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PokéWiki:Frag die Professoren/Fragenseite/Archiv 2016

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Auf dieser Seite finden sich die im Jahr 2016 für das Frag die Professoren-Projekt verwendeten Fragen mit zugehörigen Antworten. Neue Fragen bitte ausschließlich auf der Fragenseite stellen!

01. Woche 2016

Ale_Vidal23 ist sich nicht sicher: Nehmen wir mal an, in einem Doppelkampf treten ein Trombork und ein Glurak gegen ein Scherox und ein anderes Pokémon an. Trombork setzt Waldesfluch gegen Scherox ein, womit es die Typen Käfer, Stahl und Pflanze annimmt. Wenn nun Glurak mit einer Feuer-Attacke angreifen und Scherox mit dreifacher Effektivität treffen würde, würde der Text immer noch "Die Attacke war sehr effektiv", wie wenn man mit ein- und zweifacher Effektivität trifft, lauten, oder gäbe es eine andere Aussage?

Professor Birk kann antworten: Diese Aussage bleibt weiterhin bestehen!


Porygonfan ist neugierig: In Hoenn gab es ja einmal die Firma Groß-Malvenfroh und es ist auch bekannt, dass sie an dem Projekt Neu Malvenfroh zugrunde gegangen ist. Von einem Mann zum Beispiel kann man erfahren, dass erst bei dem Projekt alles nach Plan lief, aber dann etwas Unvorhersehbares geschah, was Groß-Malvenfroh dazu zwang, aufzuhören. Meine Frage ist jetzt, was genau da unten war/ist, was die Firma Groß-Malvenfroh zum Fall brachte.

Professor Birk meint: Wenn ich mich richtig erinnere wurde der Bau von Neu Malvenfroh eingestellt, weil dadurch Pokémon zu Schaden kommen würden.


Maxmiran fragt im Forum: Professor Eich hat einmal auf der Hauptseite erklärt, dass ein Zoroark im verwandelten Zustand keine Mega-Entwicklung durchführen kann, was auch verständlich ist.
Wie aber ist es denn mit Ditto, das sich wirklich und nicht nur äußerlich verwandelt? Kann ein Ditto, das z. B. einen Gluraknit X trägt und sich in Glurak verwandelt, dann eine Mega-Entwicklung durchführen?

Professor Platan antwortet: Nein, Mega-Steine haben keinen Einfluss auf die Verwandlung Dittos. Die jeweiligen Mega-Steine gelten nur für die dazugehörigen Pokémon. Auch Mew kann beispielsweise keine Mega-Entwicklung durchführen, auch wenn es Wandler eingesetzt hat und einen Mega-Stein trägt.


Waschi fragt: Ich habe ein Shiny-Brutalanda und ein Shiny-Ditto in die Pension gelegt. Meine Frage ist deshalb, ob ein Shiny-Kindwurm daraus wird. Ich spiele in der 6. Generation.

Professor Platan muss enttäuschen: Es hat absolut keine Auswirkungen, ob ein oder zwei Elternteile schillernd sind. Wenn kein Elternteil aus einem anderen Land kommt und du keinen Schillerpin besitzt, liegt somit die Wahrscheinlichkeit auf ein schillerndes Kindwurm nach wie vor bei 1:4096.

02. Woche 2016

Rhyx überlegt: Wenn man ein Drache-Flug-Pokémon wie Brutalanda, Rayquaza, UHaFnir oder Dragoran mit Waldesfluch angreift, haben diese dann eine achtfache Eisschwäche, da Waldesfluch dem Ziel den zusätzlichen Typ Pflanze verpasst und durch die Eisschwächen von Pflanze, Flug und Drache heißt das ja: 2 (Pflanze) x 2 (Flug) x 2 (Drache) = 8?

Mason kann antworten: Ja, tatsächlich haben diese Pokémon dann eine achtfache Schwäche gegenüber dem Typ Eis. Du könntest diese „Strategie“ ebenso bei einem gegnerischen Scherox (Käfer/Stahl) anwenden. Du setzt einfach Waldesfluch gegen Scherox ein und es bekommt zusätzlich den Typ Pflanze. Somit hat Scherox eine achtfache Schwäche gegenüber den Typ Feuer.


Hubert fragt: Werden Bonus-Ei-Attacke(n) für das geschlüpfte Pokémon, also jene Attacke eines Elternteils, welches es gerade aktuell beherrscht und welche an zweiter Stelle dieses Pokémon-Elternteils steht, zu 100% weitervererbt?

Mason erklärt: An welcher Stelle die Attacke steht, ist komplett irrelevant. Bei der Zucht werden alle erlernbaren Bonus-Ei-Attacken beider Elternteile ebenfalls erlernt. Besitzen die Eltern zusammen mehr als vier erlernbare Bonus-Ei-Attacken, so werden einige davon bereits verlernt und können per Attacken-Erinnerer wieder erlernt werden.


