecleon ist vom Typ NormalIC.pngNormal und existiert seit der dritten Generation. Sein Name lässt sich aus dem japanischen Wort kakure, was so viel wie versteckt bedeutet, und seinem auf einem ChamäleonWikipedia icon.png basierendem Aussehen ableiten. Charakteristisch für Kecleon sind seine lange, flexible Zunge und die Fähigkeit, die Farbe seines Körpers frei nach Belieben zu verändern. Die einzige Ausnahme hierbei, so verrät es der Pokédex, ist das gezackte Muster auf seinem Bauch, das immer gleich bleibt.

Im Kampf glänzt Kecleon sowohl mit seiner Spezialverteidigung, deren Basis am zweithöchsten von allen Pokémon seines Typs ist, als auch mit seiner Spezialfähigkeit Farbwechsel. Diese bewirkt, dass Kecleons Typ zum Typ der Attacke wird, von der es zuvor getroffen wurde. Einen ähnlichen Effekt macht sich Kecleon auch im Sammelkartenspiel in Form eines Poké-Body zunutze. Dadurch hat Kecleon alle Typen gleichzeitig inne und kann so jede Schwäche des verteidigenden Pokémon optimal auskosten.

Im Mystery Dungeon nehmen Kecleon eine wichtige Rolle ein, indem sie einen eigenen Laden führen und dort allerhand für den Spieler wichtige Items, wie beispielsweise TMs, verkaufen. Als erstes Pokémon aus Hoenn darf Kecleon außerdem sein Debüt im Anime feiern. In der Episode Das Luxus-Luftschiff müssen Ash Ketchum und seine Freunde zuerst zwei kranke, verschiedenfarbige Kecleon auf einem Kreuzfahrtschiff ausfindig machen und anschließend pflegen. Dank Rocko kommen die beiden schnell wieder auf die Beine und schaffen es sogar, Team Rocket zu besiegen.

verfasst von: Michinido

KW11

Enton Gen 1.png
Das WasserIC.pngWasser-Pokémon Enton aus der ersten Generation ist die Vorentwicklung von Entoron. Obwohl seine Art Ente ist und auch sein Name in allen Sprachen auf diesem Vogel basiert, ähnelt es aufgrund seiner Flugunfähigkeit, dem Fehlen von Federn und Flügeln und der Form seines Schwanzes mehr einem SchnabeltierWikipedia icon.png.

Enton ist eines der wenigen Pokémon, das in jeder Region und Safari-Zone und somit auch in jedem regionalen Pokédex vorkommt. In Sinnoh versperrt eine Gruppe dieser Pokémon auf Route 210 den Weg nach Elyses, bis sie den Geheimtrank erhalten, um ihre starken Kopfschmerzen zu heilen. Solche Kopfschmerzen sind ein dauerhaftes Problem von Enton, wie nicht nur durch die vielen Sprites und Artworks, auf denen es seinen schmerzenden Kopf hält, sondern auch durch diverse Pokédex-Einträge ersichtlich wird. Letztere berichten auch, dass wenn die Kopfschmerzen stärker werden, es starke psychisch Kräfte entwickelt. Diese mystischen Kräfte machen sich auch bei Entons erlernbaren Attacken bemerkbar. Denn trotz des fehlenden Psycho-Typs bei ihm und seiner Weiterentwicklung, kann es überdurchschnittlich viele Attacken dieses Typs, darunter die stärkste physische Psycho-Attacke Zen-Kopfstoß, erlernen.

Im Anime besitzt die spätere Arenaleiterin von Azuria City, Misty, ein Enton, das sie in Hypnos Nickerchen versehentlich fängt. Ihr Enton macht es sich zur Gewohnheit, sich in den unpassendsten Situationen selbstständig aus dem Pokéball zu befreien und dadurch meistens im Weg herumzustehen, was schnell zu einem Running-Gag wird.

verfasst von: Sprayduck

KW12

Kevins Firnontor.png

Firnontor ist ein Pokémon der dritten Generation und zusammen mit seiner Vorstufe Schneppke eines der ersten reinen EisIC.pngEis-Taschenmonster im Nationaldex. Während es bei seinem Spieledebüt in Pokémon Rubin und Saphir noch die einzige Entwicklung von Schneppke war, werden weibliche Schneppke ab der vierten Generation nur dann zu Firnontor, wenn sie nicht dem Effekt eines Funkelsteins ausgeliefert wurden. Das Aussehen des Antlitz-Pokémons basiert auf einer EishockeyWikipedia icon.png-MaskeWikipedia icon.png, wobei der Pokédex es als Pokémon bestehend aus einem mit Eis überzogenen Stein beschreibt, dessen Hülle selbst durch Feuereinfluss nicht schmilzt. Auch in seinem Namen spiegelt sich Firnontors Typ wieder, da er aus FirnWikipedia icon.png und dem für EishockeyWikipedia icon.png verwendeten Tor gebildet wird. Das vor allem mit Kraftpunkten ausgestattete Eis-Pokémon ist laut seiner Pokédex-Einträge dazu in der Lage die Feuchtigkeit in der Luft gefrieren zu lassen, um so seine Beute zu fangen, was es prädestiniert für den Einsatz von Attacken wie Blizzard oder Eisesodem macht.

Firnontor gilt als Signaturpokémon des Top Vier-Mitglieds Frosina, die es sowohl bei ihren Auftritten in den Spielen als auch im Pocket Monsters SPECIAL-Manga einsetzt. Im Anime fängt sich der Protagonist Ash Ketchum während seiner Reise durch die Hoenn-Region ein Schneppke, welches sich nach der Perfektion von Eisstrahl in Studieren geht über verlieren! zu Firnontor weiter entwickelt.

verfasst von: GoPika

KW13

Teddiursa hütet seine Honigtöpfe.

