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Pokémon GO

Aus PokéWiki
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Pokémon GO Icon.png Pokémon GO
Pokémon GO Logo.png
Allgemeine Informationen
Plattform Android, iOS
Genre Augmented-Reality
Publisher? The Pokémon Company, Nintendo
Entwickler Niantic, GAME FREAK inc. * (als Game-Directors)
Spieleranzahl Einzel- und Mehrspieler
Aktuelle Version 0.111.4 (Android, 8. August 2018)
1.81.4 (iOS, 8. August 2018)
Erscheinungsdaten
Europa 16. Juli 2016 * (außer in Deutschland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal)
Deutschland 13. Juli 2016
Schweiz 16. Juli 2016
Nordamerika USA: 7. Juli 2016 * (25. Mai 2016 als Beta-Testphase)
Kanada: 17. Juli 2016
Japan 22. Juli 2016 * (29. März 2016 als Beta-Testphase)
Großbritannien 14. Juli 2016
Frankreich 24. Juli 2016
Australien 6. Juli 2016 * (25. April 2016 als Beta-Testphase)
Südkorea 24. Januar 2017
Italien 15. Juli 2016
Spanien 15. Juli 2016
Portugal 15. Juli 2016
Beurteilungen
USK - 6.svg PEGI - 3.svg ESRB - E.svg ACB - PG.svg
Weiteres
Preis kostenlos * (beinhaltet In-App-Käufe)

Pokémon GO ist ein kostenloses Augmented-RealityWikipedia icon.png-Spiel mit In-App-Käufen, das zunächst am 6. Juli 2016 in Australien und Neuseeland im Google Play StoreWikipedia icon.png und im App StoreWikipedia icon.png veröffentlicht wurde. Am darauffolgenden Tag wurde es in Nordamerika offiziell veröffentlicht. Seit dem 13. Juli 2016 kann die App auch in Deutschland im Google Play Store und im App Store heruntergeladen werden.

Spielprinzip

Das Spiel basiert auf dem ebenfalls von Niantic entwickelten Spiel IngressWikipedia icon.png und übernimmt einige Spielelemente aus diesem. Jedoch wurden ebenfalls viele Elemente aus den Spielen der Hauptreihe entnommen. So ist es Ziel des Spiels, sowohl den ebenfalls enthaltenen Pokédex zu vervollständigen, als auch die vielen Arenen zu erobern.

Das Spiel nutzt dabei die Standortdaten des Handys um den Spieler innerhalb des Spiels zu positionieren, sodass die Spieler dazu animiert werden, sich in der realen Welt zu bewegen. Dabei kann der Spieler an vielen Stellen auf wilde Pokémon treffen, welche er anschließend fangen und wahlweise verschicken, entwickeln oder ohne weitere Aktion behalten kann. Dabei hängt die Wahrscheinlichkeit bestimmte Pokémon zu treffen von der realen Umgebung ab, so können beispielsweise Wasser-Pokémon tendenziell häufiger an Gewässern angetroffen werden.

Zu Beginn des Spiels trifft der Spieler Professor Willow, welcher im Folgenden dem Spieler einige Hilfestellungen zu Funktionen des Spiels gibt. Zunächst muss der Spieler dann einen Namen wählen und sich einen Avatar zusammenstellen. Dazu hat er Auswahl aus einer ganzen Reihe an Bekleidungsstücken, jedoch wurde nachträglich auch die Möglichkeit eingeführt seine Kleidung und sogar sein Geschlecht zu verändern. Der gewählte Spitzname hingegen kann im Nachhinein nur einmalig verändert werden. Anschließend wird der Spieler vor die Wahl zwischen den drei Startern aus Kanto Bisasam, Glumanda oder Schiggy gestellt. Sofern der Spieler die drei Pokémon jedoch vier mal stehen lässt, erscheint ebenfalls Pikachu als Starter.

Sobald man sein Starter-Pokémon erhalten hat, ist es dem Spieler möglich, sich in sein Abenteuer zu stürzen. Zunächst können nur PokéStops besucht sowie weitere Pokémon gefangen werden. Erst mit Erreichen des fünften Levels erhält der Spieler die Erlaubnis Arenen zu besuchen und in diesen zu kämpfen. Während des ersten Besuchs einer Arena stellt Professor Willow dem Spieler seine drei Assistenten Candela, Blanche und Spark sowie die von ihnen geleiteten Teams Team Wagemut, Team Weisheit und Team Intuition vor. Der Spieler kann sich nun einem der Teams anschließen und in dessen Namen Arenen erobern.

Im weiteren Verlauf des Spiels ist es Ziel des Spielers Erfahrung (EP) zu sammeln und sein Level zu erhöhen, wodurch er in PokéStops weitere Items erhalten kann und seine Pokémon besser trainieren kann. Ebenfalls können wie in einigen Hauptspielen besondere Medaillen für gemeisterte Herausforderungen gesammelt werden. Zusätzlich werden in unregelmäßigen Abständen besondere Events veranstaltet, bei denen seltene Pokémon häufiger angetroffen werden können oder aber gewonnene Punkte, Bonbons oder Sternenstaub mehrfach gezählt werden.

Pokémon

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung enthielt Pokémon GO nahezu alle Pokémon der ersten Generation, jedoch wurde bereits zu Beginn angekündigt zu späteren Zeitpunkten auch weitere Pokémon hinzuzufügen. Dies geschah das erste Mal Mitte Februar 2017, als ein Großteil der Pokémon der zweiten Generation hinzugefügt wurde. Seit Dezember 2017 sind außerdem Pokémon der Hoenn-Region fangbar.

