Mega-Steine

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Artwork eines Latiasnit

Mega-Steine sind Items, die es Pokémon ermöglichen, die Mega-Entwicklung durchzuführen. Diese Mechanik und somit auch die Mega-Steine wurden erstmals in Pokémon X und Y verfügbar. Mit Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir, Pokémon-Legenden: Z-A und dessen DLC Mega-Dimension wurden später weitere Mega-Steine eingeführt. Die Mega-Steine und somit auch die Mega-Entwicklung waren ebenfalls in Pokémon Sonne und Mond sowie Ultrasonne und Ultramond und Let’s Go, Pikachu! und Let’s Go, Evoli! verfügbar, jedoch wurden in diesen Spielen keine neuen Mega-Steine eingeführt und es waren nicht immer alle bisherig eingeführten erhätlich.

Neben den Mega-Steinen wird ein Mega-Armreif oder Mega-Ring benötigt. Zu jedem Pokémon mit einer Mega-Entwicklung gibt es einen eigenen Mega-Stein, lediglich Rayquaza kann diese spezielle Form der Entwicklung ohne Mega-Stein durchführen.

Zwar ähnlich im Nutzen, aber dennoch differenziert zu betrachten, sind die Protomorphose-Edelsteine, welche es Kyogre und Groudon ermöglichen, die Protomorphose zu durchführen. Ebenfalls nennenswert ist der Sipal Erkenntnis aus Pokémon Super Mystery Dungeon, der als Ersatz für alle Mega-Steine fungiert.

Erhalt

Alle Mega-Steine sind in einer Region einmalig verfügbar. In Pokémon X und Y und Omega Rubin und Alpha Saphir sind sie oftmals versteckt, lediglich einige wenige lassen sich von anderen Charakteren erhalten. Liegt ein Mega-Stein am Boden ist dies durch ein besonderes Glitzern gekennzeichnet. Es lassen sich jedoch nicht alle Mega-Steine von Beginn an auffinden, für einige muss erst ein bestimmtes Ereignis ausgelöst werden.

In Pokémon X und Y muss dafür die Pokémon Liga Kalos’ besiegt, in Batika City der Rivale bekämpft und dann in Fluxia City von Professor Platan das Mega-Ring-Update erhalten werden. Danach können mithilfe der Sonnenuhr in Fluxia City zwischen 20 und 21 Uhr weitere Steine gesucht werden. In Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir und somit der Hoenn-Region muss gegen Proto-Groudon oder Proto-Kyogre gekämpft bzw. die Delta-Episode abgeschlossen werden. Weitere Mega-Steine müssen zwar ohne Suchhilfe gefunden werden, sie sind allerdings die ganze Zeit verfügbar. In den Spielen Pokémon Sonne und Mond der Alola-Region sind viele Mega-Steine am Kampfbaum gegen 64 Gewinnpunkte eintauschbar, wobei dort nicht alle erhältlich sind. Andere Steine lassen sich an anderen Orten in der Region finden, manche sind jedoch nur durch die Teilnahme an Online-Turnieren und/oder über Seriencode-Verteilungen erhältlich.

In Pokémon-Legenden: Z-A wiederum können die Mega-Steine nicht einfach so auf den Straßen von Illumina City gefunden werden. Die allermeisten sind entweder in der Stein-Boutique für Pokédollar käuflich zu erwerben oder lassen sich in der Quazar Corporation gegen Mega-Splitter eintauschen. Das Sortiment beider Läden erweitert sich jeweils nach gewissen Meilensteinen in der Hauptgeschichte. Neben diesen Mega-Steinen werden dem Spieler die restlichen direkt überreicht. Dies geschieht entweder durch wichtige Charaktere wie Azett oder von den Pokémon direkt, unmittelbar nachdem sie von einer Megamanie befreit wurden. Einzelne weitere Mega-Steine werden außerdem ausschließlich über die verschiedenen zeitig begrenzten Saisons des Z-A-Kampfclubs verfügbar gemacht, wodurch auch noch nach Erscheinen des Spiels weitere eingeführt werden.

In Pokémon-Legenden: Z-A – Mega-Dimension werden weitere Mega-Steine eingeführt, jedoch ist bisher unklar, wie Spieler diese erhalten können.