Der Kleinbär Teddiursa ist ein NormalIC.pngNormal-Pokémon der zweiten Generation. Er bewohnt Wald- und Wiesengebiete vor allem in den Regionen Johto und Sinnoh und ist dort tagein und tagaus mit der Suche nach Honig beschäftigt. Seine Vorliebe für diese Süßigkeit ist derart ausgeprägt, dass sich Teddiursa die versteckte Fähigkeit Honigmaul angeeignet hat, mit der es aus den von Bibor gesammelten Pollen eigenständig Honig herstellen kann – eine Fähigkeit, die es allein mit Wadribie teilt. Sein ganzer Körper ist ganz auf die Suche nach seiner zuckersüßen Leibspeise eingestellt: Die Sichel auf seinem Kopf beginnt zu leuchten, wenn es Honig findet, mit dem es dann seine Tatzen tränkt, so dass es auch später weiter davon naschen kann. Entwickelt sich Teddiursa schließlich zu Ursaring weiter, verliert es jedoch seine Vorliebe für Honig und ernährt sich fortan vorzugsweise von Beeren.

Teddiursa ist ein ängstliches Pokémon, das Kämpfe so gut wie möglich vermeidet; wird es jedoch angegriffen, betört es seine Gegner mit seinem Charme und vergießt notfalls die ein oder andere Trugträne, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Manchmal bezirzt es andere Pokémon auch, um unbemerkt in den Besitz ihrer Items zu gelangen. Diese Erfahrung müssen auch Ash und seine Freunde im Anime machen, als sich in der Episode Der kleine Dieb ein Teddiursa ihr Vertrauen erschleicht, um ihnen ihr Frühstück stehlen zu können. In einem Kampf gegen Team Rocket zeigen sich dann schließlich auch die enormen Kräfte, die sich hinter seinem arglosen Äußeren verbergen: Ganz allein besiegt es mühelos Jessies Arbok und James' Sarzenia.

verfasst von: Nawal

KW14

Arceus, Erschaffer des Universums

Arceus ist ein legendäres NormalIC.pngNormal-Pokémon der 4. Generation. Den Mythen der Pokémonwelt zufolge, hat es allein das Universum erschaffen und kann so als eine Art Gottheit angesehen werden. Als solche ist es so bekannt, dass es sogar in einer Folge der TV-Serie Dr. HouseWikipedia icon.png erwähnt wurde.

Auch sonst zeigt sich Arceus’ Göttlichkeit in seinem Design: So besitzt es die höchste Basiswertsumme aller Pokémon und zeigt eine beispiellose Universalität, da es durch Tafeln frei zwischen den 17 Typen wechseln kann. Außerdem weist es mit seiner Basis von 120 auf jedem Statuswert keine Schwäche auf. Mit seinen Attacken führt es seinen Gegnern im Kampf seine Macht vor Augen: Sei es mit seiner Zerstörungskraft, seiner Schnelligkeit oder der Fähigkeit, Gegner mit ins Verderben zu ziehen. Auch kann es Kräfte der Erde wie zum Beispiel die Gravitation für sich nutzen. ArceusSpezialattacke Urteilskraft spielt auf die Vorstellung des Jüngsten GerichtsWikipedia icon.png, also die Vernichtung der Welt durch ihren Erschaffer, an. Dieses Pokémon ist also nicht nur Anfang allen Lebens, sondern kann auch dessen Ende sein.

Welche verheerenden Auswirkungen dies haben kann, wird in 12. Pokémon-Film deutlich: Dort vertraut Arceus Damos aus Michina Town das sogenannte Juwel des Lebens an, welches aus fünf seiner Typ-Tafeln besteht und das Ödland um die Stadt florieren lassen soll. Doch als das Alpha-Pokémon das Juwel zurückfordert, wird es in eine Falle gelockt. Jahrtausende später erwacht es und will Rache an der Menschheit üben, wird aber von Ash, seinen Freunden und dem Dimensions-Trio besänftigt.

verfasst von: M4RC3L

KW15

Es lauert tief im Dickicht... Es wartet auf dich... Sei auf der Hut...

Kokuna ist ein Pokémon mit den Typen KäferIC.pngKäfer und GiftIC.pngGift, das seit der ersten Generation existiert. Es entsteht, wenn ein Hornliu sich verpuppt; entsprechend basiert es auf einer InsektenpuppeWikipedia icon.png. Weiterhin leitet sich sein Name in fast allen Sprachen von Kokon ab und es gehört, wie drei weitere Käfer-Pokémon, auch dieser Spezies an. Als Puppe ist Kokuna, wie der Pokédex verrät, kaum in der Lage, sich zu bewegen, während es seine Entwicklung zu Bibor abwartet. Drohende Gefahren weiß es aber, anders als Safcon, Schaloko oder Panekon, nicht nur defensiv durch die Attacke Härtner abzuwehren, sondern auch offensiv durch einen Angriff mit Giftstacheln; die entsprechende Attacke kann es als Hornliu erlernen.

Da Kokuna nicht fähig ist, eine Attacke mithilfe einer Technischen Maschine zu erlernen, besitzt es mit insgesamt nur sechs verschiedenen Angriffen ein sehr überschaubares Attackenset. Ungeachtet dessen wird das Kokon-Pokémon von Kai, dem auf Käfer-Pokémon spezialisierten Arenaleiter von Azalea City eingesetzt. In seinem Besitz kommt es sowohl in den Spielen, als auch im Manga, zum Einsatz.

Im Anime ist Kokuna Teil eines Running Gags: Seit Ash und Mistys erster Begegnung mit dem Käfer-Pokémon in der Episode Die Herausforderung passiert es immer wieder, dass sich von den Hauptcharakteren aufgeschreckte Kokuna zu äußerst aggressiven Bibor weiterentwickeln und die Störenfriede aus ihrem Territorium vertreiben.

verfasst von: Jaci

KW16

Draschel TCG.png

Draschel ist ein Pokémon der Dritten Spielgeneration, welches, wie seine gesamte Entwicklungsreihe, zum Typ DracheIC.pngDrache gehört und die Spezies Durchsteher besitzt. Seine defensive Kraft ist enorm, es besitzt sogar eine höhere Verteidigungs-Basis als seine Entwicklung, Brutalanda, was in der Pokémon-Welt einzigartig ist. Passend zu seinen defensiven Fähigkeiten basiert es auf einer MuschelWikipedia icon.png und einer PuppeWikipedia icon.png. Daraus kann man ableiten, dass es eine Art Kokon, also eine Zwischenstufe, für die Entwicklung von Kindwurm zu Brutalanda ist. Seine hohe Defensive wird auch im Pokédex, zum Beispiel in dem der Feuerroten Edition, und im Anime, sehr häufig aufgegriffen.