Flip hätte gerne einen Tipp: Ich habe vor, Pokémon Y nur mit Evoli-Entwicklungen zu schaffen. Welche schlagt ihr vor zu benutzen (Nachtara steht schon fest)?

Vivian geht das Thema an: Die erste Frage ist, ob du auch Zugriff auf Evoli mit Versteckter Fähigkeit (VF) hast. In diesem Fall ist Feelinara mit seiner Feenschicht erste Wahl, da es einfach ziemlich kolossale Schäden durch die ganzen Boni anrichten kann.
Blitza ist auch eine gute Wahl, da es mit gewaltiger Initiative und hohem Spezialangriff durch viele Gegner einfach durchlaufen kann. Psiana ist (insbesondere mit VF) eine sehr gute Alternative zu Blitza mit mehr Spezialangriff und besserer Coverage.
Mit Aquana hast du nicht nur eine gute Defensive, sondern auch noch ein wichtiges Pokémon für VM-Attacken wie Surfer. Flamara bietet sich ebenfalls an, da die meisten Evolis Spezialangreifer sind und Flamara physische Power ins Spiel bringt.
Zu guter Letzt bietet Folipurba ebenfalls physische Power, Glaziola hingegen noch mehr Spezialangriff. Wirklich nötig hast du keines davon, weshalb du für diesen Slot lieber ein Pokémon nehmen solltest, dass die fehlenden VM-Attacken (wie etwa Fliegen) beherrscht. Ansonsten kannst du Folipurba auch nehmen, da es Zerschneider lernen kann und du somit zumindest einige VMs im Team hast.
Zusammengefasst also: Feelinara (wenn möglich VF), Aquana (non-VF), Blitza (non-VF) oder Psiana (wenn möglich VF), Flamara (non-VF), dein Nachtara sowie VM-Pokémon/Folipurba.

03. Woche 2016

Lonas128 fragt: In den ersten drei Generationen sind die Typen der Attacken an bestimmte Schadensklassen (Speziell/Physisch) gebunden. Nun zu der Frage: Wieso wurden dann Pokémon wie z. B. Gengar mit sehr viel Spezialangriff gesegnet, wenn alle STAB-Attacken physisch sind und daher generell wenig Schaden machen?

Professor Eich erklärt: Die Statuswerte der Pokémon werden (und wurden vor allem früher, als das Competitive Play noch nicht existierte) hauptsächlich an das Optische eines Pokémon bzw. an seine Pokémonart oder sonstige Hintergründe angepasst und orientieren sich daran und nicht an dessen Typen oder Movepool. Als physisch quasi nicht existierendes Wesen hat Gengar somit kaum Angriff und Verteidigung, aber hohe Spezialwerte.
Kingler hingegen hat nur spezielle STAB-Attacken, jedoch einen auf besonders hohen Angriff ausgelegten Körperbau. Jedoch war Gengar auch damals schon alles andere als schwach, da es für seinen STAB Ersatz in Form von Attacken wie Psychokinese, Donnerblitz oder dem damals noch speziellen Eishieb hatte.
Auch heute noch passiert es oft genug, dass ein Pokémon einen Movepool hat, der sich eher für den nicht so ausgeprägten Angriffstyp eignet. Das beste Beispiel hierfür ist das schwarze Kyurem, das physisch keine Eis-Attacke oder Erdbeben zu bieten hat und deshalb meistens speziell mit Eisstrahl und Erdkräfte gespielt wird.


Hewdra fragt: Wenn mein Partner in einem Doppelkampf Zwango auf einen Gegner einsetzt und ich danach Spiegeltrick auf meinen Partner, wirke ich dann Zwango auf den Gegner oder auf meinen Partner?

Professor Platan antwortet: Dein Pokémon greift dann deinen Partner an, da du mit Spiegeltrick ihn gewählt hast und die kopierte Attacke auf das gewählte Pokémon angewendet wird. Ausnahme ist, wenn du eine Attacke kopierst, mit der du nicht deinen Partner angreifen kannst, sondern nur den Gegner, wie z. B. Lehmbrühe. Dann würde es zwar die Attacke von deinem Partner kopieren, aber den Gegner angreifen.


Feuerfeder ist verwirrt: Warum haben die Attacken Feuersturm, Eruption etc. manchmal acht statt fünf AP?

Professor Platan kann helfen: Alle Attacken, die normalerweise fünf AP haben, können mit je drei AP-Plus oder einem AP-Top eine Anzahl von acht AP erreichen. Genau genommen lassen sich auch die AP aller anderen Attacken mit AP-Plus und AP-Top erhöhen, wobei ihr Maximum bei 160% des normalwertes liegt. Das bedeutet, dass Attacken mit üblicherweise zehn AP maximal 16 AP erreichen können, mit 15 AP maximal 24, mit 20 AP maximal 32 usw.

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