Regionale Pokémon

Fundorte der Regionalen Pokémon

Ebenfalls können einige Pokémon ausschließlich nur in bestimmten Regionen auftauchen, nämlich Pantimos in Europa, Tauros in Nordamerika, Porenta in Ostasien, Kangama in Australien, Skaraborn in Lateinamerika und Corasonn in den Tropen entlang des Äquators. Während einiger lokaler Events erschienen diese Pokémon jedoch auch in anderen Regionen, so beispielsweise kam Kangama zeitweise in Europa und Pantimos zeitweise in Asien vor.

Sengo und Vipitis wechselten die Regionen. Während Sengo bei Einführung der dritten Generation ausschließlich auf dem amerikanischen Kontinent und Afrika und Vipitis im Rest der Welt fangbar war, wurde seitens Niantic Anfang 2018 diese Regionsexklusivität getauscht, so dass Sengo nun in Europa, Asien und Australien und Vipitis in Amerika und Afrika fangbar ist.

Lunastein und Sonnfel können zwar weltweit gefangen werden, nach Aussage von The Pokémon Company werden aber beide nie zeitgleich in einer Region auftauchen.

Plusle und Minun waren bei Einführung der 3. Generation zunächst getrennt: Plusle konnte nur in Amerika und Afrika gefangen werden, Minun nur im Rest der Welt. Am 9. Februar 2018 wurde diese Trennung aufgehoben, so dass beide nun weltweit gefangen werden können.

Mysteriöse Pokémon

Seit April 2018 sind Forschungsaufgaben im Spiel integriert, diese sind in Feldforschungen und Spezialforschung unterteilt. Erstere erhält der Spieler beim Drehen von Pokéstops, erfüllt er an sieben Tagen eine dieser Aufgaben, kann er als Belohnung ein spezielles Pokémon fangen. Die Spezialforschungsaufgaben erhält der Spieler direkt von Professor Willow. Nach Abschluss dieser Forschungsreihe besteht die Möglichkeit, das Mysteriöses Pokémon Mew zu fangen. Zur Feier des Pokémon GO Festes 2018 in Chicago, wurde Celebi für die Festbesucher mithilfe eines QR-Codes freigeschalten. Bisher sind Mysteriöses Pokémon nur einmalig fangbar.

Legendäre Pokémon

Mit dem 22.7.2017 waren mit Arktos und Lugia auch die ersten Legendären Pokémon als Raid-Bosse fangbar. Ab dem 1.8.2017 war anstatt Arktos Lavados als Raid-Boss anzutreffen, welches am 8.8.2017 durch Zapdos für eine weitere Woche ersetzt wurde. Alle Legendären Vögel sowie deren Anführer Lugia ließen sich im Anschluss nochmal bis zum 31.8.2017 bei Raids antreffen und fangen.

Seit dem 1.9.2017 konnte man auch das Trio der zweiten Generation, die legendären Raubkatzen, bei Raids antreffen. Dabei traf man bis zum 30.9.2017 in Europa und Afrika auf Entei, in Amerika auf Raikou und in Asien auf Suicune. Seit dem 1.10.2017 haben sich die Standorte der Raubkatzen jeweils geändert. Seitdem traf man in Europa und Afrika auf Suicune, in Amerika auf Entei und in Asien auf Raikou. Am 1.11.2017 hat das Trio voraussichtlich zum letzten Mal den Standort gewechselt. Außerdem ist Ho-Oh in Raids anzutreffen.

Seit dem 15.12.2017, kam mit Groudon auch das erste Legendären Pokémon der Hoenn-Region in Raid-Kämpfen ins Spiel. Ab dem 12.01.2018 war anstatt Groudon Kyogre als Raid-Boss anzutreffen, welches am 8.2.2018 durch Rayquaza abgelöst wurde. Das Trio ließ sich danach nochmal bis zum 5.3.2018 in Raids fangen.

Am 15.3.2018 kam Lugia bis zum 2.4.2018 wieder als Raid-Boss zurück und dieses Mal sogar als Schillerndes Pokémon.

Ab dem 2.4.2018 wurden dann die Äon-Pokémon Latios und Latias ins Spiel gebracht. Während Latios in Nordamerika, Südamerika und Afrika erschien, war Latias in Europa und Asien anzutreffen. Am 8.5.2018 tauschten die Äon-Pokémon ihre Regionen und konnten dann noch bis zum 5. Juni herausgefordert werden.

Ab dem 19.5.2018 kam dann das Legendären Pokémon Ho-Oh bis zum 7.6.2018 wieder als Raid-Boss zurück, das man dann auch als Schillerndes Pokémon fangen konnte.

Am 7.6.2018 kam Kyogre zurück und konnte bis zum 21.6.2018 erneut in Raids herausgefordert werden. Wer Glück hatte konnte Kyogre sogar als Schillerndes Pokémon fangen.

Ab dem 21.6.2018 wurde das Eisberg Pokémon Regice als Raid-Boss verfügbar, welches am 19.8.2018 von dem Eisen-Pokémon Registeel ersetzt wurde.

Weiterhin gibt es seit dem 6.9.2017 für eingeladene Spieler in ausgewählten Arenen verschiedene Feld-Tests für die sogenannten EX-Raid-Kämpfe, bei denen derzeit nur Mewtu fangbar ist.

Alola-Pokémon

Das erste Alola-Pokémon wurde in Form von Kokowei am 29.5.2018 ins Spiel integriert. Weitere Alola-Pokémon wurden mit der Einführung der Freundesfunktion durch spezielle Eier ins Spiel gebracht. Aus diesen Eiern können die Alola-Formen der Pokémon Mauzi, Sleima, Sandan, Vulpix, Kleinstein und Digda schlüpfen. Die Alola-Form von Rattfratz wild fangbar. Seit dem 19.7.2018 sind die Alola-Formen von Raichu, Knogga und Kokowei als Raid-Bosse fangbar.