Der Traum eines jeden Draschel ist es, fliegen zu können, wie seine letzte Entwicklung Brutalanda. Dieser Wunsch wird auch in der Episode Der Traum vom Fliegen thematisiert. In dieser Episode treffen Ash und seine Freunde auf ein Kindwurm mit Höhenangst, was es ihm unmöglich macht, sich zu Draschel und danach zu Brutalanda zu entwickeln. Seine Angst kann aber durch Ashs Pikachu geheilt werden, indem es mit ihm mit einem Jetpack fliegt, sodass es sich am Ende zu Draschel entwickeln kann. Auch Hoenn-Top Vier-Mitglied Dragan besitzt ein Draschel und seine Entwicklungen, welches in der Episode Übermut tut selten gut! Ashs Pikachu ohne erkennbare Mühe besiegt, da alle Attacken von Pikachu am ungemein starken Panzer von Draschel abprallen. Pikachu wird schlussendlich von einer kraftvollen Mischung aus Feuerodem und Drachenklaue besiegt.

verfasst von: Shigeru

KW17

Keifel

Das EisIC.pngEis BodenIC.pngBoden-Pokémon Keifel existiert seit der zweiten Generation und entwickelt sich bei Erreichen von Level 33 aus Quiekel. Verschiedenen Pokédexeinträgen zufolge ist sein Körper gut an das Leben in eisigen Gegenden angepasst: So geben ihm seine Hufe Halt auf rutschigen Oberflächen, seine feine Nase kann Essbares auch unter einer dicken Eisdecke noch erschnüffeln und sein dichtes Fell schützt es zusammen mit einer Speckschicht vor Kälte. Dieses Fell verdeckt meistens seine Augen, sodass es bei Kämpfen dazu neigt, ständig anzugreifen, um seine Gegner zu treffen. Keifels gesamtes Aussehen und sein Name basieren auf einem KeilerWikipedia icon.png, der unter anderem auch die hervorstechenden Hauer besitzt. In der vierten Generation wurde mit Mamutel eine Weiterentwicklung Keifels eingeführt. Zu diesem entwickelt es sich allerdings nur dann, wenn es ein Level-Up vollzieht, während es die Attacke Antik-Kraft kennt; diese Bedingung trifft sonst bislang nur auf Yanma und Tangela zu.

Mit der Folge „Der eiskalte Norbert“ feiert Keifel seinen Einstand im Anime. Dort finden es Ash und seine Freunde eingefroren im Eis vor, können es aber mit der Hilfe von Feurigels Flammenwurf und Pikachus Donnerschock befreien. Im folgenden Arenakampf zwischen Ash und Norbert erweist sich Keifel als dessen zähestes und stärkstes Teammitglied. Als Leiter der Arena von Mahagonia City verwendet Norbert auch in den Editionen ein Keifel, außerdem setzen seine Kollegin Frida und Top-Vier-Lorelei eines ein. Protagonist Wes hat dagegen in Pokémon Colosseum die Chance, es als Crypto-Pokémon zu fangen.

verfasst von: DagobertDuck

KW18

Pottrott

Das Schimmel-Pokémon Pottrott existiert seit der 2. Generation und ist das einzige Pokémon mit der Typ-Kombination KäferIC.pngKäfer GesteinIC.pngGestein, das sich nicht entwickeln kann. Im Pokédex erfährt man, dass es Beeren liebt. Hat es welche gesammelt, lagert es diese in seinem Inneren und lässt sie zu einem Saft verrotten. Man kann sich diese Technik in den Spielen zu Nutze machen: Gibt man ihm eine Sinelbeere zum Tragen, wird daraus nach einiger Zeit das Item Beerensaft. Lagert es seine Beute jedoch nicht, sondern will sie sofort verzehren, versteckt es sich unter Steinen und verbirgt sich in seiner harten Schale, die aus BimsWikipedia icon.png besteht. Deshalb findet man es manchmal unter den Felsen in Anemonia City.

Wenn man Pottrotts Statuswerte mit den Werten anderer Pokémon vergleicht, stellt man fest, dass es den höchsten Verteidigungs- und Spezialverteidigungs-Basiswert überhaupt besitzt, allerdings die niedrigste Initiative sowie sehr niedrige Angriffs- und Spezialangriffs-Werte hat. Es beherrscht jedoch zum einen die Attacke Kraftteiler, mit der es den Angriff seines Gegners enorm senken kann, und zum anderen die Attacke Schutzteiler, mit der es im Falle eines Doppelkampfes seinem Partner unter die Arme greifen kann.

Seinen ersten Auftritt im Anime hat es in der Episode Geheime Medizin, in der ein alter Mann namens Old Man Pottrott aus deren oben genannten Saft Medizin herstellt. Er benötigt den speziellen Saft eines lilafabenen Pottrotts und bittet Ash und seine Freunde, ihm eines zu besorgen, was sie auch sofort in die Tat umsetzen.

verfasst von: Berdl98

KW19

PGL-Artwork Kangama.png

Kangama ist ein NormalIC.pngNormal-Pokémon aus der 1. Generation. Es sieht aus wie ein DinosaurierWikipedia icon.png, sein Hauptmerkmal, nämlich den Beutel am Bauch, in dem es sein Junges groß zieht, bezieht es aber von KängurusWikipedia icon.png. Aufgegriffen wird dies auch in seinem Namen, der sich aus Känguru und Mama zusammensetzt. Entsprechend wird es als Muttertier klassifiziert und ist immer weiblich.

Kangama kümmert sich fürsorglich um seinen Nachwuchs; es schläft sogar im Stehen, um das Junge nicht verletzen. Wenn es gilt, sein Kind zu beschützen, scheut es auch keinen Kampf und kann dabei auf viele Schlag-Attacken wie Irrschlag oder Kometenhieb zurückgreifen; auch sie spielen auf Kängurus an, die wegen ihres Kampfverhaltens oft als Boxkämpfer stilisiertWikipedia icon.png werden.