Effekt

Artwork eines Latiosnit

Ein Mega-Stein kann, wenn er von einem Pokémon getragen wird und der Trainer über einen Schlüssel-Stein verfügt, dem Pokémon eine Mega-Entwicklung ermöglichen. Dabei verändert es seine Form und seine Statuswerte erhöhen sich. Diese Entwicklung ist nur temporär, das Pokémon verwandelt sich spielspezifisch nach dem Kampf, wenn es besiegt wird oder seine Mega-Essenz verbraucht ist wieder in seine normale Form zurück. Jede Pokémon-Form, die zu einer Mega-Entwicklung fähig ist, verfügt über einen eigenen Mega-Stein, dieser funktioniert auch lediglich bei dieser Pokémon-Form. So ist es weder möglich mit einem Mega-Stein bei einem beliebigen Pokémon eine Mega-Entwicklung durchzuführen noch innerhalb der Spezies bei verschiedenen Regionalformen. Folglich funktionieren der Simsalanit nur bei Simsala, der Magearnanit bei Magearna und Magearna (Originalfarbe). Allerdings der Lahmusnit nur bei Lahmus und nicht bei Lahmus (Galar-Form). Es gibt auch einige Pokémon, die auf mehr als einen Mega-Stein reagieren. Beispielsweise reagiert Glurak auf den Gluraknit X und Gluraknit Y, wodurch es sich in unterschiedliche Mega-Glurak-Formen entwickeln kann.

Namenskonvention

Die Namen der spezifischen Mega-Steine entstehen, indem an den Namen der betreffenden Pokémon ein Suffix angehängt wird, das sich nach einfacher Phonetik (Lautregeln) und Grammatik (Schreibregeln) richtet. Grundsätzlich wird der Mega-Stein-Name folglich mit „nit“ am Ende gebildet, sofern sich der neue Name klar und flüssig aussprechen lässt. Endet der Pokémonname jedoch auf den Buchstaben „n“, wird das Suffix auf „it“ verkürzt, damit keine doppelte n-Folge entsteht, die beim Sprechen sprachlich stolpern lässt. In allen anderen Fällen, in denen durch das direkte Anhängen von „nit“ eine harte oder schwer sprechbare Lautfolge entstehen würde, etwa bei Endungen auf „l“ (Krawell), bei vielen „x“-Endungen wie z.B. „-kex“ (Irokex) oder bei Namen, die auf ein gesprochenes „e“ (Floette) enden, wird zwischen Pokémonnamen und Suffix ein „o“ eingefügt und der Mega-Stein erhält somit die Endung „onit“. Dieses eingefügte „o“ dient als sogenannter Stützlaut, der harte Klangübergänge aufbricht und den gesamten Namen hörbar angenehmer machen soll. So entsteht beispielsweise aus Aerodactylnit das gut sprechbare Aerodactylonit, während Absol aufgrund seiner weichen Endsilbe (-sol) problemlos Absolnit bildet. Auch Endungen von Pokémonnamen wie „ng“ bei Zapplarang führen mit dem Suffix „nit“ zu einer starken Nasal-Stop-Kollision mit „n“ (ng + n → ngn). Der Stützlaut „o“ dient somit zur Entzerrung des harten Übergangs. Bei manchen Namen wie Sumpex ist trotz der Buchstabenfolge „-ex“ kein zusätzliches „o“ nötig, da der Endklang weich genug ist, um mit „nit“ verbunden zu werden; daraus folgt Sumpexnit. Die Endung „pex-nit“ (psn) ist heller und weicher und somit sprechbar im Gegensatz zur geschlossenen und harten Endung „kex-nit“ (ksn). Die Namenskonvention basiert damit auf einer einfachen Mischung aus Rechtschreibung und Lautgefühl. Wenn der Name mit „nit“ klar klingt, bleibt er unverändert, wenn ein Doppel-n vermieden werden muss, wird „it“ genutzt, und wenn der Klang holprig oder zu hart wird, sorgt ein eingeschobenes „o“ für die flüssigere Endung „onit“.

Liste der Mega-Steine

Eingeführt in Pokémon X und Y

Eingeführt in Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir

Eingeführt in Pokémon-Legenden: Z-A

Eingeführt in Pokémon-Legenden: Z-A – Mega-Dimension

Trivia