Glücks-Pokémon

Schiggy als Glücks-Pokémon

In Pokémon GO besteht eine gewisse Chance, dass ein Pokémon nach dem Tauschen mit einem Freund zu einem Glücks-Pokémon wird. Diese besitzen im Vergleich zu anderen Pokémon den Vorteil, dass sie die Hälfte an Sternenstaub für ein Power-Up benötigen, weshalb sie schneller einen hohen WP-Wert erreichen, als andere Pokémon. Außerdem besitzen Glücks-Pokémon mindestens einen IV-Wert von 10 im KP-, Angriffs- und Verteidigungswert. Die Chance, dass ein Pokémon nach dem Tauschen zu einem Glücks-Pokémon wird, ist bei Pokémon, die sich schon lange Zeit in der Pokémon-Box befinden, höher als bei gerade erst gefangenen Pokémon.

Glücks-Pokémon kann man, neben den geringeren Sternenstaubkosten, an einem besonderen glänzenden Hintergrund erkennen, welcher sowohl in der Pokémon-Box, in der direkten Pokémon-Ansicht, als auch im Pokédex zu sehen ist. Der Pokédex erfasst zudem die Anzahl der erhaltenen Glücks-Pokémon.

Fangmodus

Fangversuch eines wilden Flegmon

Sobald der Spieler auf der Karte einem Pokémon begegnet ist und dieses berührt hat, startet der Fangmodus. In diesem muss grundsätzlich nur der Pokéball berührt und in Richtung des Pokémon bewegt werden. Jedoch können durch verschiedene Aktionen die Fangchance sowie die erhaltenen EP erhöht werden.

Sobald man den Ball berührt erscheint etwa mittig auf dem Ziel-Pokémon ein farbiger Ring. Die Farbe des Rings ist ein grundlegendes Indiz für die Fangchance, so erscheint ein grüner Ring bei einer höheren Fangchance, während ein roter Ring einer niedrigeren Chance entspricht. Über die Größe des Rings kann hingegen Einfluss auf die Fangchance genommen werden, so erhöht ein kleiner Ring die Fangchance etwas. Ebenfalls kann mittels der Himmihbeere und der Goldenen Himmihbeere die Fangchance erhöht werden. Zusätzliche EP können hingegen durch besondere Würfe erhalten werden, beispielsweise einen „Curveball“ oder einen „großartigen“ Wurf.

Jedoch ist es dem Pokémon auch möglich, Bällen auszuweichen oder die Position auf dem Bildschirm zu verändern. Dies kann jedoch durch das Verwenden einer Nanabbeere nahezu verhindert werden. Außerdem kann das Pokémon nach einem fehlgeschlagenen Fangversuch fliehen, dafür erhält man legendlich 25 EP. Hat man jedoch ein Pokémon erfolgreich gefangen, so erhält man mindestens 100 EP und je nach Wurf weitere Bonus-EP, sowie 3 Bonbons und 100 Sternenstaub, welche später zum Trainieren und Entwickeln benötigt werden. Je nachdem wie weit ein Pokémon in seiner Entwicklung fortgeschritten ist, gibt es bei gefangenen Pokémon der 1. Entwicklungsstufe 5 Bonbons und 300 Sternenstaub, bei der 2. Entwicklungsstufe sogar 10 Bonbons und 500 Sternenstaub. Die Anzahl der erhaltenen Bonbons kann durch Verwenden einer Sananabeere verdoppelt werden. Pokémon, die innerhalb der letzten 24 Stunden gefangen wurden, werden in der Übersicht mit einem blauen Schatten speziell gekennzeichnet.

Eier

→ Hauptartikel: Eier in Pokémon GO

In Pokémon GO können an PokéStops nicht nur Items erhalten werden, sondern auch Eier, welche wie in den Hauptspielen anschließend ausgebrütet werden müssen. Dazu müssen die Eier zunächst in Brutmaschinen abgelegt werden und anschließend eine festgelegte Distanz zurückgelegt werden. Je nach Distanz können dabei unterschiedliche Pokémon schlüpfen, wobei das geschlüpfte Pokémon innerhalb einer Gruppe zufällig bestimmt wird. Ebenfalls erhält man für das Ausbrüten eines Eis Erfahrungspunkte, welche ebenfalls von der Distanz abhängen. Für Eier, welche zwei Kilometer zum Schlüpfen brauchen, erhält man 200 EP, für fünf Kilometer 500 EP und für zehn Kilometer 1000 EP. Insgesamt können maximal neun Eier gleichzeitig im Besitz sein. Durch die Super-Brutmaschine, die temporär und erstmals während des Sonnenwende-Events verfügbar war, können die Distanzen der Eier um 33% verringert werden. Mit der Einführung des Freundesmodus, können auch besondere sieben Kilometer Eier aus Geschenken erhalten werden. Diese Eier enthalten die Alola-Pokémon und können ausschließlich nur aus Geschenken von Freunden erhalten werden.

Trainieren

Während in der Hauptreihe Pokémon durch Kämpfe trainiert und entwickelt werden können, sind in Pokémon GO dazu Bonbons vonnöten. Von diesen gibt es für jede Entwicklungsreihe eigene Bonbons, welche nach dem Basis-Pokémon der Reihe benannt sind. Man erhält zwischen drei und zehn Bonbons sofern ein Pokémon der Entwicklungsreihe gefangen wird, eines wenn ein solches Pokémon an den Professor geschickt oder entwickelt wird, sowie zwischen fünf und 30 Bonbons, wenn man ein Ei der Entwicklungsreihe ausbrütet. Mit Hilfe dieser Bonbons sowie des Pokémon-unabhängigen Sternenstaubs können anschließend die Wettkampfpunkte (WP) eines Pokémon erhöht werden. Sternenstaub erhält man durch das Fangen eines Pokémon (100 Einheiten), durch das Füttern eines Pokémon in einer Arena (20 Einheiten), durch das Ausbrüten eines Eis (variable Menge; wenige hundert bis einige tausend) oder durch das öffnen eines Geschenks (100 Einheiten). Im Profilbildschirm eines Pokémon symbolisiert ein Halbkreis oberhalb des Pokémon das Verhältnis zwischen aktuellen und maximalen WP. Die maximalen WP hängen dabei vom Spielerlevel ab.