Um das Junge selbst ist es eher unklar bestellt: Der Pokédex besagt, im Alter von drei Jahren verlasse es den Beutel der Mutter und warnt Trainer zugleich davor, es einfangen zu wollen, um die sich in der Nähe aufhaltende Mutter nicht zu verärgern. Gleichzeitig ist es in keinem Spiel möglich, das Junge als eigenständiges Pokémon anzutreffen. Nicht einmal durch Zucht kann man es als Baby-Pokémon erhalten; stattdessen schlüpfen aus einem Ei von Kangama immer gleich Mutter und Kind. Es gibt daher unter zahlreichen Fans die Theorie, Tragosso, das Pokémon, das seine Mutter verloren hat, sei in Wirklichkeit Kangamas Kind.

verfasst von: Wenlok Holmes

KW20

Maikes Glaziola.jpg

Das Neuschnee-Pokémon Glaziola ist ein reines EisIC.pngEis-Taschenmonster aus der 4. Generation und eine von bisher acht Evolitionen. Wie alle Weiterentwicklungen von Evoli basiert Glaziola auf einem Fuchs, genauer einem SchneefuchsWikipedia icon.png mit einer Sherpamütze. Warum es diese Sherpamütze erhält, lässt sich anschaulich anhand seiner Entwicklung erklären: Bringt man ein Evoli zu einem Eisfelsen und lässt es dort einen Level aufsteigen, wird es zu Glaziola - durch die Sherpamütze und die Fähigkeit Schneemantel ist es gegen die am Eisfelsen herrschende Kälte besser geschützt und hat so einen Selektionsvorteil.

Die Koordinatorin Maike setzt im Anime auf Glaziolas Anmut, als sie es etwa im Finale des Wassili-Cups gegen Lucias Plinfa antreten lässt. Dort zieht sie aber leider knapp den Kürzeren und landet so auf dem zweiten Platz. Auch im Anime, aber zusätzlich ebenfalls in den Spielen setzt Sinnoh-Champ Cynthia ein Glaziola ein, das bei seinem ersten Auftritt in Aufregung um Meloetta! einem Meloetta hilft. In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 bekommt der Spieler Glaziolas Stärke zu spüren, wenn er Cynthia in ihrem Haus in Ondula zu einem Kampf bringt.

Diese Stärke ist nämlich nicht ohne: Zusammen mit Kyurem besitzt es u.a. den höchsten Spezialangriff aller Eis-Pokémon. Zudem erlernt es auf Level 71 Blizzard, eine der stärksten Eis-Attacken.

verfasst von: Coosty

KW21

Knofensa

Das seit der ersten Generation existente Knofensa ist ein Pokémon mit den Typen PflanzeIC.pngPflanze und GiftIC.pngGift. Es basiert auf einer jungen KannenpflanzeWikipedia icon.png, die im Laufe ihrer Entwicklung zu Ultrigaria und später zu Sarzenia heranwächst. Wie auch sein reales Pendant fühlt sich Knofensa, so der Pokédex, in heißen und feuchten Gebieten besonders wohl, wo es seine Leibspeise, Insekten, zu sich lockt. Um seine Beute zu fangen, verwendet das Blume-Pokémon seine Ranken, die ihm den Einsatz der Attacken Rankenhieb, Wickel und Auswringen erlauben. Danach nutzt es die Magensäfte im Inneren seiner Knospe ganz im Stil einer fleischfressenden PflanzeWikipedia icon.png zur Verdauung.

In der Johto-Region nimmt Knofensa eine besondere Rolle ein: In Viola City haben Weise den Knofensa-Turm errichtet, um in Eintracht mit den Pokémon trainieren zu können. Dieser wird von einem einzigen Stützbalken getragen, der ähnlich stark schwankt wie Knofensas schmaler und graziler Körper. Dieser Balken soll einer Legende zufolge sogar aus einem über 30 Meter hohen Knofensa entstanden sein, weshalb der Turm nach dem Pflanzen-Pokémon benannt worden ist. Zwar kann man im Knofensa-Turm keine wild lebenden Exemplare dieses Taschenmonsters antreffen, doch die Weisen, die dort meditieren und trainieren, setzen es vorzugsweise im Pokémon-Kampf ein.

verfasst von: Jaci

KW22

Felino

Felino ist ein Pokémon der zweiten Generation mit den Typen WasserIC.pngWasser und BodenIC.pngBoden; gestaltet wurde es auf der Grundlage des AxolotlWikipedia icon.png. Ein hervorstechendes Merkmal, das dabei übernommen wurde, stellt das breite Maul beider Wesen dar, mit dem Felino beinahe auf jedem Artwork lächelnd gezeigt wird. Da Axolotl das Larvenstadium Zeit ihres Lebens rein äußerlich nicht verlassen, verwundert es nicht, dass Felinos Weiterentwicklung Morlord nicht mehr auf einem solchen, sondern einem MolchWikipedia icon.png basiert.

Wichtig für Felinos Überleben ist beinahe allen Pokédexeinträgen zufolge, dass es von Feuchtigkeit umgeben ist. Meist hält es sich daher im Wasser auf und bedeckt seine Haut bei Landgängen zum Schutz mit einem schleimigen Giftfilm, der bei Berührung Schmerzen hervorruft. Dass auch im Fall von Felino die Konsolenspiele und der Anime oft nur bedingt miteinander vereinbar sind, beweist eine Szene in der Episode Die Felino-Schule: Obwohl seine Basiswerte in den Editionen wenig überzeugend sind – es hat die niedrigste Basiswertsumme aller Boden- und die zweitniedrigste aller Wasser-Pokémon – gelingt es mehreren Exemplaren in dieser Folge, sich aus den Fängen von Team Rocket eigenständig zu befreien. Dabei müssen diese nicht einmal auf eine ihrer stärkeren Attacken wie Erdbeben oder Schlammbombe zurückgreifen: Ein einfaches Tackle genügt, um Jessie, James und Mauzi in die Flucht zu schlagen.

verfasst von: DagobertDuck

KW23

Diaz' Serpiroyal.jpg

Das Hoheit-Pokémon Serpiroyal vom Typ PflanzeIC.pngPflanze existiert seit der 5. Generation. Es ist die letzte Entwicklung von Serpifeu und entwickelt sich auf Level 36 aus Efoserp. Nicht nur in Hinblick auf seine Spezies ist Serpiroyal eine Hoheit, dieser majestätische Aspekt verbirgt sich auch in allen Sprachen in seinem Namen; darin wird auf das Majestätische oder Überlegene hingedeutet. Auch Flambirex und Admurai, also alle vollentwickelten Einall-Starter, tragen etwas royales in ihrem Namen. Allerdings stehen diese Bedeutungen für verschiedene Kulturen, nämlich Flambirex für die chinesische, Admurai, durch die Samurai, für die japanische und Serpiroyal für die europäische Kultur. Die auf Serpiroyals Körper sichtbaren Lilienabbildungen symbolisieren die Fleur-de-LisWikipedia icon.png, welche ein Symbol für die französische Monarchie ist und somit wieder den Bezug zum Hoheitlichen und zu Europa herstellt. In den Pokédexeinträgen wird ebenfalls die majestätische Art von Serpiroyal angesprochen: Es heißt, es zeige nur denen seine wahre Macht, welche seinem edlen Blick standhalten können.

Seinen ersten Auftritt in der Animeserie hat Serpiroyal in der Folge Ansturm auf den Junior Pokal. In dieser Folge wird bekannt gegeben, dass sich Diaz’ Efoserp zu Serpiroyal weiterentwickelt hat.

verfasst von: Fynx-21

KW25

"Irgendwann bin ich groß und stark. Ich weiß es!"

Fragt man Fans, welches das schwächste aller Pokémon sei, so wird oft Karpador, ein WasserIC.pngWasser-Pokémon der 1. Generation, als Antwort genannt. Passend zu diesem Vorurteil belegt es bei der Rangliste der Wasser-Pokémon den letzten Platz, entwickelt sich aber kurioserweise auf Level 20 zum starken Wasser/Flug-Pokémon Garados, welches in derselben Rangliste Platz 5 belegt. Dass es unter vielen Spielern als „schwach“ gilt, liegt größtenteils an seinen erlernbaren Attacken: Seine erste offensive Attacke lernt das Fisch-Pokémon mit Tackle erst auf Level 15, vorher kann es nur platschen. Durch die Tatsache, dass Karpador weder über technische noch über versteckte Maschinen zusätzliche Attacken erlernen kann, wird diese Spielbarkeitshürde weiter verschärft: Will der Spieler ein starkes Garados aufziehen, muss er es sich „verdienen“.

In der Platin-Edition wird diesem Pokémon eine besondere Rolle zuteil: So kann es in dieser im Erholungsgebiet auf jedem Level von 1 bis 100 geangelt werden und ist somit vom Level her das stärkste wild fangbare Pokémon. Außerdem konnte es laut Pokédex einmal mit Platscher Berge überspringen, was eine Anspielung darauf sein könnte, dass es ab der Platin-Edition, wo dieser Eintrag erstmals vorkam, über die Attacken-Lehrer Sprungfeder erlernen kann. So kann es in allen Generationen zwar immer noch keine Wasser-Attacke erlernen, aber seine Weiterentwicklung kann seither eine Flug-Attacke beherrschen.

verfasst von: JustRotty

KW27

Obacht, ihr Diebe... Verzeihung, ihr Schatzjäger da draußen! Steckt lieber nicht alles ein, was wie ein Pokéball aussieht...

Wer in der ersten oder dritten Spielgeneration schatzsuchend durch Kantos Kraftwerk streift, muss damit rechnen, in einen Kampf gegen das ElektroIC.pngElektro-Pokémon Voltobal verwickelt zu werden. Dieses weist nämlich aus bisher ungeklärten Gründen eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem Pokéball auf und nutzt sie, um sich als Item zu tarnen und so Trainer in eine Falle zu locken – eine Idee, die nicht nur bei Voltobals Weiterentwicklung Lektrobal, sondern später auch bei Tarnpignon und Hutsassa umgesetzt wurde. Ist schließlich jemand auf Voltobals Tarnung hereingefallen, kann es im Kampf äußerst gefährlich werden, da es dazu neigt, sich ohne Vorwarnung selbst zu zerstören – passend dazu befinden sich die Attacken Finale und Explosion in seinem Repertoire. Dieses Verhalten wird auch in einem Minispiel namens Voltofalle aufgegriffen, das man in Pokémon HeartGold und SoulSilver in den Spielhallen von Dukatia City und Prismania City spielen kann. Ziel ist es dabei, Tafeln mit Zahlen aufzudecken; findet man stattdessen ein Voltobal, sprengt es sich, und der Spieler verliert die aktuelle Runde.

Auch im Anime zeigt sich Voltobal von seiner destruktiven Seite. Nicht nur in seiner Debütepisode Die Arena der Ninjas, wo das Ball-Pokémon als Bodenfalle in Kogas Arena dient, auch in diversen anderen Episoden wird oft gezeigt, wie Voltobal explodiert und so die Hauptcharaktere in Bedrängnis bringt.

verfasst von: Jaci

KW29

Auch Panzaeron muss am Sonntag mal ausspannen!

Panzaeron ist ein Pokémon mit den Typen StahlIC.pngStahl und FlugIC.pngFlug und taucht erstmals in Pokémon Gold und Silber auf. Durch seine einzigartige Typkombination besitzt es die niedrigste Typanfälligkeit aller Pokémon, von allen Flug-Pokémon hat es darüber hinaus die höchste Verteidigungsbasis. Der Grund dafür liegt in seinem harten Panzer, durch den sein kompletter Körper geschützt ist. Die Ausbildung dieses Panzers wird laut Pokédex-Einträgen durch das dornige Gestrüpp, welches Panzaeron beim Bau des Nests für seine Jungen verwendet, unterstützt. Obwohl sein Federkleid augenscheinlich viel zu schwer sein müsste, kann das Pokémon der Art Flugstahl mühelos hoch empor fliegen und in der Luft Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erreichen, da seine Flügel von innen hohl sind. Früher verarbeiteten die Menschen sein abgefallenes Gefieder zu Messern und Schwertern.