Bewertung (Team Weisheit)

Zusätzlich zu den WP und KP besitzen Pokémon in Pokémon GO – wie auch in der Hauptreihe – versteckte Werte, die Determinant Values oder Individual Values (IV), welche der Spieler nicht einsehen kann. Seit Ende August 2016 hat der Spieler jedoch die Möglichkeit, seine Pokémon vom Anführer des von ihm gewählten Teams bewerten zu lassen und so Rückschlüsse auf deren Kampfkraft zu ziehen. Exakte IV-Werte können lediglich über externe Drittanbieter berechnet werden.

Summe der Werte Prozent Bewertung
Pokémon GO - Team Intuition.png Intuition Pokémon GO - Team Wagemut.png Wagemut Pokémon GO - Team Weisheit.png Weisheit
37–45 82–100% Dein (Pokémon) kann es im Kampf mit allen aufnehmen! Von deinem (Pokémon) bin ich insgesamt total beeindruckt. Es kann einfach alles! Dein (Pokémon) ist insgesamt einfach erstaunlich. Wirklich ein atemberaubendes Exemplar!
30–36 67–80% Dein (Pokémon) ist insgesamt wirklich stark! Dein (Pokémon) ist insgesamt sehr stark. Du kannst stolz sein! Dein (Pokémon) ist mir insgesamt wirklich aufgefallen.
23–29 51–64% Dein (Pokémon) ist insgesamt ganz gut. Dein (Pokémon) ist insgesamt ganz gut! Dein (Pokémon) ist insgesamt ein gutes Pokémon.
0–22 0–49% Dein (Pokémon) kann sich im Kampf noch verbessern! Dein (Pokémon) ist zwar insgesamt im Kampf nicht allzu beeindruckend, aber ich mag es trotzdem! Dein (Pokémon) wird im Kampf wahrscheinlich keine großen Fortschritte machen.


Höchster Wert Bewertung
Pokémon GO - Team Intuition.png Intuition Pokémon GO - Team Wagemut.png Wagemut Pokémon GO - Team Weisheit.png Weisheit
15 Seine Werte sind die besten, die ich je gesehen habe! Seine Werte hauen mich um. WOW! Seine Werte sind so hoch, dass ich sie gar nicht berechnen kann! Unglaublich!
13–14 Seine Werte sind wirklich hoch! Hut ab! Er hat hervorragende Werte! Wie aufregend! Ich muss sagen, dass ich von seinen Werten sehr beeindruckt bin.
8–12 Seine Werte können sich sehen lassen! Seine Werte sind nicht von schlechten Eltern! Seine Werte sind recht beeindruckend.
0–7 Seine Werte sind okay. Seine Werte werden dir im Kampf nicht viel bringen. Seine Werte sind insgesamt ganz okay.

Entwickeln

Das Entwickeln von Pokémon ist ebenfalls mit Hilfe der Bonbons möglich, benötigt jedoch – im Gegensatz zum Trainieren – keinen Sternenstaub. Dabei kostet eine Entwicklung innerhalb einer einstufigen Entwicklungsreihe üblicherweise 50 Bonbons, aber Ausnahmen – wie z. B. Evoli und Rattfratz – benötigen nur 25 Bonbons, während Karpador 400 Bonbons benötigt. Für eine zweistufigen Entwicklung benötigt die erste Entwicklung üblicherweise 25 Bonbons, während die zweite Entwicklung 100 Bonbons kostet. Die Entwicklungsreihen von Raupy, Hornliu und Taubsi benötigen hingegen zunächst 12 und anschließend 50 Bonbons. Durch die Entwicklung erhält man jedoch ein Bonbon sofort zurück.

Zusätzlich zu diesen einfachen Entwicklungen gibt es, wie auch in den Hauptspielen Pokémon, welche sich nur durch Bonbons und besondere Items entwickeln können.

Item Bonbons Entwicklungen
Pokémon GO - Drachenhaut.png
Drachenhaut
100 Pokémonicon 117.pngSeemonPokémonicon 230.pngSeedraking
Pokémon GO - King-Stein.png
King-Stein
100
50
Pokémonicon 061.pngQuaputziPokémonicon 186.pngQuaxo
Pokémonicon 079.pngFlegmonPokémonicon 199.pngLaschoking
Pokémon GO - Metallmantel.png
Metallmantel
50 Pokémonicon 095.pngOnixPokémonicon 208.pngStahlos
Pokémonicon 123.pngSichlorPokémonicon 212.pngScherox
Pokémon GO - Sonnenstein.png
Sonnenstein
100
50
Pokémonicon 044.pngDuflorPokémonicon 182.pngBlubella
Pokémonicon 191.pngSonnkernPokémonicon 192.pngSonnflora
Pokémon GO - Up-Grade.png
Up-Grade
50 Pokémonicon 137.pngPorygonPokémonicon 233.pngPorygon2