Gestaltet wurde Panzaeron nach dem Vorbild der stymphalischen VögelWikipedia icon.png, und wie diese ist auch es sehr aggressiv, wenn es sich gestört fühlt: So entführt es in Pokémon Mystery Dungeon – Team Rot und Blau ein Digda und fliegt mit ihm auf den Gipfel des Stahlberges, weil es einen Schuldigen für die im Verlauf der Haupthandlung auftretenden Erdbeben sucht, für die es letzten Endes jedoch einen anderen Grund gibt.

verfasst von: DagobertDuck

KW31

Mütter versteckt eure Enecos, Wailord ist wieder da!

Wailord ist ein WasserIC.pngWasser-Pokémon aus der dritten Generation. Es basiert auf einem BlauwalWikipedia icon.png, dem größten Tier der ErdeWikipedia icon.png, und stellt – analog dazu – das größte bekannte Lebewesen der PokéWelt dar. Genau wie sein Vorbild hat auch Wailord ein Blasloch, aus dem es Wasser sprühen kann; eine Eigenschaft, die es sich bei seiner Spezialattacke Fontränen zunutze macht, deren Stärke davon abhängt, wie angeschlagen Wailord gerade ist. Hauptsächlich wird das Blasloch aber genutzt, um Luft zu holen: Nach nur einem Atemzug kann Wailord bis zu 3000 Meter in die Tiefe tauchen. Und auch im Kampf kann es einen langen Atem vorweisen, denn mit einem Wert von 170 hat Wailord die höchste KP-Basis aller Wasser-Pokémon und die vierthöchste aller Pokémon überhaupt.

Während Blauwale außerhalb des Wassers von ihrem eigenen Gewicht erdrückt werden, verhält es sich mit Wailord ganz gegenteilig: Schätzt man die Maße des Flutwal-Pokémons ab, kommt man zu dem Schluss, dass seine DichteWikipedia icon.png wesentlich geringer als die von Luft ist. Demnach müsste Wailord eigentlich schweben, verfügt aber nicht über die entsprechende Fähigkeit und wird auf Artworks auch nicht dabei dargestellt. Kurios ist auch Wailords Zugehörigkeit zur Ei-Gruppe Feld: Sie macht es möglich, dieses größte aller Pokémon mit kleinen Geschöpfen wie zum Beispiel Eneco zu paaren.

verfasst von: Wenlok Holmes

KW33

Offensichtlich ist Amonitas ein Blubberblasen blasendes Blubberblasenbaby.

Amonitas ist ein Pokémon, das die Typen GesteinIC.pngGestein und WasserIC.pngWasser besitzt. Es gilt als ausgestorben, kann aber aus einem Helixfossil wiederbelebt werden. Ein solches ist in den Spielen der ersten Generation, wo Amonitas erstmals auftritt, nur einmal im Mondberg aufzufinden. Nimmt der Spieler aber stattdessen das Domfossil an sich, verliert er die Möglichkeit, ein Amonitas zu erhalten, ohne es sich zu ertauschen.

Dem Pokédex zufolge hat dieses urzeitliche Pokémon vor zwei Millionen Jahren die Meere der Pokémon-Welt bevölkert, entsprechend basieren sowohl Amonitas’ Design, als auch sein Name, auf dem AmmonitenWikipedia icon.png. Auch das Helixfossil erinnert stark an versteinerte Überreste dieses inzwischen ausgestorbenen Meerestieres.

Auch im Anime gilt Amonitas als ausgestorben, tatsächlich aber gibt es neben den Helixfossilien auch Gruppen lebender Exemplare des Spirale-Pokémons, die in der Nähe unterirdischer Seen beheimatet sind. Beispielsweise lebt eine solche Gruppe wilder Amonitas und Amoroso, der weiterentwickelten Form von Amonitas, in der Nähe der Alph-Ruinen, was in der EpisodeAufregende Entdeckungen“ thematisiert wird. In dieser Folge stört Team Rocket den Lebensraum der prähistorischen Pokémon und will diese auch stehlen, doch Ash, Misty und Rocko wissen dies zu verhindern. Außerdem versprechen sie Professor Foster, der die seltenen Urzeit-Taschenmonster erforscht, niemandem von den Amonitas und Amoroso zu erzählen, um sie weiterhin zu schützen.

verfasst von: Jaci

KW35

„Huch? Was ist denn das da?“

Geckarbor ist ein PflanzeIC.pngPflanze-Pokémon der 3. Generation und eines der drei Starter-Pokémon der Hoenn-Region. Dementsprechend wird es in der 3. Generation von Professor Birk an junge Trainer herausgegeben, die ihre Reise in eben dieser Region beginnen. Allerdings kann man es in Pokémon HeartGold und SoulSilver auch im Gebäude der Silph Co. von Troy Trumm erhalten, nachdem man sich alle acht Orden Kantos erkämpft und Rot auf dem Gipfel des Silberbergs erstmals besiegt hat.

Seinem Vorbild eines TaggeckosWikipedia icon.png entsprechend, befinden sich an seinen Füßen kleine Krallen, mit denen es sogar an glatten Flächen und kopfüber an Wänden und Decken hängen kann. Feinde verjagt es tapfer mit Silberblick, zum Angreifen nutzt es hauptsächlich seinen ausgeprägten Schweif, was sich in Attacken wie Eisenschweif oder Slam äußert. Dieser ist aber nicht nur zum Angreifen gut: Es kann damit die Luftfeuchtigkeit messen, um das Wetter vorherzusagen.

Seinen ersten Auftritt im Anime hat es in der ersten Folge der sechsten Staffel, Pikachu in Not, in der es Maike von Professor Birk als Pflanzen-Starter-Pokémon vorgestellt wird. Ash Ketchum fängt sich später in der Episode Die Geckarbor und ihr Zuhause ein wildes Exemplar, nachdem er ihm dabei half, einen großen Baum zu retten, welcher als Heimat für mehrere Geckarbor fungierte. Seitdem setzt er es oftmals erfolgreich in wichtigen Kämpfen ein, bis es sich in der Folge Rums! Da kommt ein Krawumms! – als erstes Taschenmonster zeitgleich mit seinem Gegner Krakeelo – zu Reptain weiterentwickelt.

verfasst von: JustRotty

KW37

„Das nächste Beben kommt bestimmt“ – das weiß das verlässliche Welsar auch ohne sinneserweiternde Mittel.