Freunde, Tauschen und Geschenke

Seit Juni 2018 können Trainer durch den Freundemodus miteinander agieren und dadurch Items senden, Boni erhalten und sogar Pokémon tauschen. Um einen Freund hinzuzufügen, wird sein Trainercode eingegeben und er erhält eine Freundschaftsanfrage. Wird diese angenommen, können die beiden Trainer miteinander interagieren. Durch das Drehen von Fotoscheiben an PokéStops und Arenen kann der Spieler besondere Geschenke erhalten, die er selbst nicht öffnen, aber seinen Freunden schicken kann. Geschenke enthalten nützliche Items und Sternenstaub, die ein Freund zusammen mit einer Postkarte, die den PokéStop oder die Arena zeigt, an der das Geschenkt erhalten wurde, erhält. In Geschenken können außerdem 7km Eier enthalten sein, aus denen Alola-Pokémon schlüpfen. Wenn man einem Freund ein Geschenk sendet oder mit ihm an einem Raid- oder Arena-Kampf teilnimmt, wird das Freundschaftslevel erhöht. Wenn das Freundschaftslevel steigt, können Boni wie mehr Schaden bei Kämpfen oder mehr Bälle bei Raids freigeschaltet werden. Es gibt fünf verschiedene Freundschaftsstufen, die errreicht werden können. Das Freundschaftslevel jedes Freundes kann einmal pro Tag erhöht werden. Bei einem Tausch mit einem Freund erhält jeder Spieler je nach Distanz der Fangorte der Pokémon bis zu drei Bonbons für das getauschte Pokémon. Für jeden Tausch muss abhängig vom Freundschaftslevel Sternenstaub eingesetzt werden. Bestimmte Pokémon wie z.B. Legendäre Pokémon, Schillernde Pokémon oder Pokémon, die noch nicht im eigenen Pokédex eingetragen sind, müssen über einen Spezialtausch getauscht werden, der nur einmal pro Tag verfügbar ist und mehr Sternenstaub benötigt als der normale Tausch.

Freundschaftslevel Tauschkosten bei einem Tausch mit einem Freund Übersicht der Boni bei Raids mit Freunde
Interagierte Zeit bis zum Anstieg des Freundschaftslevels (bedingt durch Geschenkaustausch und gemeinsame Kämpfe) Beide besitzen das Pokémon schon Regionales oder neues Pokémon / bereits im Besitz befindliches Schillerndes oder Legendäres Pokémon Neues Legendäres Pokémon oder Schillerndes Pokémon Schadensbonus Extrabälle bei Raids Erfahrungspunkte für's erreichen des Freundschaftslevel
Freundschaftslevel Guter Freund.png Guter Freund 1 Tag 100 20.000 1.000.000 3% 0 3.000
Freundschaftslevel Superfreund.png Superfreund 7 Tage 80 16.000 800.000 5% 1 10.000
Freundschaftslevel Hyperfreund.png Hyperfreund 30 Tage 8 1.600 80.000 7% 2 50.000
Freundschaftslevel Bester Freund.png Bester Freund 90 Tage 4 800 40.000 10% 4 100.000

Wetter

Seit der Einführung der Pokémon der 3. Generation am 8. Dezember 2017 in Pokémon Go spielt nun auch das Wetter eine große Rolle beim fangen von Pokémon. Je nach Wetterlage spawnen verschiedene Pokémon Typen häufiger als vorher. Zudem werden je nach Wetter die Attacken bestimmter Typen verstärkt. So tauchen z.B. bei Sonnenschein häufiger Pokémon von Typ Feuer oder Pflanze auf, während bei Regen mehr Pokémon von Typ Wasser oder Elektro erscheinen. Außerdem bekommt man einen Bonus auf Sternenstaub, sollte man ein Pokémon fangen, was durch das Wetter beeinflusst wurde. Welcher Wettertyp gerade Aktiv ist hängt vom aktuellen Regionalen Wetter ab, welcher aber in einigen Gebieten abweichen kann. Außerdem gibt es mit Loturzel und Tuska zwei Wetterbedingte Pokémon. So taucht Loturzel nur bei Regen und Tuska nur bei Sonne auf.

Wetter Typ welcher verstärkt wird
Sonnig (Tags)
Klar (Nachts)
PflanzeIC.png, BodenIC.png und FeuerIC.png
Teilweise Bewölkt NormalIC.png und GesteinIC.png
Bedeckt FeeIC.png, KampfIC.png und GiftIC.png
Regen WasserIC.png, ElektroIC.png und KäferIC.png
Windig DracheIC.png, FlugIC.png und PsychoIC.png
Schnee EisIC.png und StahlIC.png
Nebel GeistIC.png und UnlichtIC.png

Nester

Bisasam Nest in Pokémon GO

In Pokémon GO gibt es sogenannte Nester. Sie sind vergleichbar mit Schwarm-Pokémon aus den Originalspielen. Man findet an Orten, an denen ein Nest vorhanden ist, eine hohe Anzahl eines bestimmten Pokémons. Ein Nest kann in der realen Welt zum Beispiel ein Park, ein Spielplatz oder ein Erholungsgebiet sein. Alle zwei Wochen verändern sich die Nester. Das heißt, die Nester beherbergen dann ein anderes Pokémon als zuvor. Obwohl in einem Nest eine bestimmte Art von Pokémon auftauchen, kann es vorkommen, dass dort auch andere Pokémon erscheinen. Nester sind nicht zu verwechseln mit den dauerhaften Spawngebieten eines Pokémon, denn im Gegensatz zu den Biomen migrieren die Nester ungefähr alle 14 Tage. Hat man ein Nest mit seltenen Pokémon gefunden, sollte man dies also ausnutzen und möglichst viele Pokémon fangen, bevor der Schwarm wieder davonzieht. Nicht in Nestern auftreten können Legendäre Pokémon, Baby-Pokémon, Weiterentwicklungen, Alola-Formen, Pokémon aus 10km Eiern, Icognito, Ditto, Absol und Flunkifer.


Liste aller Nest-Pokémon
Pokémonicon 063.pngAbra Pokémonicon 069.pngKnofensa Pokémonicon 001.pngBisasam Pokémonicon 010.pngRaupy Pokémonicon 004.pngGlumanda Pokémonicon 035.pngPiepi Pokémonicon 104.pngTragosso Pokémonicon 050.pngDigda Pokémonicon 084.pngDodu Pokémonicon 096.pngTraumato Pokémonicon 133.pngEvoli Pokémonicon 023.pngRettan Pokémonicon 125.pngElektek Pokémonicon 102.pngOwei Pokémonicon 092.pngNebulak Pokémonicon 074.pngKleinstein Pokémonicon 118.pngGoldini Pokémonicon 058.pngFukano Pokémonicon 116.pngSeeper Pokémonicon 039.pngPummeluff Pokémonicon 124.pngRossana Pokémonicon 140.pngKabuto Pokémonicon 098.pngKrabby Pokémonicon 066.pngMachollo Pokémonicon 129.pngKarpador Pokémonicon 126.pngMagmar Pokémonicon 081.pngMagnetilo Pokémonicon 056.pngMenki Pokémonicon 052.pngMauzi

Pokémonicon 029.pngNidoran♀ Pokémonicon 032.pngNidoran♂ Pokémonicon 043.pngMyrapla Pokémonicon 138.pngAmonitas Pokémonicon 095.pngOnix Pokémonicon 046.pngParas Pokémonicon 016.pngTaubsi Pokémonicon 025.pngPikachu Pokémonicon 127.pngPinsir Pokémonicon 060.pngQuapsel Pokémonicon 077.pngPonita Pokémonicon 054.pngEnton Pokémonicon 019.pngRattfratz Pokémonicon 111.pngRihorn Pokémonicon 027.pngSandan Pokémonicon 123.pngSichlor Pokémonicon 086.pngJurob Pokémonicon 090.pngMuschas Pokémonicon 079.pngFlegmon Pokémonicon 021.pngHabitak Pokémonicon 007.pngSchiggy Pokémonicon 120.pngSterndu Pokémonicon 072.pngTentacha Pokémonicon 048.pngBluzuk Pokémonicon 100.pngVoltobal Pokémonicon 037.pngVulpix Pokémonicon 013.pngHornliu Pokémonicon 041.pngZubat Pokémonicon 122.pngPantimos(Region bedingt) Pokémonicon 128.pngTauros(Region bedingt) Pokémonicon 115.pngKangama(Region bedingt)

Pokémonicon 190.pngGriffel Pokémonicon 152.pngEndivie Pokémonicon 170.pngLampi Pokémonicon 155.pngFeurigel Pokémonicon 206.pngDummisel Pokémonicon 203.pngGirafarig Pokémonicon 163.pngHoothoot Pokémonicon 187.pngHoppspross Pokémonicon 228.pngHunduster Pokémonicon 165.pngLedyba Pokémonicon 183.pngMarill Pokémonicon 200.pngTraunfugil Pokémonicon 177.pngNatu

Pokémonicon 211.pngBaldorfish Pokémonicon 223.pngRemoraid Pokémonicon 161.pngWiesor Pokémonicon 213.pngPottrott Pokémonicon 218.pngSchneckmag Pokémonicon 215.pngSniebel Pokémonicon 209.pngSnubbull Pokémonicon 167.pngWebarak Pokémonicon 191.pngSonnkern Pokémonicon 220.pngQuiekel Pokémonicon 216.pngTeddiursa Pokémonicon 158.pngKarnimani Pokémonicon 202.pngWoingenau Pokémonicon 194.pngFelino Pokémonicon 193.pngYanma Pokémonicon 214.pngSkaraborn(Region bedingt) Pokémonicon 222.pngCorasonn(Region bedingt)

Pokémonicon 304.pngStollunior Pokémonicon 343.pngPuppance Pokémonicon 339.pngSchmerbe Pokémonicon 318.pngKanivanha Pokémonicon 341.pngKrebscorps Pokémonicon 355.pngZwirrlicht Pokémonicon 309.pngFrizelbliz Pokémonicon 316.pngSchluppuck

Pokémonicon 370.pngLiebiskus Pokémonicon 296.pngMakuhita Pokémonicon 307.pngMeditie Pokémonicon 258.pngHydropi Pokémonicon 299.pngNasgnet Pokémonicon 322.pngCamaub Pokémonicon 261.pngFiffyen Pokémonicon 273.pngSamurzel Pokémonicon 285.pngKnilz Pokémonicon 353.pngShuppet Pokémonicon 300.pngEneco Pokémonicon 363.pngSeemops Pokémonicon 325.pngSpoink Pokémonicon 283.pngGehweiher Pokémonicon 333.pngWablu Pokémonicon 276.pngSchwalbini Pokémonicon 255.pngFlemmli Pokémonicon 252.pngGeckarbor Pokémonicon 320.pngWailmer Pokémonicon 293.pngFlurmel Pokémonicon 278.pngWingull Pokémonicon 265.pngWaumpel Pokémonicon 263.pngZigzachs Pokémonicon 324.pngQurtel(Region bedingt) Pokémonicon 357.pngTropius(Region bedingt) Pokémonicon 369.pngRelicanth(Region bedingt)

In-App-Käufe

Während Pokémon GO zunächst kostenlos herunterladbar und spielbar ist, kann man sich gegen echtes Geld Pokémünzen kaufen und gegen diese im Shop besondere Items eintauschen. Dabei sind Pokémünzen ebenfalls durch das Halten von Arenen zu erhalten, auch die Gegenstände sind teils beim Levelaufstieg oder an PokéStops erhältlich.