Das Pokémon Welsar wurde mit der dritten Generation eingeführt und besitzt die Typen BodenIC.pngBoden und WasserIC.pngWasser. Nachdem es sich auf Level 30 aus Schmerbe entwickelt hat, beansprucht es einen Teich als Territorium für sich und bewacht diesen genau. Sobald sich ein Feind nähert, löst es zur Verteidigung gewaltige Erdbeben aus, die einen Radius von fünf Kilometern besitzen. Während das nachtaktive Welsar tagsüber in seinem Nest am Grund des Sees schläft, frisst es nachts ununterbrochen – laut Pokédex „alles, wenn es nur lebendig ist“.

Durch die Erdbeben, die Welsar zu seinem Schutz hervorruft, hat es über die Jahre die Fähigkeit entwickelt, natürliche Beben, die in der Zukunft stattfinden werden, vorherzusagen. Obwohl das Pokémon der Art Barthaar in Pokémon Mystery Dungeon damit seine Umwelt vor Schaden bewahren könnte – schließlich kommt es im Verlauf der Haupthandlung zu einigen Erdbeben, die durch einen auf die Erde zurasenden Meteoriten verursacht werden – macht es von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch. Vielmehr klärt es die Protagonisten am Welsar-Weiher über verschiedene Legenden der Pokémon-Welt auf. Im Anime ist ein Welsar zudem sogar in der Lage, einem Meisterball zu entwischen, indem es ihn einfach herunterschluckt, was in den Spielen der Hauptreihe undenkbar wäre. So muss Angler Sullivan, der gemeinsam mit Welsar in dieser Episode namens Ein angelnder Gott debütiert und seit Jahren versucht, dieses spezielle Welsar zu fangen, weiterhin auf die Jagd nach ihm gehen. Dagegen hat sich Arenaleiter Juan bereits ein Welsar schnappen können, welches sich in ausnahmslos jeder seiner Teamaufstellungen befindet.

verfasst von: DagobertDuck

KW39

Wie einst die Yamauba, sitzt auch Kussilla im Wald, verführerisch und süß - wartend auf das Opfer, um es zu vernaschen.

Kussilla stammt aus der 2. Generation und ist die Vorentwicklung des aus der 1. Generation stammende Rossana, mit der es eine einzigartige Typenkombination, nämlich EisIC.pngEis und PsychoIC.pngPsycho, teilt. Das Baby-Pokémon basiert auf einer mystischen Gestalt der japanischen Mythologie, der YamaubaWikipedia icon.png, beziehungsweise dessen Modetrend Yamamba. Der Legende nach hat die Yamauba ihre Opfer verführt, so wie es Kussilla mit Liebreiz und Anziehung tut, und durch die Fähigkeit, die äußere Erscheinung zu ändern, hat die Yamauba das Mitleid der Menschen beispielsweise in Form einer alten Frau genutzt. Auch Kussilla nutzt die äußere Erscheinung im Rahmen der Attacke Trugträne, womit es seiner kleinen Gestalt, deren Proportionen an den Chibi-Style erinnert und damit eine niedliche Wirkung erzielt, Ausdruck verleiht und den Gegner so stark schwächt (Senkung der Sp.-Vert), sodass es problemlos mit den psychischen Kräften über das Opfer herfallen kann.

Um das Kuss-Pokémon in Besitz zu bringen, sollte man die kalten Orte der 4. Generation aufsuchen, wie den See der Stärke in Diamant und Perl oder den Blizzach-Tempel in Platin. Geht man in das Alte Anwesen der Dream World, kann man dort ebenfalls auf Kussilla stoßen.

In seinem Pokédex-Eintrag steht, dass Kussilla zuerst alles mit dem Mund abtastet und die Lippen schon leichte Reize wahrnehmen. Doch auch im Kampf sind die Lippen von Vorteil: Bitterkuss verwirrt den Gegner und als Rossana kann es dank der neu erlernten Spezialattacke Todeskuss den Gegner einschläfern.

verfasst von: Cosi

KW41

Despotar

Despotar ist ein Pokémon der zweiten Generation mit der einzigartigen Typ-Kombination GesteinIC.pngGestein und UnlichtIC.pngUnlicht. Das Panzer-Pokémon entwickelt sich aus Pupitar, welches sich aus Larvitar entwickelt. Es wird in seinen PokéDex-Einträgen als mächtig und grausam beschrieben, was auch in seinem Namen aufgegriffen wurde, denn dieser ist aus Despot (abgeleitet von DespotieWikipedia icon.png, einer absolutistischen Regierungsform) und Teilen des englischen Worts lizard, was „Echse“ bedeutet, zusammengesetzt. Auch in allen anderen Sprachen wird durch den Namen angedeutet, dass es große Macht besitzt, zum Beispiel bei Tyranitar (Tyrant (Tyrann)). Passend dazu wird im Anime Despotar überwiegend von Leuten mit bösen Absichten eingesetzt, wie zum Beispiel dem Wilderer Rico.

In seinem Pokédex-Eintrag in Pokémon Gold steht, dass sein Körper gegen Attacken immun sei, was, da es einen hohen Verteidigungswert besitzt, gar nicht so abwegig ist. In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 wird behauptet, dass seine Schritte Erdbeben erzeugen, was in Hinsicht auf seine Größe von zwei Metern und sein Gewicht von 202 kg durchaus denkbar ist.