Eine Pokémünze
Icon Pokémünzen Preis
EU (Eurozone) CH (Schweiz) USA (Vereinigte Staaten) UK (Vereinigtes Königreich) AU (Australien) NZ (Neuseeland) JP (Japan)
Pokémon GO - 100 Pokémünzen.png 100 0,99 EUR 1,00 CHF 0,99 USD 0,79 GBP 1,49 AUD 1,49 NZD 120 JPY
Pokémon GO - 550 Pokémünzen.png 550 5,49 EUR 5,00 CHF 4,99 USD 3,99 GBP 7,99 AUD 7,49 NZD 600 JPY
Pokémon GO - 1200 Pokémünzen.png 1200 10,99 EUR 10,00 CHF 9,99 USD 7,99 GBP 14,99 AUD 14,99 NZD 1200 JPY
Pokémon GO - 2500 Pokémünzen.png 2500 21,99 EUR 20,00 CHF 19,99 USD 14,99 GBP 30,99 AUD 29,99 NZD 2400 JPY
Pokémon GO - 5200 Pokémünzen.png 5200 43,99 EUR 39,00 CHF 39,99 USD 29,99 GBP 62,99 AUD 59,99 NZD 4800 JPY
Pokémon GO - 14500 Pokémünzen.png 14500 109,99 EUR 100,00 CHF 99,99 USD 79,99 GBP 159,99 AUD 149,99 NZD 11800 JPY


Rezeption

Obwohl das Spiel von Kritikern eher gemischte Kritiken erhalten hat – so wird es auf Metacritic mit einem Score von 68 geführt[1] – wurde das Spiel bereits innerhalb weniger Stunden öfter heruntergeladen, als von Niantic zuvor erwartet wurde. Durch die dadurch entstehende Mehrbelastung der Server und Ausfällen dieser[2] wurde zwischenzeitlich der internationale Rollout gestoppt. Da jedoch vor allem Android-Spieler mittels der verfügbaren APK-Datei schon vor dem Rollout spielen konnten, fand das Spiel auch hierzulande schnell großen Anklang.

Aufgrund des Releasezeitraums Mitte Juli und dem zu diesem Zeitpunkt schönen Wetters, sowie dem Nostalgiegefühl vieler Spieler, wurde die App weit häufiger heruntergeladen, als von vielen erwartet wurde. So stand das Spiel für mehrere Wochen auf Platz 1 der App-Charts, sowohl im Google-Play-Store, als auch im iOS-App-Store. In Bereichen, in denen mehrere PokéStops recht nah beieinander existieren – beispielsweise auf der Düsseldorfer Königsallee – oder seltene Pokémon auftauchten, bildeten sich innerhalb kürzester Zeit große Gruppen.[3] Durch dieses unerwartete Phänomen war Pokémon GO während der Sommermonate häufig auch in Tagesmedien präsent, welche über die App berichteten.

Jedoch wurde durch diese Massenaufläufe auch Kritik an Niantic laut. Während Portale in Ingress meist nur von einer Handvoll Leuten besucht wurden, wurden die an denselben Standorten platzierten PokéStops weitaus häufiger besucht. Da jedoch auch Portale an Gedenkorten oder in der Nähe von Museen, beispielsweise des United States Holocaust Memorial MuseumWikipedia icon.png, platziert waren, beschwerten sich Betreiber über mangelnden Respekt der Spieler, weshalb Niantic einige PokéStops anschließend entfernen musste. Ebenfalls entstanden durch unaufmerksame Spieler Unfälle verschiedenster Art, so wurde das Spiel häufig auch im Straßenverkehr gespielt.

Da viele Spieler Pokémon GO auch an ihren Arbeitsplätzen gespielt haben, wurden von mehreren Firmen, beispielsweise Volkswagen, aber auch diplomatische Dienste, Verbote für Mitarbeiter an bestimmten Orten ausgesprochen. Dies lag teilweise in der Befürchtung begründet, dass Spieler anhand bestimmter Bewegungsmuster während des Spiels entführt werden könnten, teilweise aber auch, dass durch die dauerhaft aktive Kamera Firmengeheimnisse ausgespäht werden könnten.

Gegen Ende des Sommers 2016 nahm die Anzahl an Spielern sukzessive immer weiter ab.

Entwicklung und Veröffentlichung

Dass Pokémon schon immer eine Nähe zur Realität suchte, zeigt sich an den Regionen der Pokémon-Welt, die auf real existierenden Regionen basieren. Die Idee zum Spiel hatte Tsunekazu Ishihara, der Präsident von The Pokémon Company, jedoch, als er das Augmented-Reality-Spiel IngressWikipedia icon.png spielte. Bei diesem standortbasierten Spiel bewegen sich die Spieler in der realen Welt, um mit sogenannten Portalen zu agieren. Um dabei besonders erfolgreich zu sein, ist es wichtig, mit anderen Spielern zusammenzuarbeiten. Zusätzlich finden in regelmäßigen Abständen große Events mit mehreren hundert oder tausend Spielern an einem Ort statt. Besonders das Konzept, die Welt zu erkunden und mit anderen Spielern zusammen zu spielen, bilden Parallelen zwischen Ingress und Pokémon, sodass die Idee zu einer neuen Art von Pokémon-Spiel entstand.

Gemeinsam mit Niantic, der Entwicklerfirma von Ingress, sollte ein Spiel entwickelt werden, das die besten Elemente von Ingress und Pokémon verbindet, um ein Pokémon-Erlebnis in der realen Welt zu schaffen. Alle PokéStops und Arenen, ausgenommen der durch Kooperation hervorgerufenen, wurden von Ingress übernommen. Während der über zweijährigen Entwicklung stießen weitere Unternehmen hinzu, um das Projekt zu unterstützen. So ist GAME FREAK für das Spieldesign und die Umgebung zuständig. Außerdem entwickelte Nintendo das Zubehör „Pokémon GO Plus“, damit der Spieler nicht nur auf sein Smartphone schaut, sondern beim Spielen auch seine Umgebung wahrnimmt.[4]

Im Winter 2015 sollte eine nicht-öffentliche Beta-Testphase stattfinden.[5] Außerdem gab es seit Ende März 2016 einen „field test“ in Japan,[6] der später auf Australien, Neuseeland[7] und die USA[8] ausgeweitet wurde. Am 6. Juli 2016 ist Pokémon GO in Australien und Neuseeland als Vollversion erschienen, sowie am folgenden Tag in den USA. Nachdem der Release zwischenzeitig aufgrund von Serverproblemen gestoppt wurde, wurde die App am 13. Juli auch in Deutschland veröffentlicht. Am nächsten Tag wurde die App auch in Großbritannien verfügbar gemacht. Am 15. Juli wurde das Spiel in Portugal, Spanien und Italien, am 16. Juli in 26 weiteren europäischen Ländern, darunter Österreich und die Schweiz, veröffentlicht. Am 17. Juli kam Kanada hinzu.

Um das Spielerlebnis zu verbessern sowie Maßnahmen gegen automatisierte Scripte zu treffen, werden in unregelmäßigen Abständen Updates zu Pokémon GO hinzugefügt. Eine Liste aller bisherigen Updates und einhergehender Änderungen ist hier zu finden.

Auszeichnungen

Bei den Game Awards 2016 wurde Pokémon GO als bestes Mobil-Spiel und bestes Familienspiel ausgezeichnet. Bei den Webby Awards 2017 wurde Pokémon GO im Bereich der Mobile Sites & Apps mit dem Preisen für Best Use of GPS or Location Technology, Experimental & Innovation und Games ausgezeichnet.

Kompatibilität

Pokémon GO wurde sowohl für Android als auch iOS entwickelt. Während bei Android mindestens Version 4.4 vorausgesetzt wird, ist bei iOS mindestens ein iPhone 5 mit iOS 8 oder höher Voraussetzung. Das Spiel ist dabei für eine Auflösung von 720 x 1280 optimiert. Aufgrund des Spielprinzips wird zusätzlich GPS sowie eine gute Internetverbindung (3G/UMTS/HSPA oder besser) vorausgesetzt. Da die App auf Android Geräten auf die Karten von Google Maps zurückgreift kann der Flaschenhals einer langsamen mobilen Datenverbindung dadurch umgangen werden, dass innerhalb der Google-Maps-App die besuchten Gebiete zuvor als Offline-Karten markiert werden. Geräte, welche nicht mit offiziellen Betriebssystem Versionen laufen, werden von der App nicht unterstützt.[9]

Pokémon GO Plus

Zu dem Spiel wurde ein Zusatzgerät namens „Pokémon GO Plus“ entwickelt, das über eine Bluetooth-Verbindung Informationen des Spiels abruft und den Spieler dabei mit Vibrations- und Lichtsignalen auf Geschehnisse im Spiel hinweist. Außerdem ist es möglich, einfache Aktionen wie das Fangen von Pokémon oder das Drehen von Pokéstops mit ihm automatisiert auszuführen. Pokémon GO Plus wurde entwickelt, damit die Spieler nicht nur auf ihr Smartphone sehen, sondern auch die Umgebung um sich herum wahrnehmen und erforschen können. Es ist mit Android und iOS kompatibel.

Pokémon Sonne und Mond

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Pokémon GO wurde verlautet, dass die App zu einem späteren Zeitpunkt kompatibel mit den neuen Teilen der Hauptreihe, Pokémon Sonne und Mond, gemacht werden soll.[10] Nähere Angaben zum Ausmaß der Kompatibilität sowie zum Zeitpunkt des entsprechenden Updates wurden jedoch nicht getätigt. In den Spieldaten von Pokémon Sonne und Mond jedoch wurde Pokémon GO bereits als mögliches Herkunftsspiel für ein Pokémon einprogrammiert.

Pokémon: Let's Go, Pikachu! und Let's Go, Evoli!

Pokémon: Let's Go, Pikachu! und Let's Go, Evoli! können mit Pokémon GO verbunden werden. Dadurch können Pokémon von Pokémon GO auf eines der Spiele übertragen werden, genau so wie umgekehrt. Weitere Details sollen noch bekannt gegeben werden.

Bildmaterial

In anderen Sprachen

Sprache Name
Deutsch Pokémon GO
Englisch Pokémon GO
Japanisch Pokémon GO
Spanisch Pokémon GO
Französisch Pokémon GO
Italienisch Pokémon GO
Chinesisch Pokémon GO

Trivia

  • Bereits am 1. April 2014 wurde im Rahmen eines Aprilscherzes von Google eine Google MapsWikipedia icon.png-Erweiterung namens Pokémon Challenge veröffentlicht, welche ähnliche Spielelemente beinhaltet.
  • Pokémon GO ist das erste Spiel der Reihe, das auch im Japanischen einen lateinisch geschriebenen Namen trägt.
  • Des Weiteren ist es das erste Spiel, das in Japan entwickelt wurde, dort jedoch erst nach den USA und Europa veröffentlicht wurde.
  • Im Spiel werden weltweit metrische Einheiten verwendet. Dies führte in Amerika zu einem Anstieg der Google-Anfragen zur Umrechnung der Eier-Distanzen in Meilen.[11]
  • Sowohl die maximale Anzahl an Pokémon als auch die maximale Anzahl an Items, die sich gleichzeitig im Besitz des Spielers befinden können, beträgt mittlerweile 2000.

Weblinks

Einzelnachweise

Gen. I Gen. II Gen. III Gen. IV Gen. V Gen. VI Gen. VII Unb. Gen.
Hauptreihe X und Y | Omega Rubin und Alpha Saphir
Mystery Dungeon Super Mystery Dungeon
Sonstige Bank | PokéMover | Super Smash Bros. for Nintendo 3DS and Wii U | Link: Battle! | Art Academy
Tōzoku to Senbiki no Pokémon | Pokémon Tekken | Ferienlager | Shuffle | Rumble World | Jukebox | Ongakutai
Picross | GO | Pokémon-Fotobude | Pokémon Duel
Dieser Artikel war Artikel der Woche in der Kalenderwoche 41/2016.