Despotars Attacken sind sehr stark. Zu den stärksten Angriffen, die es durch Levelaufstieg erlernen kann, zählen Fuchtler, Erdbeben, Steinkante, Hyperstrahl und Gigastoß. Die letzten beiden Attacken gehören mit einer Stärke von 150 zu den mächtigsten Angriffen überhaupt. Außerdem ist es das einzige Pokémon, das Erdbeben durch Levelaufstieg erlernen kann, obwohl es kein Boden-Pokémon ist, was aber wahrscheinlich daher kommt, dass Pupitar, Despotars Vorentwicklung, vom Typ Boden ist.

verfasst von: Despotar1

KW43

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KW45

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KW47

PGL-Artwork Iscalar.png

UnlichtIC.pngUnlichtPsychoIC.pngPsycho ist die einmalige Typenkombination von dem aus der 6. Generation stammenden Iscalar. Das Kalmar-Pokémon kann man häufig mit der „Rotation“, seiner Art, in Verbindung bringen. Die Art und Weise, wie es sich entwickelt, ist eine dieser Verbindungen. Während des Level-Up auf Level 30 muss man seinen Nintendo 3DS umdrehen, sodass man dort den Aspekt der Rotation vorfindet. Außerdem ist dies die erste Entwicklungsmethode, bei der man Einfluss auf seine Konsole nehmen muss. Auch die Veränderung nach der Entwicklung zu Calamanero ist etwas Besonderes: Die Tentakel, die es zuvor unten am Körper hatte, wandern nach oben auf den Kopf; wieder ein Beweis, welche starke Bedeutung die Rotation für dieses Pokémon hat.

Iscalar kann darüber hinaus die Fähigkeit Umkehrung besitzen. Das Besondere: Es ist das einzige Pokémon, das diese Fähigkeit nicht als versteckte, sondern als herkömmliche Fähigkeit besitzen kann. Die Statuswerte, die beispielsweise gesenkt werden würden durch den Gegner, werden stattdessen angehoben. Gleiches gilt allerdings auch umgekehrt. Dieselbe Wirkung zeigt die Spezialattacke Invertigo, die auf den Gegner eingesetzt werden kann, um die möglicherweise angehobenen Statuswerte umzukehren und somit in den negativen Bereich zu befördern.

Laut seines Pokédex-Eintrags leuchten die Punkte auf Iscalars Kopf, um den Gegner seinen Kampfwillen zu rauben. Das entspricht in etwa demselben Verhalten der Kalmare, auf denen es basiert. Diese verfärben sich, wenn sie einem Rivalen gegenüberstehen.

verfasst von: Cosi

KW49

Tafel Anime Arktos.jpg

Das erste legendäre Pokémon im nationalen Pokédex ist das EisIC.pngEisFlugIC.pngFlug-Pokémon Arktos. Es stammt aus der 1. Generation und bildet gemeinsam mit Zapdos und Lavados ein Trio, dessen Anführer Lugia, aus der 2. Generation, ist. Das Eisvogel-Pokémon ist in den Spielen der 1. Generation, den Remakes und in HeartGold und SoulSilver auf den Seeschauminseln fangbar. Als Wanderpokémon in Platin kann es ebenfalls, so wie auch Zapdos und Lavados, nach Erhalt des nationalen Pokédex gesucht und gefangen werden.

In Pokémon X und Pokémon Y gibt es jedoch eine besondere Neuerung: Die drei legendären Vögel lassen sich je nachdem, welchen Starter man zu Beginn gewählt hat (im Fall von Arktos Igamaro), fangen und entdecken. Dazu muss man durch Kalos reisen und sie zehn Mal antreffen, wobei man weder flüchten noch angreifen kann. Sie nennen sich deshalb stationäre Wanderpokémon. Doch das ist nicht die einzige, größere Besonderheit an Arktos: Es kann alle Wetterattacken erlernen und ist in der Lage, Willensleser und Eiseskälte zu erlernen, wodurch Eiseskälte immer nach dem Einsatz von Willensleser trifft. Deshalb trägt Arktos auch den Titel Cheapskate.

Arktos ist eines der wenigen legendären Pokémon im Besitz von Trainern. In Pokémon Smaragd wird es von der Kampfkoryphäe Pyrakönig Brian trainiert, im Anime ist es im Besitz der Kampfkoryphäe Theodor. Erstmals zu sehen ist es in der Folge In letzter Minute, jedoch nicht als auftauchendes Pokémon, sondern nur als Abbild auf einer Tafel gemeinsam mit Zapdos, Lavados und Arkani (Siehe Bild). Die Tafel befindet sich im Pokémon-Center von Vertania City.

verfasst von: Cosi

KW51

"Granting all the wishes!"

Jirachi ist ein legendäres StahlIC.pngStahlPsychoIC.pngPsycho-Pokémon der 3. Generation und nicht in freier Wildbahn fangbar, weshalb man es sich von dem Spiel Pokémon Channel auf Editionen der 3. Generation übertragen muss. Dennoch finden sich in den entsprechenden Spielen Andeutungen auf seine Existenz, etwa beim Wunschstein in Moosbach City. Generell bezieht sich dieses Pokémon stark auf das Wunsch-Thema: So erwacht Jirachi laut Pokédex alle 1000 Jahre aus seinem Schlaf, um für eine Woche alle Wünsche zu erfüllen, die man ihm auf Notizzettel auf seinem Kopf geschrieben hat. Äußerlich basiert es außerdem auf eine SternschnuppeWikipedia icon.png. Darüber hinaus hat das als Wünscher-Pokémon bekannte Jirachi eine Spezialattacke namens Kismetwunsch, welche eine stärkere Stahl-Abwandlung von Seher und zudem die stärkste Attacke dieses Typs ist. Auch sein Name fügt sich in dieses Bild: In allen Sprachen basiert dieser auf dem russischen Begriff für Wunsch, желание (želanie).

Als gedanklicher Nachfolger zu Mew und Celebi gehört es ebenfalls den mysteriösen Pokémon an, einer Gruppe von legendären, meist kleinen und niedlich aussehenden Pokémon, die allesamt an herunterladbare Events gebunden sind. Eine weitere Gemeinsamkeit mit Mew und Celebi ist seine Funktion als Titelgeber und Hauptpokémon eines Pokémon-Films, in diesem Fall Pokémon 6 - Jirachi: Wishmaker, in dem es Ash und seinen Freunden, insbesondere Max, zwar wohlgesonnen ist, aber vom ehemaligen Team Magma-Mitglied Butler für dessen düstere Zwecke missbraucht wird.

verfasst von: JustRotty

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